<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>SOLOMÜTTER</title>
	<atom:link href="https://solomuetter.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://solomuetter.de/</link>
	<description>Das digitale Zuhause für Single Moms.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 10 Mar 2025 13:55:32 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9</generator>

<image>
	<url>https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/cropped-cropped-Logo_rosa_alternativ-32x32.jpg</url>
	<title>SOLOMÜTTER</title>
	<link>https://solomuetter.de/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Wenn Papa Mama wird</title>
		<link>https://solomuetter.de/2025/02/10/wenn-papa-mama-wird/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AdminSolo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2025 15:50:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BÜCHER]]></category>
		<category><![CDATA[GEFÜHLE & PSYCHE]]></category>
		<category><![CDATA[PSYCHOLOGIE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://solomuetter.de/?p=10051</guid>

					<description><![CDATA[<p>In seinem neuen Roman erzählt Tankred Lerch die berührend komische Geschichte eines alleinerziehenden Vaters, dem es schwer fällt zu erkennen, dass er, obwohl männlich, die klassische Mutterrolle einnimmt. Er bedient sich in seiner Geschichte aus seinem eigenen Erfahrungsschatz, ohne autobiografisch zu sein. In der folgenden Kolumne hat Tankred uns in seine Recherchewelt mitgenommen und gibt [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2025/02/10/wenn-papa-mama-wird/">Wenn Papa Mama wird</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="10051" class="elementor elementor-10051" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-72d03088 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default elementor-invisible" data-id="72d03088" data-element_type="section" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;animation&quot;:&quot;fadeIn&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-6d9d481" data-id="6d9d481" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-72459956 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="72459956" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="300" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2025/02/SOLOMUETTER_Header_Trankred_Hope-1024x384.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-10102" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2025/02/SOLOMUETTER_Header_Trankred_Hope-1024x384.jpg 1024w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2025/02/SOLOMUETTER_Header_Trankred_Hope-300x113.jpg 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2025/02/SOLOMUETTER_Header_Trankred_Hope-768x288.jpg 768w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2025/02/SOLOMUETTER_Header_Trankred_Hope-1536x576.jpg 1536w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2025/02/SOLOMUETTER_Header_Trankred_Hope.jpg 1920w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-12b95e13 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="12b95e13" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-543cea74" data-id="543cea74" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-2a29a866 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="2a29a866" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wenn Papa Mama wird</h1>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-d729b99 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="d729b99" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<div title="Page 1"><p class="p1"><strong>In seinem neuen Roman erzählt Tankred Lerch die berührend komische Geschichte eines alleinerziehenden Vaters, dem es schwer fällt zu erkennen, dass er, obwohl männlich, die klassische Mutterrolle einnimmt. </strong><strong>Er bedient sich in seiner Geschichte aus seinem eigenen Erfahrungsschatz, ohne autobiografisch zu sein. In der folgenden Kolumne hat Tankred uns in seine Recherchewelt mitgenommen und gibt einen ersten Einblick in seine Erfahrung als &#8222;Mama&#8220;.</strong></p><p class="p1">Zeit meines Arbeitslebens (hauptsächlich in den Medien) habe ich immer lieber mit Frauen zusammengearbeitet, als mit Männern. Weniger Testosteron. Dissense werden sachlicher geklärt, helfende Hände schneller gereicht, es geht um die Arbeit und weniger um das Ego. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, aber es sind dann eben auch Ausnahmen und nicht die Regel.<span class="Apple-converted-space"> </span></p><p class="p1">Wenn ich nicht irgendwas schreibe, arbeite ich gerne im Laden einer Freundin und verkaufe „ethical fashion for women &amp; men“. Letzte Woche kam vormittags ein junges Paar mit einem nicht ganz einjährigen Kind (Tony). Während die Mutter Tony davon abgehalten hat, den gesamten WINTERSALE vom Tisch abzuräumen, ihn bespielt und gefüttert hat, hat der junge Vater sich neu eingekleidet. „Er macht jetzt Elternzeit. Jetzt kann er endlich mal in Ruhe shoppen gehen“, hat sie mit einem die Überforderung überspielendem Lächeln gesagt. Ich habe dann doch fragen müssen, ob das denn der Sinn seiner Elternzeit wäre? Sich neu einzukleiden? „Ach, er arbeitet doch sonst so viel und es ist ja auch nur ein Monat.“</p><p class="p1">In Ermangelung an babygerechten Spielsachen, haben wir dann gemeinsam mit Tony die neu eingetroffenen T-Shirts sortiert, während der Herr des Hauses neben der Anprobe per Handy seine Kollegen fernmündlich an seiner Elternzeit teilhaben liess. „Nee, gar nicht. Man entwickelt eine ganz enge Bindung zum Kind, aber nächste Woche komme ich ja schon mal wieder für zwei Tage rein.“ Der Mutter war ganz deutlich anzusehen, dass diese Information auch für sie neu war.</p><p class="p1">Für die Recherche zu <a href="https://www.penguin.de/buecher/tankred-lerch-hope-oder-wenn-papa-mama-wird/taschenbuch/9783453442849">„Hope &#8211; oder wenn Papa Mama wird“</a> habe ich viel Zeit auf Spielplätzen verbracht und Gespräche geführt und belauscht. Hauptsächlich – und wir bewegen uns da in einem Rahmen von ca. 90 % – mit und von Müttern. Die Väter sind manchmal zum Abholen gekommen. Hauptsächlich – und hier bewegen wir uns in einem Rahmen von ca. 70 % – weil sie mehr verdienen als ihre Frauen oder Lebenspartner:innen. Mehr als die Hälfte der Frauen, die ich auf den Spielplätzen kennengelernt habe, lebt in Scheidung oder trennt sich gerade vom Erzeuger des Kindes. Aus unterschiedlichen Gründen, oft geht es um Gewalt. Nur in einem Fall (von mindestens einem Dutzend) funktionierte das bis dato ohne finanzielle Repressalien, die oft von nach Streitwert honorierten Rechtsanwält:innen befeuert wurden. Interessanterweise bestand bei der juristenden Spezies (zumindest bei meinen Recherchen) eine Parität der Geschlechter. Was aber letztendlich nichts daran ändert, dass die hauptsächliche Verantwortung für die Tagesabläufe der Kinder größtenteils in Frauenhänden liegt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p><p class="p1">Sind Frauen erkältet, erledigen sie was zu erledigen ist und setzen sich dann danach mit einer Wärmflasche aufs Sofa. Bei meinem Geschlecht artet es im gleichen Fall schnell zur gefährlichen Männergrippe aus, einhergehend mit absoluter Handlungsunfähigkeit.<span class="Apple-converted-space"> </span></p><p class="p1"><a href="https://www.penguin.de/buecher/tankred-lerch-hope-oder-wenn-papa-mama-wird/taschenbuch/9783453442849">„Hope – oder wenn Papa Mama wird“</a> ist eine Komödie. Das Hauptziel ist es, Leser:innen zu unterhalten. Und ich hoffe, dass es gerade den Leserinnen (absichtlich nicht gegendert) Freude macht, dem Struggle eines alleinerziehenden Vaters zu folgen. Ein Struggle, der de facto genau dem der alleinerziehenden Mutter entspricht, aber eben auf „Männerebene“ gelöst wird.<span class="Apple-converted-space"> </span></p><p class="p1">Als Autor hat man die Aufgabe, seine Figuren möglichst in die Hölle zu schicken und sie dann wieder rauszuholen. Bei diesem Roman ist mir das deutlich schwerer gefallen als bei anderen Büchern oder Drehbüchern, weil viele der geschilderten Erfahrungen autobiografisch sind. Streng genommen war ich kein richtig alleinerziehender Vater. Die Mutter meiner Tochter und ich waren aber schon kein Liebespaar mehr, als ihr klar wurde, dass sie schwanger war. Auch wenn wir beide recht jung waren (oder vielleicht gerade deswegen), hatten wir – im Gegensatz zu unseren Eltern – kaum Bedenken, den Versuch zu wagen, ein Kind in einer unkonventionellen Familiensituation, in zwei Wohnungen, in zwei Leben, großzuziehen. Die Mutter musste ausbildungsbedingt viel unterwegs sein und sich kinderunfreundlichen Arbeitszeiten beugen. Weil ich beruflich schon etwas solider war und einen ziemlich freundlichen Arbeitgeber hatte, der nichts dagegen hatte, wenn ich vormittags ein Kleinkind mit ins Büro brachte, fiel mir in den ersten zwei Jahren die Hauptbetreuung zu. Wenn ich mir Bilder aus der Säuglings- und Kleinkindzeit meiner Tochter anschaue, neige ich dazu zu glorifizieren und merke, wie ich die Momente der Überforderung verdrängt habe. Die Viertelstunden, die ich mich einfach mal kurz im Bad eingeschlossen habe, um alleine zu sein. Einfach mal in ein Handtuch zu schreien oder leise zu weinen. Um danach wieder rauszugehen und das Kind liebzuhaben wie sonst nichts auf der Welt. In den ersten zwei Jahren ihres Lebens hat sich für mich viel geändert. Eigentlich alles. Keine Partys, keine Clubs, keine Kneipen, kein Kino, keine Dates. Tinder gab es noch nicht. Wenn doch mal was ging, dann nur mit Babysitter. Die Großeltern konnte man nicht mal schnell einspannen, weil sie 500 km entfernt lebten. Dort, wo eigentlich auch mein Zuhause war. Ich habe meine Tochter überallhin mitgenommen, wo es ging. Und fast immer habe ich das sehr gerne getan und die Zeit genossen. Klar gab es Babysitter. Aber die kosten erstens Geld und: Will man sein kleines Kind jemandem anvertrauen, den man nicht wirklich gut kennt? Wenn ich nicht nette Kolleg:innen und Nachbar:innen gehabt hätte, von denen sich immer wieder mal jemand angeboten hat, auf das Kind aufzupassen, wäre ich nach Büroschluss schon ziemlich sozial verarmt. Und Netflix gab es auch noch nicht. Ich bin in dieser Zeit immer wieder darauf gestoßen, wie ungewöhnlich es für meine Mitmenschen gewesen ist, mich in einer Mutterrolle agieren zu sehen. Als ich begonnen habe, dieses Buch zu schreiben, habe ich gedacht, dass sich das längst geändert hätte. Doch egal, wo ich mich zu Recherchezwecken herumgetrieben habe, ob auf Spielplätzen, in Kitas oder Warteräumen von Arztpraxen – ich war fast überall von Müttern umgeben. Und wenn ich mich mit ihnen unterhalten habe, hatten alle vor der Geburt ihrer Kinder den Plan, dass beide Elternteile danach zu gleichen Teilen arbeiten gehen. Weil sich die Gesellschaft aber gedanklich schneller entwickelt hat, als Legislative und Verwaltungen mitgekommen sind, leben wir noch immer in einer Welt, in der ein Kitaplatz so schwer zu bekommen ist wie einst Bananen in der DDR. Eine Welt, in der Frauen viel öfter die Erziehungsaufgabe übernehmen, einfach weil die Männer mehr verdienen. Die Geschichte mit der Geburt können wir ihnen nicht abnehmen. Alles andere aber schon. Wir müssen nur dafür einstehen, dass Gerechtigkeit geschaffen wird. Wir müssen dafür einstehen, dass Frauen für gleichwertige Arbeit nicht schlechter bezahlt werden als Männer, dass die Gemeinschaft dafür sorgt, dass Arbeitgebern keine Nachteile daraus entstehen, wenn sie Frauen in gebärfähigem Alter einstellen, und wir müssen den Männern immer wieder erklären, dass Kindererziehung ihrer Männlichkeit keinen Abbruch tut. Denn das tut es nicht. Gar nicht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p><p class="p1">Ich schwöre!</p></div><p><!-- /wp:list --></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-28b4fe9 elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider" data-id="28b4fe9" data-element_type="widget" data-widget_type="divider.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-divider">
			<span class="elementor-divider-separator">
						</span>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-905bb20 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="905bb20" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Wer schreibt?</strong></p><p class="p1"><strong>Tankred Lerch</strong> wurde 1970 in Lübeck geboren, ist in Hamburg zur Schule gegangen, hat in Kiel Jura studiert und bei Radio Schleswig-Holstein volontiert. Seit 1997 lebt er in Köln, arbeitet als Autor, Headautor und Executive Producer oder als CEO und Head of Development für Film &amp; Fernsehen (u.a. „extra 3“, „Stromberg“, „tv total“, „Krömer Late Night Show“, „andere Eltern“ und „LOL“,<span class="Apple-converted-space">  </span>lehrt seit 2013 als freier Dozent, hauptsächlich im Fach Medientechnik, Formatentwicklung, creative writing und audiovisuelle Dramaturgie an der FH St.Pölten. Mit Kurt Krömer bereiste er zweimal Aghanistan und schrieb mit ihm das Buch „Ein Ausflug nach wohin eigentlich keiner will“, das 2013 zum Bestseller wurde. Seitdem schreibt er Lehrbücher, Sachbücher u.a. „Erstma´ machen“ die Ralf Moeller Biografie, Romane „Die Hochzeit meines besten Freundes (mit mir)“, „Hope, oder wenn Papa Mama wird“, Short Stories („Warum, Silke, warum“) und weiterhin jede Menge Drehbücher.</p><p><a href="http://www.tanked.com">www.tanked.com</a></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-b4191b0 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="b4191b0" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-2d4cec2 elementor-position-left elementor-vertical-align-top elementor-widget elementor-widget-image-box" data-id="2d4cec2" data-element_type="widget" data-widget_type="image-box.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<div class="elementor-image-box-wrapper"><figure class="elementor-image-box-img"><a href="https://www.penguin.de/buecher/tankred-lerch-hope-oder-wenn-papa-mama-wird/taschenbuch/9783453442849" target="_blank" tabindex="-1"><img decoding="async" width="350" height="554" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2025/02/lerch-thope-251449-jpg.webp" class="attachment-full size-full wp-image-10070" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2025/02/lerch-thope-251449-jpg.webp 350w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2025/02/lerch-thope-251449-jpg-190x300.webp 190w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a></figure><div class="elementor-image-box-content"><p class="elementor-image-box-description"><b>Hope oder wenn Papa Mama wird</b><br>
<b>Roman</b><br><br>
Ausgabe: Taschenbuch<br>
Broschur, 480 Seiten<br>
Erscheinungsdatum: 12.03.2025 <br>
ISBN: 978-3-453-44284-9
<br><br>Eine kurze Affäre mit der Unternehmerin Leonie hat für Nick ungeahnte Folgen: Er wird Vater – oder eher Mutter, denn Leonie will auf gar keinen Fall in diese Rolle schlüpfen. Sie überlässt die kleine Hope seiner Obhut. Nick stürzt sich mit nie gekannter Leidenschaft und großer Liebe in seine neue Aufgabe. Doch er hat weder mit den Widerständen gerechnet, die einem Mann in der klassischen Mutterrolle begegnen, noch mit den anderen Eltern, die ihn trotz aller lautstarken Gleichberechtigungsbekenntnisse auf dem Spielplatz misstrauisch beäugen und derer geheimnisvollen Spielplatzhierarchie und hitzigen Diskussionen um Gemüsekisten er nur schwer folgen kann. Und schon gar nicht hat er mit den Schwierigkeiten gerechnet, einen Kitaplatz zu finden und nebenbei erwerbstätig sein zu müssen. Um seine Finanzen auszugleichen, legt Nick sich zwei Untermieter zu. Die schließen zwar sofort Hope ins Herz, haben ansonsten aber einen eher zweifelhaften Leumund. Was dazu führt, dass Nick eine panische Angst vor einer Kontrolle des Jugendamts entwickelt ... <br>
</p></div></div>				</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1269bb01" data-id="1269bb01" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-ca27073 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="ca27073" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<p class="elementor-heading-title elementor-size-default">Von Tankred Lerch</p>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4a7c0b9f elementor-widget elementor-widget-image" data-id="4a7c0b9f" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img decoding="async" width="300" height="300" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2025/02/TankredLerch-300x300.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-image-10057" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2025/02/TankredLerch-300x300.jpg 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2025/02/TankredLerch-150x150.jpg 150w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2025/02/TankredLerch.jpg 599w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2025/02/10/wenn-papa-mama-wird/">Wenn Papa Mama wird</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wahl 2025: Welche Partei entlastet Alleinerziehende wirklich?</title>
		<link>https://solomuetter.de/2025/01/30/wahl-2025-welche-partei-entlastet-alleinerziehende-wirklich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Dittmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jan 2025 07:20:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#KOLUMNE 16]]></category>
		<category><![CDATA[KOLUMNE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://solomuetter.de/?p=10005</guid>

					<description><![CDATA[<p>Alleinerziehende sind keine Superheld*innen – sie brauchen keine Bewunderung, sondern gerechte politische Rahmenbedingungen. Nach einer Trennung jonglieren viele Eltern zwischen Job, Kinderbetreuung und finanziellen Engpässen. Doch welche Partei will wirklich etwas für sie tun? Ein Blick in die Wahlprogramme.</p>
<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2025/01/30/wahl-2025-welche-partei-entlastet-alleinerziehende-wirklich/">Wahl 2025: Welche Partei entlastet Alleinerziehende wirklich?</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="10005" class="elementor elementor-10005" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-2a8d09f8 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default elementor-invisible" data-id="2a8d09f8" data-element_type="section" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;animation&quot;:&quot;fadeIn&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-6ab310dc" data-id="6ab310dc" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-7b858de1 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="7b858de1" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="300" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/04/Kolumnenbild_1920x720_16-1024x384.png" class="attachment-large size-large wp-image-1686" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/04/Kolumnenbild_1920x720_16-1024x384.png 1024w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/04/Kolumnenbild_1920x720_16-300x113.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/04/Kolumnenbild_1920x720_16-768x288.png 768w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/04/Kolumnenbild_1920x720_16-1536x576.png 1536w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/04/Kolumnenbild_1920x720_16.png 1920w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-de57ce7 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="de57ce7" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-b4a60b8" data-id="b4a60b8" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
							</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-62c7744d elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="62c7744d" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-42a7e4a7" data-id="42a7e4a7" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-7f082b94 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="7f082b94" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wahl 2025: Welche Partei entlastet Alleinerziehende wirklich?</h1>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-8f745d8 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="8f745d8" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<h4><strong>Alleinerziehende sind keine Superheld*innen – sie brauchen keine Bewunderung, sondern gerechte politische Rahmenbedingungen. Nach einer Trennung jonglieren viele Eltern zwischen Job, Kinderbetreuung und finanziellen Engpässen. Doch welche Partei will wirklich etwas für sie tun? Ein Blick in die Wahlprogramme.</strong></h4><p><!-- /wp:paragraph --></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-f4b04c8 elementor-widget elementor-widget-html" data-id="f4b04c8" data-element_type="widget" data-widget_type="html.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/reel/DFdPq3jM5oA/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:540px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/reel/DFdPq3jM5oA/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div></div></div><div style="padding: 19% 0;"></div> <div style="display:block; height:50px; margin:0 auto 12px; width:50px;"><svg width="50px" height="50px" viewBox="0 0 60 60" version="1.1" xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" xmlns:xlink="https://www.w3.org/1999/xlink"><g stroke="none" stroke-width="1" fill="none" fill-rule="evenodd"><g transform="translate(-511.000000, -20.000000)" fill="#000000"><g><path d="M556.869,30.41 C554.814,30.41 553.148,32.076 553.148,34.131 C553.148,36.186 554.814,37.852 556.869,37.852 C558.924,37.852 560.59,36.186 560.59,34.131 C560.59,32.076 558.924,30.41 556.869,30.41 M541,60.657 C535.114,60.657 530.342,55.887 530.342,50 C530.342,44.114 535.114,39.342 541,39.342 C546.887,39.342 551.658,44.114 551.658,50 C551.658,55.887 546.887,60.657 541,60.657 M541,33.886 C532.1,33.886 524.886,41.1 524.886,50 C524.886,58.899 532.1,66.113 541,66.113 C549.9,66.113 557.115,58.899 557.115,50 C557.115,41.1 549.9,33.886 541,33.886 M565.378,62.101 C565.244,65.022 564.756,66.606 564.346,67.663 C563.803,69.06 563.154,70.057 562.106,71.106 C561.058,72.155 560.06,72.803 558.662,73.347 C557.607,73.757 556.021,74.244 553.102,74.378 C549.944,74.521 548.997,74.552 541,74.552 C533.003,74.552 532.056,74.521 528.898,74.378 C525.979,74.244 524.393,73.757 523.338,73.347 C521.94,72.803 520.942,72.155 519.894,71.106 C518.846,70.057 518.197,69.06 517.654,67.663 C517.244,66.606 516.755,65.022 516.623,62.101 C516.479,58.943 516.448,57.996 516.448,50 C516.448,42.003 516.479,41.056 516.623,37.899 C516.755,34.978 517.244,33.391 517.654,32.338 C518.197,30.938 518.846,29.942 519.894,28.894 C520.942,27.846 521.94,27.196 523.338,26.654 C524.393,26.244 525.979,25.756 528.898,25.623 C532.057,25.479 533.004,25.448 541,25.448 C548.997,25.448 549.943,25.479 553.102,25.623 C556.021,25.756 557.607,26.244 558.662,26.654 C560.06,27.196 561.058,27.846 562.106,28.894 C563.154,29.942 563.803,30.938 564.346,32.338 C564.756,33.391 565.244,34.978 565.378,37.899 C565.522,41.056 565.552,42.003 565.552,50 C565.552,57.996 565.522,58.943 565.378,62.101 M570.82,37.631 C570.674,34.438 570.167,32.258 569.425,30.349 C568.659,28.377 567.633,26.702 565.965,25.035 C564.297,23.368 562.623,22.342 560.652,21.575 C558.743,20.834 556.562,20.326 553.369,20.18 C550.169,20.033 549.148,20 541,20 C532.853,20 531.831,20.033 528.631,20.18 C525.438,20.326 523.257,20.834 521.349,21.575 C519.376,22.342 517.703,23.368 516.035,25.035 C514.368,26.702 513.342,28.377 512.574,30.349 C511.834,32.258 511.326,34.438 511.181,37.631 C511.035,40.831 511,41.851 511,50 C511,58.147 511.035,59.17 511.181,62.369 C511.326,65.562 511.834,67.743 512.574,69.651 C513.342,71.625 514.368,73.296 516.035,74.965 C517.703,76.634 519.376,77.658 521.349,78.425 C523.257,79.167 525.438,79.673 528.631,79.82 C531.831,79.965 532.853,80.001 541,80.001 C549.148,80.001 550.169,79.965 553.369,79.82 C556.562,79.673 558.743,79.167 560.652,78.425 C562.623,77.658 564.297,76.634 565.965,74.965 C567.633,73.296 568.659,71.625 569.425,69.651 C570.167,67.743 570.674,65.562 570.82,62.369 C570.966,59.17 571,58.147 571,50 C571,41.851 570.966,40.831 570.82,37.631"></path></g></g></g></svg></div><div style="padding-top: 8px;"> <div style=" color:#3897f0; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:550; line-height:18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div></div><div style="padding: 12.5% 0;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;"><div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"></div></div><div style="margin-left: 8px;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"></div> <div style=" width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg)"></div></div><div style="margin-left: auto;"> <div style=" width: 0px; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-right: 8px solid transparent; transform: translateY(16px);"></div> <div style=" background-color: #F4F4F4; flex-grow: 0; height: 12px; width: 16px; transform: translateY(-4px);"></div> <div style=" width: 0; height: 0; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-left: 8px solid transparent; transform: translateY(-4px) translateX(8px);"></div></div></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center; margin-bottom: 24px;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 224px;"></div> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 144px;"></div></div></a><p style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px; margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/reel/DFdPq3jM5oA/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank">Ein Beitrag geteilt von Anne Dittmann 🏳️‍🌈 (@anne_dittmann)</a></p></div></blockquote>
<script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-743be337 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="743be337" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<h4><strong>CDU: Steuerliche Entlastung für Besserverdienende, dafür aber Gewaltschutz</strong></h4><p>Die CDU liegt gerade bei etwa 30 Prozent Zustimmung und ist damit die stärkste Partei &#8211; aber wie steht sie zu Alleinerziehenden? Immerhin: Sie schreibt im Wahlprogramm, dass Alleinerziehende oft arbeiten und trotzdem armutsgefährdet sind – will das Problem aber mit einem höheren steuerlichen Entlastungsbetrag lösen, der vor allem Gutverdienenden hilft. Hier sagt die CDU also zwischen den Zeilen: &#8222;Arbeite mehr, verdiene mehr, dann wirst du auch mehr entlastet&#8220; und führt damit ihre vorherige Feststellung ad absurdum. Das Ehegattensplitting bleibt unangetastet und zementiert alte Familienmodelle. Schlecht für Mütter, die vor der Trennung vor allem Hausfrauen waren.</p><blockquote><p><strong>„Sie sind besonders armutsgefährdet, selbst wenn sie arbeiten. Deshalb erhöhen wir den steuerlichen Entlastungsbetrag.“</strong> (<em>S. 61)</em></p></blockquote><p>Positiv: Bei häuslicher Gewalt soll das Sorge- und Umgangsrecht des gewalttätigen Elternteils ausgeschlossen werden.</p><blockquote><p><strong>„Aus Gründen des Kindeswohls werden wir bei Partnerschaftsgewalt das Sorge- und Umgangsrecht des gewalttätigen Elternteils ausschließen.“</strong> <em>(S. 62)</em></p></blockquote><h4><strong>AfD: Fokus auf traditionelle Familienbilder und Väterrechte</strong></h4><p>Gewaltschutz? Bei der AfD suche ich den Begriff vergeblich. Stattdessen droht die AfD Elternteilen mit Sorgerechtsentzug, wenn ein Kind den Umgang verweigert.</p><blockquote><p><strong>„Eine Umgangsverweigerung muss zeitnah und wirkungsvoll sanktioniert werden. Bei Wiederholungsfällen muss das Sorgerecht in Frage gestellt werden.“</strong> <em>(S. 76)</em></p></blockquote><p>Die AfD propagiert die „intakte Familie“ als Ideal, das in der Schule gelehrt werden sollte und will, wenn es eben doch zur Trennung kommt, das Wechselmodell als Standard einführen – ohne zu berücksichtigen, dass ein Kind in zwei Haushalten doppelt ausgestattet sein muss.</p><blockquote><p><strong>„Eine intakte Familie bietet vor allem den Kindern einen geschützten Raum der Liebe und Geborgenheit. […] Kinder sollen in der Schule zu Ehe, Partnerschaft und Familienzusammenhalt unterrichtet werden, um später stabile Familien gründen zu können.”</strong> <em>(S. 71-72)</em></p></blockquote><p>Zudem unterstellt die AfD, dass manche Eltern Unterhalt beziehen, um weniger arbeiten zu müssen – Unterhalt als Finanzoase, ha-ha-ha-ha-ha …</p><blockquote><p><strong>„Wir wollen Unterhaltspflichten gleichmäßig an die zeitliche Intensität der Betreuung binden und so Kosten und Lasten gerechter aufteilen. Unterhalt darf Erwerbsarbeit nicht unattraktiv machen.“</strong> <em>(S. 76)</em></p></blockquote><h4><strong>SPD: Gute Ideen, aber hält sie diesmal ihr Wort?</strong></h4><p>Die SPD setzt auf eine Kindergrundsicherung durch die Bündelung von Kindergeld, Kinderzuschlag und Wohngeld. Die Idee klingt gut, aber bisherige Versprechen wurden nicht eingelöst.</p><blockquote><p><strong>„Kindergeld, Kinderzuschlag und Wohngeld sollen ausreichen, sodass kein Bürgergeld mehr nötig ist.“</strong> <em>(S. 27)</em></p></blockquote><p>Ein Pluspunkt: Der steuerliche Entlastungsbetrag soll in eine Steuergutschrift umgewandelt werden, wovon vor allem Geringverdienende profitieren würden. Aber genau das wurde bereits im Koalitionsvertrag versprochen und nicht umgesetzt. Glaubwürdigkeit? Fraglich.</p><h4><strong>Grüne: Gute Ansätze, aber wieso erst jetzt?</strong></h4><p>Auch die Grünen versprechen eine Steuergutschrift für Alleinerziehende – eine sinnvolle Maßnahme, die aber schon längst hätte umgesetzt werden können.</p><blockquote><p><strong>„Alleinerziehende entlasten wir gezielt durch eine Steuergutschrift.“</strong> <em>(S. 34)</em></p></blockquote><p>Dazu kommt eine gerechtere Berechnung des Unterhaltsvorschusses, indem nur noch die Hälfte des Kindergeldes angerechnet wird. Und endlich soll es einen finanziellen Ausgleich für getrennte Eltern geben, die doppelte Kinderzimmer, Kleidung und Spielsachen finanzieren müssen. Stichwort: Umgangsmehrbedarf. Top!</p><blockquote><p><strong>„Wir wollen die Steuerlast von Alleinerziehenden durch einen Freibetrag senken und ihnen das Kindergeld nur noch zur Hälfte auf den Unterhaltsvorschuss anrechnen.“</strong> <em>(S. 38)</em></p></blockquote><h4><strong>BSW: Spaltet statt zu helfen</strong></h4><p>Das Bündnis Sahra Wagenknecht sieht Alleinerziehende offenbar nur als Gegenspieler*innen zu Geflüchteten.</p><blockquote><p><strong>„Die Bürgergeldausgaben für Flüchtlinge sind von rund sechs Milliarden Euro im Jahr 2021 auf fast 14 Milliarden Euro gestiegen. Wenn das Bürgergeld immer mehr zur Flüchtlingskasse wird, untergräbt das die Akzeptanz und schadet denjenigen, die es benötigen, etwa Alleinerziehenden, denen ein Kita-Platz vorenthalten wird.“</strong> <em>(S. 36)</em></p></blockquote><p>Diese Argumentation wirkt wie eine verquere Neuauflage von „Ausländer nehmen uns die Jobs weg“ – purer Rassismus und Stimmungsmache. Dass Alleinerziehende bereits jetzt bei der Kita-Vergabe priorisiert werden, wird ignoriert.</p><h4><strong>Die Linke: Die besten Ideen für Alleinerziehende</strong></h4><p>Von allen Parteien hat die Linke das umfassendste Paket für Alleinerziehende. Sie fordert eine wöchentliche Haushaltshilfe, eine echte Kindergrundsicherung und die bereits versprochene Steuergutschrift.</p><blockquote><p><strong>„Berufstätige Alleinerziehende wollen wir durch Finanzierung einer Haushaltshilfe (einmal pro Woche) und eine Kitaplatz-Garantie entlasten. Außerdem fordern wir eine Steuergutschrift, die mindestens der maximalen Wirkung des heutigen Entlastungsbetrags von 2.028 Euro im Jahr entspricht und die regelmäßig erhöht wird.“</strong> <em>(S. 14)</em></p></blockquote><p>Dazu kommt eine gerechtere Berechnung des Unterhaltsvorschusses (keine volle Anrechnung des Kindergelds) und eine Verlängerung bis zum 25. Lebensjahr. Zudem will die Linke Gewaltschutz im Familienrecht verankern und alle Betreuungsmodelle gleichwertig behandeln.</p><blockquote><p><strong>„Den Unterhaltsvorschuss machen wir gerechter, indem u. a. das Kindergeld nicht mehr voll angerechnet und das Bezugsalter bis zum 25. Lebensjahr ausgeweitet wird. In das Sorge- und Umgangsrecht wollen wir den Gewaltschutz verankern. Die Gleichwertigkeit aller Betreuungsmodelle muss im Familienrecht und in der Beratung deutlich werden.“</strong> <em>(S. 14)</em></p></blockquote><h4><strong>Fazit: Welche Partei entlastet Alleinerziehende wirklich?</strong></h4><p>Wer auf eine spürbare Verbesserung hofft, findet die besten Ansätze bei der Linken. Die Grünen und die SPD haben ebenfalls sinnvolle Vorschläge, müssen sich aber an ihre eigenen Versprechen erinnern. Die CDU setzt auf Steuervorteile für Gutverdienende, die AfD stellt Väterrechte über Kinderschutz, und das BSW spaltet mehr, als es hilft.</p><p><!-- /wp:paragraph --></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-c7c2fd0 elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider" data-id="c7c2fd0" data-element_type="widget" data-widget_type="divider.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-divider">
			<span class="elementor-divider-separator">
						</span>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-9fb348d elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="9fb348d" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><em>Diese Kolumne ist auch diesmal wieder als Video u.a. bei Instagram erschienen.</em></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-709b024" data-id="709b024" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-463aa795 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="463aa795" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<p class="elementor-heading-title elementor-size-default">Von Anne Dittmann</p>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-1cacd981 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="1cacd981" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="602" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Anne_Dittmann_600x600_rund.png" class="attachment-large size-large wp-image-589" alt="Porträt von SOLOMÜTTER Kolumnistin Anne Dittmann" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Anne_Dittmann_600x600_rund.png 600w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Anne_Dittmann_600x600_rund-300x300.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Anne_Dittmann_600x600_rund-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-bc60264 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="bc60264" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-a5aa41d" data-id="a5aa41d" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-9a55b62 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="9a55b62" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2025/01/30/wahl-2025-welche-partei-entlastet-alleinerziehende-wirklich/">Wahl 2025: Welche Partei entlastet Alleinerziehende wirklich?</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nun lass es doch mal gut sein! Warum Trauer und Wut in deinem Leben als Alleinerziehende ihren Platz haben dürfen</title>
		<link>https://solomuetter.de/2024/12/03/nun-lass-es-doch-mal-gut-sein-warum-trauer-und-wut-in-deinem-leben-als-alleinerziehende-ihren-platz-haben-durfen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor_in]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 11:49:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GEFÜHLE & PSYCHE]]></category>
		<category><![CDATA[PSYCHOLOGIE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://solomuetter.de/?p=9976</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zwei Jahre nach deiner Trennung und du fühlst dich noch immer niedergeschlagen? Du begegnest dem Vater deines Kindes und die Wut steigt unvermittelt in dir hoch? Gleichzeitig erwartet dein Umfeld, dass du die Trennung „endlich hinter dir lässt“, dich „neu orientierst“, es mit der Trauer um deine Beziehung „gut sein lässt“? Gefühle einfach an- und [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2024/12/03/nun-lass-es-doch-mal-gut-sein-warum-trauer-und-wut-in-deinem-leben-als-alleinerziehende-ihren-platz-haben-durfen/">Nun lass es doch mal gut sein! Warum Trauer und Wut in deinem Leben als Alleinerziehende ihren Platz haben dürfen</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="9976" class="elementor elementor-9976" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-72d03088 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default elementor-invisible" data-id="72d03088" data-element_type="section" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;animation&quot;:&quot;fadeIn&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-6d9d481" data-id="6d9d481" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-72459956 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="72459956" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="720" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/10/SOLOMUETTER_Header_Wut_Trauer.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-9987" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/10/SOLOMUETTER_Header_Wut_Trauer.jpg 1920w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/10/SOLOMUETTER_Header_Wut_Trauer-300x113.jpg 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/10/SOLOMUETTER_Header_Wut_Trauer-1024x384.jpg 1024w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/10/SOLOMUETTER_Header_Wut_Trauer-768x288.jpg 768w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/10/SOLOMUETTER_Header_Wut_Trauer-1536x576.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-12b95e13 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="12b95e13" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-543cea74" data-id="543cea74" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-2a29a866 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="2a29a866" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Nun lass es doch mal gut sein! Warum Trauer und Wut in deinem Leben als Alleinerziehende ihren Platz haben dürfen</h1>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-d729b99 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="d729b99" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<div title="Page 1">
<p class="p1"><strong>Zwei Jahre nach deiner Trennung und du fühlst dich noch immer niedergeschlagen? Du begegnest dem Vater deines Kindes und die Wut steigt unvermittelt in dir hoch? Gleichzeitig erwartet dein Umfeld, dass du die Trennung „endlich hinter dir lässt“, dich „neu orientierst“, es mit der Trauer um deine Beziehung „gut sein lässt“? Gefühle einfach an- und ausknipsen wie eine Lampe? Geht nicht. Was du stattdessen tun kannst, darüber sprechen Trennungscoach Christina Rinkl und Paarberaterin Vera Matt.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p class="p1"><b>Trauer und Wut nach einer Trennung – Wie gehe ich sinnvoll damit um?</b></p>
<p class="p1">„Trauer und Wut nach einer Trennung sind normal. In welchen Verhaltensweisen können sie sich zeigen?“ Paarberaterin Vera Matt bringt es auf den Punkt: „Jeder Mensch verarbeitet eine Trennung anders: Während die einen eher ihrer Trauer Ausdruck verleihen, sich zurückziehen, soziale Kontakte meiden, zeigen andere ihre Wut, indem sie über den Expartner oder die Expartnerin schimpfen, ihn oder sie vielleicht sogar anderen gegenüber schlecht machen oder in Rachephantasien schwelgen. Auch Schlafstörungen sind ein typisches Symptom in Trennungsphasen, ebenso wie das berühmte „Kopfkino“, dazu häufig Reizbarkeit, ein fast unbezwingbares Bedürfnis, über die Beziehung zu sprechen und manchmal auch der übermäßige Konsum von Alkohol, Nikotin oder auch Schokolade oder anderen Genussmitteln.“ Ebenfalls ein Klassiker: Ablenkung, sich also in Arbeit oder ein Hobby zu stürzen, womöglich bald schon eine neue Beziehung einzugehen. All das entspreche dem Wunsch, die eigenen Gefühle nicht zu stark zu spüren und erfülle damit durchaus einen Sinn, so die Paarberaterin. Denn letztlich schützten wir uns damit vor unseren Gefühlen zu einem Zeitpunkt, an dem wir ihrer Intensität (noch) nicht gewachsen seien. Unsere Kraft brauchen wir zu diesem Zeitpunkt oft tatsächlich, um unser Leben neu zu organisieren und überhaupt wieder Boden unter den Füßen zu gewinnen.</p>
<p class="p1">Auf lange Sicht sei Ablenkung aber wenig sinnvoll und verzögere eher den Verarbeitungsprozess einer Trennung, so Coach Christina Rinkl. Natürlich könne es guttun, Freunde zu treffen oder Sport zu treiben. Letztlich gehe es aber darum, sich den eigenen Gefühlen zu stellen. Dabei spiele gerade die Wut eine wichtige Rolle. „Vielen Frauen fällt es schwer, einen Zugang zu ihrer Wut zu finden, da dieses Gefühl in ihrer Kindheit häufig unerwünscht war“, so Christina Rinkl. Dabei sei Wut eine starke Energie, die uns auch mit Kraft versorge und uns dabei helfen könne, uns überhaupt erst einmal abzugrenzen und neu zu orientieren. Auch Paarberaterin Vera Matt betont, dass ein langanhaltendes Gefühl der Hilflosigkeit und Lethargie nach einer Trennung eher beunruhigend sei, als die irgendwann aufbrechenden starken Gefühle. Fühlen wir uns hilf- und hoffnungslos, ist das ein Zeichen, dass wir nicht glauben, an unserer Situation etwas ändern zu können. Das aber sei eigentlich immer der Fall. Unsere Wut könne uns helfen, aus der inneren Erstarrung heraus und wieder ins Handeln zu kommen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1"><b>Wie schaffe ich es, aus dem Trennungsschmerz herauszukommen?</b></p>
<p class="p1">Der Prozess, eine Trennung zu überwinden, sei so individuell wie die Menschen, die sie in ihrer Arbeit begleite, so Paarberaterin Vera Matt. Wichtig sei: „Fragst du dich, ob du Hilfe brauchst, ist das meist ein gutes Signal, dir tatsächlich professionelle Unterstützung zu suchen. Du musst deinen Weg nicht alleine gehen. Ein Coach oder ein/e Berater:in kann dich motivieren, dir Fortschritte aufzeigen und dich auf deine eigene Kraft verweisen. Denn nach einer Trennung bist du in einer Lebenssituation, in der du Kraft, Unterstützung und ein gutes Netzwerk brauchst.“ Daher sei es auch sinnvoll, Menschen gegenüber, die dir wenig empathisch begegneten, klare Grenzen zu setzen. „Das kannst du tun, indem du zum Beispiel sagst: „Ich brauche Unterstützung, keine Urteile!“ Oder „Kannst du mir praktisch im Alltag helfen?“, so die Paarberaterin. Manchmal könne das auch bedeuten, zu Menschen, die uns Kraft rauben, klar auf Distanz zu gehen. <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Was ebenfalls hilft, sind Rituale, darin sind sich sowohl Trennungscoach Christina Rinkl, als auch Paarberaterin Vera Matt einig. Im Fall des Todes des Partners oder der Partnerin bietet unsere Kultur diverse Rituale an, wie wir dem Verlust begegnen können. Bei einer Trennung ist das viel weniger der Fall. Aber auch hier sei es notwendig, den eigenen starken Gefühlen Raum zu geben. Hilfreich sei, sich bewusst Zeit für die Trauer, aber auch die Wertschätzung der Ex-Partnerschaft zu nehmen, so Trennungscoach Christina Rinkl. Dies könne zum Beispiel in Form eines Briefes geschehen – den du auch nicht abzuschicken brauchst. Darin formulierst du, wovon du Abschied nimmst, aber auch, was dir aus der Beziehung erhalten bleibt. Zugleich kannst du dich fragen: Was lerne ich daraus? Und was war mein Anteil am Scheitern dieser Beziehung? Trauer und Wut dabei intensiv zu durchleben, sei ein wirkungsvoller Schritt, die gemachten Erfahrungen zu verarbeiten und ermögliche oft erst, die Beziehung wirklich loszulassen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1"><b>Was mache ich, wenn ich meinen Ex-Partner ständig sehe?<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p class="p1">Durch gemeinsame Kinder wird ein echtes Abschiednehmen vom Expartner oder der Expartnerin erschwert. Zugleich sind die Begegnungen, die im Rahmen der Umgangsregelung stattfinden, häufig noch von großer (innerer) Spannung geprägt. Hier helfe es, so Trennungscoach Christina Rinkl, zu bedenken, dass die Übergabemomente oft die einzige Zeit seien, in der Kinder ihre getrenntlebenden Eltern gemeinsam erleben und damit wichtig für Eltern <i>und</i> Kinder. „Spürst du, dass deine Gefühle hoch zu kochen drohen, kann es helfen, innerlich einen Schritt zurückzutreten und zu versuchen, deinen Ex-Partner wie einen Kollegen zu sehen. So wirst du zumindest im Beisein deiner Kinder neutral bleiben können.“ Ebenfalls wichtig: Zeigen deine Kinder nach eurer Trennung starke Gefühle wie Wut, Trauer oder auch Abwehr, bestärke sie darin, dass sie diese Gefühle empfinden dürfen und bemühe dich möglichst darum, auch negative Gefühle nicht zu relativieren oder sofort von ihnen abzulenken. Es mag für dich selbst schmerzhaft sein, deine Kinder traurig oder wütend zu erleben. Aber letztlich hilfst du ihnen enorm, eure Trennung zu verarbeiten, indem du sie dabei begleitest. Wächst dir das alles über den Kopf, hole dir Unterstützung, zum Beispiel bei einer Familien- oder kinderpsychologischen Beratungsstelle. Und es könne für Kinder sogar tröstend sein, ihnen zu zeigen „Ja, ich bin selbst traurig!“, so Trennungscoach Christina Rinkl. Dabei solltest du ihnen aber vermitteln, dass du dich um dich selbst kümmerst und dass deine Kinder weder für die Trennung noch für dich Verantwortung tragen. Sich Hilfe zu suchen und das zu thematisieren, könne ein guter Weg sein, sowohl gut für sich, als auch für die eigenen Kinder zu sorgen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1"><b>Und jetzt – Was kommt nach der Trennung?</b></p>
<p class="p1">Nicht umsonst gebe es nach einer Ehe das Trennungsjahr, so Coach Christina Rinkl. Eine Trennung zu verarbeiten brauche Zeit – erst recht, wenn sie von starken Gefühlen begleitet sei, zum Beispiel, weil einer der Partner den anderen hintergangen oder „aus heiterem Himmel“ vor vollendete Tatsachen gestellt habe. Vera Matt macht in diesem Zusammenhang auf vier typische Phasen aufmerksam, die Psychotherapeutin Elisabeth Kübler-Ross in Bezug auf Trauerprozesse formuliert hat: „Leugnung, Trauer und Wut, Verhandeln und schließlich Verzeihen und Loslassen sind nach einer Trennung normal“, so die Paarberaterin: „Manchmal durchleben wir diese Phasen sogar zeitgleich oder zumindest dicht nacheinander. Wir durchlaufen einen Anpassungsprozess an eine ganz neue Lebenssituation – die Seele braucht schlicht Zeit, um ihren Weg von A nach B zu gehen.“ Gerade als Alleinerziehende komme dazu oft noch die plötzlich drängende Frage der Kinderbetreuung, der beruflichen und finanziellen Einschränkungen oder auch des noch immer wahrnehmbaren gesellschaftlichen Stigmas, alleinerziehend zu sein. „Das alles musst du nach einer Trennung erst einmal verarbeiten. Helfen kann, sich bewusst zu machen, wofür du das alles auf dich nimmst, nämlich, um deinen Kindern ein authentisches Leben vorzuleben und gut für dich zu sorgen.“ Ebenso hilfreich könne sein, sich zu sagen: „Eine Trennung sagt nichts über dich aus, aber viel über eure Beziehung.“ Das Ende deiner Beziehung mag sich sehr schmerzhaft anfühlen, aber du hast doch die Möglichkeit, in Zukunft Dinge anders – und für dich besser – zu gestalten, dich zu fragen, was du selbst brauchst und wie du womöglich später eine neue Partnerschaft leben willst.</p>
<p class="p1"><b>Und die anderen? Was tun, wenn dich scheinbar keiner versteht?</b></p>
<p class="p1">Egal, wie du mit deiner Trennung umgehst – es ist letztlich dein Weg, den andere von außen nur bedingt nachvollziehen können. „Ich brauche gute Freunde, nicht Kritiker:innen“, kann eine Erinnerung an dich selbst sein, mit der du dich in gesunder Weise von wenig kraftspendenden Menschen in deinem Umfeld abgrenzt. Dazu kann auch gehören, dass du klar entscheidest, wem du in welcher Form von den Dingen, die dich beschäftigen, erzählst, so Trennungscoach Christina Rinkl: „Nicht jeder hat für alles Verständnis und du brauchst auch nicht von jedem verstanden zu werden.“ Deine innere Heilung braucht Zeit und du darfst dir die Erlaubnis geben, sie in deinem Tempo zu durchleben. Wenn andere dir raten „es doch mal gut sein zu lassen“, kannst du ihnen antworten, dass du selbst dein Tempo bestimmst – in deinem Leben und auch im Fall einer Trennung.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
</div>
<p><!-- /wp:list --></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-28b4fe9 elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider" data-id="28b4fe9" data-element_type="widget" data-widget_type="divider.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-divider">
			<span class="elementor-divider-separator">
						</span>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-cda55cd elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="cda55cd" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Arial,sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size );">Wer ist die Expertinnen?</b></p>
<p class="p1"><b>Christina Rinkl</b> berät als Trennungscoach Frauen, Männer und Paare vor, während und nach der Trennung. Sie selbst ist getrennt erziehende Mutter zweier Söhne und hat als Kind die Trennung ihrer Eltern erlebt. In ihrer Arbeit ist ihr wichtig, Frauen in ihrer Selbstwirksamkeit zu bestärken und Chancen aufzuzeigen, die sich aus einer Trennung ergeben. <a href="http://www.trennungalschance.de"><span class="s1">www.trennungalschance.de</span></a></p>
<p class="p1"><b>Vera Matt</b> ist als Paartherapeutin tätig und berät Paare deutschlandweit in Beziehungsfragen. Ihre Arbeit ist durch Offenheit, Klarheit und Lösungsorientiertheit geprägt. Besonderen Fokus legt sie auf gelingende Kommunikation und macht diese oft zum Schwerpunkt ihrer Beratungen. <a href="http://www.paartherapeut-in.de"><span class="s1">www.paartherapeut-in.de</span></a></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4e3268f elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider" data-id="4e3268f" data-element_type="widget" data-widget_type="divider.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-divider">
			<span class="elementor-divider-separator">
						</span>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-905bb20 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="905bb20" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Wer schreibt?</strong></p>
<p>Sarah Zöllner ist Journalistin, Bloggerin und Autorin für Familien- und Gesellschaftsthemen. Sie hat zwei Söhne im Kindergarten- und Grundschulalter. 2020 erschien ihr Buch „Alleinerziehend – und nun?“ Ihr zweites Buch <a href="https://www.magas-books.de/shop/mutter-werden-sein/muetter.-macht.-politik.---ein-aufruf/" target="_blank" rel="noopener">„Mütter. Macht. Politik: Ein Aufruf!“</a> ist am 1.9.2023 im Magas-Verlag erschienen. <a href="http://www.sarahzoellner.com" target="_blank" rel="noopener">www.sarahzoellner.com</a>.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-b4191b0 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="b4191b0" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1269bb01" data-id="1269bb01" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-ca27073 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="ca27073" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<p class="elementor-heading-title elementor-size-default">Von Sarah Zöllner</p>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4a7c0b9f elementor-widget elementor-widget-image" data-id="4a7c0b9f" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Sarah_Zoellner-300x300.png" class="attachment-medium size-medium wp-image-6674" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Sarah_Zoellner-300x300.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Sarah_Zoellner-150x150.png 150w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Sarah_Zoellner.png 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2024/12/03/nun-lass-es-doch-mal-gut-sein-warum-trauer-und-wut-in-deinem-leben-als-alleinerziehende-ihren-platz-haben-durfen/">Nun lass es doch mal gut sein! Warum Trauer und Wut in deinem Leben als Alleinerziehende ihren Platz haben dürfen</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sollen Kinder die Wahrheit über den anderen Elternteil erfahren?</title>
		<link>https://solomuetter.de/2024/05/16/sollen-kinder-die-wahrheit-erfahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor_in]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 May 2024 11:13:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ERFAHRUNGSBERICHTE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://solomuetter.de/?p=9815</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was tun, wenn der andere Elternteil das Kind (plötzlich) nicht mehr zum Umgang abholt? Wenn der andere Elternteil (plötzlich oder mit Ankündigung) nicht mehr zahlt (oder nie gezahlt hat) und es dadurch zu Einschränkungen im Alltag kommt? Sollen die Kinder die Wahrheit erfahren?</p>
<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2024/05/16/sollen-kinder-die-wahrheit-erfahren/">Sollen Kinder die Wahrheit über den anderen Elternteil erfahren?</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="9815" class="elementor elementor-9815" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-58268ec6 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default elementor-invisible" data-id="58268ec6" data-element_type="section" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;animation&quot;:&quot;fadeIn&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-21959486" data-id="21959486" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-2b668199 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="2b668199" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="721" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/03/SOLOMUETTER_Jage_Wahrheit.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-9822" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/03/SOLOMUETTER_Jage_Wahrheit.jpg 1920w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/03/SOLOMUETTER_Jage_Wahrheit-300x113.jpg 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/03/SOLOMUETTER_Jage_Wahrheit-1024x385.jpg 1024w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/03/SOLOMUETTER_Jage_Wahrheit-768x288.jpg 768w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/03/SOLOMUETTER_Jage_Wahrheit-1536x577.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-73b1647f elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="73b1647f" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-32fe0e4b" data-id="32fe0e4b" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-78b14657 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="78b14657" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Sollen Kinder die Wahrheit über den anderen Elternteil erfahren?</h1>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-95c4e68 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="95c4e68" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p></p>
<p class="p1"><b>Wenn es ums Geld geht, </b><b>wenn die Kids am Wochenende nicht mehr abgeholt werden </b><b>oder wenn es einfach nicht so läuft, wie es laufen sollte, </b><b>dann fragen sich viele Alleinerziehende: Sollen unsere Kinder die Wahrheit über den anderen Elternteil erfahren?<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p></p>
<p></p>
<p class="p1">Mein Name ist Antonia, ich bin 41 Jahre alt und lebe mit meinen beiden Kindern, neun und zwölf Jahre alt, im Norden von München.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Sieben Jahre ist es her, dass ich mich nach einer fast zehnjährigen Beziehung vom Vater meiner Kinder getrennt habe. Zehn Jahre, die ich zumindest am Ende als hochgradig narzisstisch entlarven konnte und es deshalb geschafft habe, ihn und die Beziehung zu verlassen.</p>
<p class="p1">Was dann folgte, war ein Schauspiel, das viele, die hier mitlesen, aus eigener Erfahrung kennen werden. Und die anderen wahrscheinlich zum Kopfschütteln und zum Nachfragen anregen wird.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Ich hatte auch viele Fragen. Direkt nach der Trennung und in den Jahren danach.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Ich habe viel gelesen. Bücher und Texte mit Titeln wie „Als Paar getrennt, aber Eltern bleiben“ und so weiter. Wir wollten doch beide das Beste für unsere Kinder. Oder etwa nicht?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Über dieses „Oder etwa nicht?“ möchte ich heute schreiben. Darüber, was es mit uns Müttern – ja, meistens Müttern – macht. Und darüber, wie wir eines der wohl größten Dilemmas in einer Trennungssituation am besten lösen können.</p>
<p class="p1">Was tun, wenn der andere Elternteil das Kind nicht mehr zum Umgang abholt? Wenn der andere Elternteil nicht mehr zahlt oder nie gezahlt hat und es dadurch zu Einschränkungen im Alltag kommt? Sollen die Kinder die Wahrheit erfahren?</p>
<p class="p1">Meine Antwort auf diese Frage ist ein klares &#8222;Ja!&#8220;</p>
<p class="p1">Als ich mich getrennt habe, waren meine Kinder sechs und zweieinhalb Jahre alt. Es war relativ schnell klar, dass die Kinder bei mir bleiben würden. Die ersten drei Monate habe ich Unterhalt vom Vater bekommen. Dann nicht mehr. Ohne Vorwarnung. Ohne Begründung. Ohne Entschuldigung.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Nach sechs Monaten mit viel Umgangswirrwarr und Unzuverlässigkeit, auch den Kindern gegenüber, bin ich vor Gericht gegangen. Ich wollte sowohl den Unterhalt als auch den Umgang regeln lassen – zu unser aller Wohl. Nach hohen Gerichtskosten und viel zu viel verbrauchter Energie meinerseits kann ich das Resümee kurz fassen: Es hat nichts gebracht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Ich bekomme bis heute keinen Cent Unterhalt vom Vater und die gerichtlich festgelegten Besuchskontakte wurden kein einziges Mal eingehalten. Seit Herbst 2019 gibt es – auf Entscheidung des Vaters – keinen Kontakt mehr.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Was ist auf der anderen Seite passiert? Also auf meiner? Gott sei Dank konnte ich meine damalige Stelle sehr schnell auf eine Vollzeitstelle aufstocken. Ich wollte den Kindern weiterhin alles bieten, was möglich war. Dabei bin ich ständig über meine Grenzen gegangen. Hat es jemanden interessiert? Nein.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Und da kam die Ehrlichkeit ins Spiel. Kindgerecht und wertfrei.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Am Anfang haben sie immer wieder gefragt, wann Papa wieder kommt. Sie hatten ja auch Gespräche mit der Verfahrensbeiständin geführt und wussten, dass wir versuchten eine Lösung zu finden. Aus dem Umfeld des Vaters wurde mir damals geraten: „Sag ihnen, dass der Papa viel arbeiten muss.“ Das kam für mich aber nie in Frage und ich habe ihnen immer wieder gesagt, dass es mir leid tut. Dass der Papa möchte, dass die beiden bei ihm oder zumindest im Wechselmodell leben sollten. Dass wir anderen das aber nicht für den besten Weg hielten und dass Papa deshalb ganz auf die Umgänge verzichtet. Ich habe den Kindern jedes Mal gesagt, dass Papas Entscheidung nichts mit ihnen zu tun hat, dass das nicht ihre Schuld ist und dass wir das alle so akzeptieren müssen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Ob das die pädagogisch richtige Methode war oder ist? Ich weiß es nicht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Aber für mich war es in dem Moment die richtige Entscheidung. Oder umgekehrt: Fadenscheinige Ausreden zu finden, das fühlte sich von der ersten Sekunde an falsch an. Und würde im Zweifelsfall nur dazu führen, dass die Kinder weiter warten, hoffen – und wieder enttäuscht würden.</p>
<p class="p1">Beim Unterhalt ist es genauso. Meine Kinder wissen, dass Papa uns nichts zahlt. Auch damit war und bin ich ehrlich.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Durch das Homeoffice – und das schon vor Corona – haben meine Kinder mitbekommen, dass Mama viel arbeitet. Auch da war ich immer offen. Mama arbeitet, weil das zum Leben dazugehört. Mama arbeitet, damit wir die Miete bezahlen können, Essen auf dem Tisch haben und in der Freizeit schöne Dinge erleben können. Mama arbeitet viel und oft lange, weil ich eben alleine das verdienen muss, was sich sonst zwei Erwachsene teilen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Im ersten Jahr nach der Trennung kam mein Sohn einmal von einem Besuchswochenende zurück und sagte: „Papa hat gesagt, er kann dir nicht mehr Geld geben, weil du dir eine Handtasche kaufst. Mama, das verstehe ich nicht, du hast noch nie eine Handtasche gekauft.“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Meine Kinder wissen, was es heißt, eine Familie zu ernähren, und sie wissen, was ich als Mama leiste. Sie sehen es! Im wahrsten Sinne des Wortes, denn ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht. Sie wissen, dass es manchmal ganz schön viel ist und dass sie sich trotzdem immer darauf verlassen können, dass ich alles für sie tue und möglich mache.</p>
<p class="p1">Wenn es mal um teurere Wünsche oder Extras geht, überlegen wir gemeinsam, ob das jetzt wirklich nötig ist. Wir überlegen, was wir eventuell verkaufen können, um dann das Neue anzuschaffen, oder ob die Anschaffung auch bis Ostern, zum Geburtstag oder bis Weihnachten warten kann. Und das alles nicht nur „weil Mama es sich nicht leisten kann“, sondern weil sie ein Bewusstsein dafür entwickelt haben, was man wirklich im Leben braucht. Und was eben nötig ist, um sich Dinge leisten zu können.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Und wenn dann doch mal Trauer, Sorge oder Wut um die Ecke kommt, weil sie merken, dass ihnen etwas fehlt oder sie Fragen quälen, dann reden wir. Nicht beschönigend. Sondern: ehrlich und authentisch.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">War und ist es immer einfach? Nein.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Ob das alles richtig und der beste Weg ist? Ja. Zumindest für uns!<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Und außerdem: Wenn ich ehrlich zu den Kindern bin, bin ich auch ehrlich zu mir. Es fühlt sich richtig an.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Meine Kinder wissen und sehen, wie viele Familienmodelle es heute gibt. Sie kennen auch andere Familien und haben Freunde, bei denen die Eltern getrennt leben. Manchmal gibt es Kontakt zum Vater. Manchmal nicht. Sie sehen an meiner neuen Beziehung und an unseren Patchwork-Wochenenden, dass auch das Familie sein kann. Sie haben viele Bezugspersonen, auch männliche, auf die sie sich immer verlassen können. Und: Nach Papa wird schon lange nicht mehr gefragt.</p>
<p></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-d92e095 elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider" data-id="d92e095" data-element_type="widget" data-widget_type="divider.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-divider">
			<span class="elementor-divider-separator">
						</span>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-e59ab04 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="e59ab04" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Die Autorin</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Antonia ist alleinerziehende Mama von zwei Kids. Durch ihre neue Partnerschaft ist sie außerdem Bonusmama und lebt jedes zweite Wochenende in einer Pachtwork-Konstellation.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Vom Alltag mit ihren Kindern und den Bonuskindern, wie es ist in Vollzeit zu arbeiten, von einer großen Portion Alltagsminimalismus und natürlich von ihren Erfahrungen in eine neue Beziehung zu starten, erzählt Antonia täglich auch auf Instagram auf dem Account <a href="https://www.instagram.com/mamaalltaginstark/" target="_blank" rel="noopener">mamaalltaginstark</a></p>
<p></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-7b574a89" data-id="7b574a89" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-b0a0869 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="b0a0869" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<p class="elementor-heading-title elementor-size-default">Von Antonia</p>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-22facabb elementor-widget elementor-widget-image" data-id="22facabb" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="600" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Antonia_SOLOMUETTER.png" class="attachment-large size-large wp-image-938" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Antonia_SOLOMUETTER.png 600w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Antonia_SOLOMUETTER-300x300.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Antonia_SOLOMUETTER-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2024/05/16/sollen-kinder-die-wahrheit-erfahren/">Sollen Kinder die Wahrheit über den anderen Elternteil erfahren?</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Doing it all? Alleinerziehende Mutterschaft zwischen Kulturen und Zeiten</title>
		<link>https://solomuetter.de/2024/04/16/doing-it-all-gedanken-zu-alleinerziehender-mutterschaft-zwischen-den-kulturen-und-zeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jacinta Nandi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2024 11:47:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GESPRÄCHE]]></category>
		<category><![CDATA[INTERVIEW]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://solomuetter.de/?p=9875</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unsere Autorin Jacinta Nandi wollte unbedingt ein Interview führen: mit Ruby Russell. Die in Berlin lebende Londonerin hat gerade ein Buch über die feministische Erkundung der alleinerziehenden Mutterschaft veröffentlicht. Sie zeichnet die Geschichte viktorianischer Bordelle, der Wohlfahrtsbewegung und Schwarzen feministischen Traditionen nach. Herausgekommen ist mit „Doing it all“ ein Porträt von Mutterschaft als Knotenpunkt der [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2024/04/16/doing-it-all-gedanken-zu-alleinerziehender-mutterschaft-zwischen-den-kulturen-und-zeiten/">Doing it all? Alleinerziehende Mutterschaft zwischen Kulturen und Zeiten</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="9875" class="elementor elementor-9875" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-55f87d86 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default elementor-invisible" data-id="55f87d86" data-element_type="section" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;animation&quot;:&quot;fadeIn&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1daa8de3" data-id="1daa8de3" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-593bc047 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="593bc047" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="721" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/04/SOLOMUETTER-Header-Doing-it-all-Kopie.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-9905" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/04/SOLOMUETTER-Header-Doing-it-all-Kopie.jpg 1920w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/04/SOLOMUETTER-Header-Doing-it-all-Kopie-300x113.jpg 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/04/SOLOMUETTER-Header-Doing-it-all-Kopie-1024x385.jpg 1024w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/04/SOLOMUETTER-Header-Doing-it-all-Kopie-768x288.jpg 768w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/04/SOLOMUETTER-Header-Doing-it-all-Kopie-1536x577.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-3336ade9 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="3336ade9" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-218e4a27" data-id="218e4a27" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-5af7958 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="5af7958" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Doing it all? Alleinerziehende Mutterschaft zwischen Kulturen und Zeiten</h1>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-3e040525 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="3e040525" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p></p>
<div class="">
<p class="p1"><b>Unsere Autorin Jacinta Nandi wollte unbedingt ein Interview führen: mit Ruby Russell. Die in Berlin lebende Londonerin hat gerade ein Buch über die feministische Erkundung der alleinerziehenden Mutterschaft veröffentlicht. Sie zeichnet die Geschichte viktorianischer Bordelle, der Wohlfahrtsbewegung und Schwarzen feministischen Traditionen nach. Herausgekommen ist mit <a href="https://www.dialoguebooks.co.uk/titles/ruby-russell/doing-it-all/9780349702186/" target="_blank" rel="noopener">„Doing it all“</a> ein Porträt von Mutterschaft als Knotenpunkt der Solidarität – jenseits der Ehe und des patriarchalen Status quo.</b></p>
<p class="p1"><b>Was damit genau gemeint ist? Das versucht Jacinta in diesem Gespräch herauszufinden.</b></p>
<p class="p1"><b>Jacinta: Ruby, wann und warum hast du beschlossen, <a href="https://www.dialoguebooks.co.uk/titles/ruby-russell/doing-it-all/9780349702186/" target="_blank" rel="noopener">„Doing it all“</a> zu schreiben?</b></p>
<p class="p1">Ruby: Als ich alleinerziehende Mutter geworden bin, hat das bei mir viele Fragen aufgeworfen – zum Beispiel, warum ich es für selbstverständlich gehalten hatte, dass ich einen Mann brauchen würde, um ein erfülltes Leben und eine Familie zu haben. Ich stellte viele Vorstellungen in Frage und wollte Geschichten über alleinerziehende Mütter lesen, konnte aber keine finden. Stattdessen las ich erst einmal Texte über die Geschichte der Ehelosigkeit und die Geschichte der Hurerei. Und ich suchte nach Einblicken in eine Identität, die im Schatten dieser beiden weiblichen Archetypen verborgen lag. Ich suchte außerdem nach Texten, die alleinerziehende Mütter politisch untersuchten. Wie etwa die Arbeit von Barbara Omolade, die in den 1980er Jahren in der Sisterhood of Black Single Mothers in den Vereinigten Staaten aktiv war. Ich fand nicht nur Geschichten von Müttern, die verfolgt und bemitleidet wurden, sondern auch von Frauen, die überlebten, wuchsen und Widerstand leisteten. Frauen, die an vorderster Front für die Rechte von Sozialhilfeempfängern, für die Rechte von Sexarbeiterinnen und für Kinderrechte kämpften. Und von Frauen, die hinter dem ersten ernsthaften Vorschlag für ein universelles Grundeinkommen standen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Ich bin keine Historikerin und mein Buch ist kein Geschichtsbuch, vielmehr möchte ich Frauen feiern, die das Patriarchat in seinem Kern herausgefordert haben. Im ursprünglichen Sinne des Wortes bedeutete Patriarchat die männliche Herrschaft über die Familie, und in der postfeministischen &#8222;gender-progressiven&#8220; Gesellschaft, in der wir leben, ist die Familie immer noch der Ort, an dem Frauen und Männer am ungleichsten sind.</p>
<p class="p1"><b>Es gibt ja aktuell wieder eine wachsende Bewegung von Frauen, die sich dieser Idee widersetzen: die Single Moms by Choice. Als ich mein Buch <a href="https://solomuetter.de/2022/09/12/interview-mit-jacinta-nandi/" target="_blank" rel="noopener">„50 Ways to Leave Your Ehemann“</a> schrieb, dachte ich, dass ich auch eine Single Mom by Choice wäre, weil ich meinen Ex ja freiwillig verlassen hatte. Inzwischen kenne ich aber den Unterschied: Eine Single Mom by Choice hat sich bereits vor der Schwangerschaft bewusst dafür entschieden, ein Kind alleine zu bekommen, so wie Mindy Kaling, Jennifer Anistons Figur in The Switch. Ich bewundere Mindy und bin auch ein bisschen neidisch auf sie, weil ich glaube, dass ich nie eine Single Mom by Choice geworden wäre. Zum einen, weil ich arm war, aber auch, weil ich etwas Romantisches an mir hatte. Ich habe nicht eine Sekunde daran gedacht, mein Kind allein zu bekommen. In deinem Buch stehst du diesem Konzept der Single Mom by Choice ja eher etwas kritisch gegenüber. Warum ist das so?</b></p>
<p class="p3">Ich kritisiere nicht die Frauen, die sich für Kinder ohne Mann entscheiden. Im Gegenteil, Single Moms by Choice sind meine Heldinnen und ich finde, dass mehr Frauen diese Entscheidung treffen sollten. Aber ich kritisiere die Art und Weise, wie sich einige von ihnen durch das Wort „by Choice“, also durch ihre „freie Wahl“, von anderen Alleinerziehenden abgrenzen. Sie benutzen eine neoliberale Sprache, um sich vom Rest der &#8222;schlechten alleinerziehenden Mütter&#8220; zu distanzieren – von Versagerinnen, deren Familien durch Unfälle und Verantwortungslosigkeit entstanden sind.</p>
<p class="p3">Dass es heute mehr Diskussionen zu Single Moms by Choice gibt, eröffnet aber eine neue wichtige Dimension. Denn du und ich, wir beide haben ja eine ähnliche Lebensgeschichte. Wir standen damals vor der Wahl, entweder ein Kind zu bekommen oder abzutreiben. Diese Wahl war für uns eine Gesamtentscheidung unter Einbeziehung des Partners. Also: Partner und Kind oder Abtreibung. Ich wünschte, ich hätte damals schon gesehen, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, die ich hätte wählen können.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Waren wir damals romantisch oder dumm? Ich glaube nicht. Ich denke, es ist ein gesellschaftliches Problem. Für viele bedeutet die biologische Beziehung eines Mannes zu einem Kind, dass das Kind ihm gehört. Auch wenn wir heute dafür eintreten, dass Frauen über ihren Körper selbst bestimmen können, also das Recht auf Abtreibung haben sollten, gehört unser Körper, sobald wir Mutter sind, auch anderen – nämlich unseren Kindern, und unsere Kinder gehören auch ihren Vätern. Es ist ziemlich schwer, sich von diesem Gedanken zu lösen. Damals sah ich, dass das Baby genauso zu ihm gehörte wie zu mir. Welches Recht hatte ich also, ihn aus der Familie auszuschließen? Welches Recht hatte ich, mich als alleinerziehende Mutter zu bezeichnen?</p>
<p class="p1"><b>Und wie hast du dich dieser Fragestellung dann genähert? Beantwortet der Feminismus diese Frage?</b></p>
<p class="p1">Wenn wir an die großen Siege des Feminismus denken, dann waren sie vor allem in traditionell männlichen Bereichen zu verzeichnen: das Recht zu wählen, zu arbeiten, am öffentlichen Leben teilzunehmen, Identitäten zu erlangen, die nicht durch die traditionell weibliche Rolle der Mutter und Hausfrau definiert sind. Das Recht, wie ein Mann zu leben. Und natürlich sind diese Dinge absolut wichtig. Müttern helfen sie aber nur begrenzt, denn als Mutter ist das Ziel ja nicht, wie ein Mann zu leben. Also stellt sich die Frage: Wie kann man Feminismus mit Mutterschaft vereinbaren?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Wenn man sagt, dass es unfeministisch oder sogar antifeministisch ist, sich der Care-Arbeit zu widmen – der Arbeit der Mütter –, dann stimmt man irgendwie auch der frauenfeindlichen Idee zu, dass die Arbeit, die Frauen immer gemacht haben, schlecht und unwichtig ist. Und, dass die Unterdrückung von Frauen eine natürliche Folge des Kinderkriegens ist.</p>
<p class="p1"><b>Ja, viele weiße Feministinnen sagen, Frauen sollten nie von Männern abhängig sein, dann vermeiden sie Unterdrückung. Diese Girlboss „Ich verdiene mehr als mein Mann“-Schiene.</b></p>
<p class="p1"><span class="s1">Genau. Es gibt aber Kulturen, die das anders bewerten. Schwarze Feministinnen haben diese Falle in der Regel vermieden – auch, weil die weiße Vorherrschaftsgesellschaft ohnehin nie wollte, dass sie sich ihren eigenen Familien widmen. </span>Was weiße Frauen oft vergessen haben, ist, dass wir nicht nur zu Hause gehalten wurden, um Babys zu machen – wir wurden zu Hause gehalten, um weiße Babys zu machen. Wenn man jedoch Kinder aufzieht, die (um Audre Lorde und Feministinnen of Colour zu zitieren) &#8222;nie zum Überleben bestimmt waren&#8220;, dann ist das Muttersein keine Kapitulation vor der Unterdrückung, sondern ein Akt des Widerstands. Deshalb ist der Feminismus von Frauen wie Audre Lorde, Barbara Omolade, Patricia Hill Collins und Alexis Pauline Gumbs so wichtig. Diese Frauen haben Theorien und Praktiken entwickelt, die Mutterschaft als politische Arbeit und die Familie als mächtige Sphäre des sozialen Aktivismus begreifen.</p>
<p class="p1"><b>Schwarze Feministinnen haben dein Buch sehr beeinflusst, oder?</b></p>
<p class="p1">Um ehrlich zu sein, kam ich mir ziemlich dumm vor, denn die meisten Fragen, mit denen ich das Buch begonnen hatte, waren vom Schwarzen Feminismus schon vor Jahrzehnten umfassend beantwortet worden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Die grundlegende Lektion, die ich daraus gelernt habe, war folgende: Die &#8222;antirassistische&#8220; weiße Macht versucht, weiße Privilegien auf Schwarze Gemeinschaften auszudehnen, indem sie diese in die weiße Kultur assimiliert – zum Beispiel, indem sie Schwarze Familien dazu ermutigt, zu heiraten und die weiße Kernfamilie nachzuahmen. Aber genauso wie die Ausweitung männlicher Privilegien auf Frauen nicht viel nützt, müssen wir auch hier, wenn wir Gleichheit wollen, die Dinge aus der anderen Richtung angehen. Wir sollten nicht die Privilegien der Weißen, Männer, Heteros, Cis, Mittelschicht usw. auf immer mehr Schwarze, Frauen, Queers, Trans und die Arbeiterklasse ausweiten, sondern diese Privilegien ganz abschaffen. Dazu müssen wir von denjenigen lernen und ihnen nacheifern, die wissen, wie man ohne sie lebt. Nicht aus einem herablassenden Impuls heraus, die Unterdrückten zu erheben, sondern um das Leben für alle besser zu machen.</p>
<p class="p1"><b>Kannst du das mal konkretisieren? Ich fand beispielsweise die Idee der Othermothers interessant. Erzähl uns doch mal was eine Othermother ist.</b></p>
<p class="p1">Othermothering ist ein perfektes Beispiel dafür, was wir von Schwarzen Müttern und Schwarzen Feministinnen lernen können.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">In der weißen, rassistisch geprägten Gesellschaft wurde von Schwarzen Müttern immer erwartet, dass sie arbeiten, und sie mussten sich auf die Großfamilie und Freunde verlassen, um die Last zu tragen. Eine Othermother ist eine Frau, die ein Kind großzieht, das nicht &#8222;ihr eigenes&#8220;, also nicht ihr biologisches Kind ist. Schriftstellerinnen wie Patricia Hill Collins verwenden den Begriff &#8222;othermothering&#8220; aber auch in einem weiteren Sinne, um Netzwerke gegenseitiger Fürsorge zu beschreiben, die ganze Gemeinschaften zusammenhalten und unterstützen – die Arbeit der Aufrechterhaltung von Zugehörigkeit, die über die unmittelbare Familie hinausgeht.</p>
<p class="p1">Für alleinerziehende Mütter könnte diese Art weiblicher Solidarität eine pragmatische Lösung sein, die unser aller Leben erleichtert. Aber sie ist auch eine tiefgreifende Herausforderung für das Patriarchat, weil sie Elternschaft als aktive Praxis definiert und nicht als unveränderliche genetische Tatsache. Wenn die wichtigsten elterlichen Beziehungen im Leben eines Kindes mit Menschen bestehen, die sich aktiv um das Kind kümmern, dann erscheint der Anspruch eines biologischen Vaters auf ein Kind als &#8222;sein&#8220; Kind, nur weil er die Mutter geschwängert hat, ziemlich schwach.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Evolutionsanthropologen haben übrigens einen ähnlichen Begriff: Sie sprechen von &#8222;allomothering&#8220;, wenn sie argumentieren, dass die kollektive Kindererziehung für die menschliche Evolution wesentlich war – aus dieser intensiven Gemeinschaftsarbeit hat unsere Spezies Empathie und Kultur entwickelt. Dies zeigt nur, dass es nichts &#8222;Natürliches&#8220; an den Privilegien oder der Unterdrückung der weißen Mittelschichts-Kernfamilie gibt.</p>
<p class="p1"><b>Eine Sache, die mich wahnsinnig macht, ist die Diskussion um Gleichberechtigung. Oberflächlich betrachtet sollte die Gleichberechtigung bei der gemeinsamen Erziehung – auch zwischen getrennten Elternteilen – doch zu mehr Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern führen. Aber die Realität ist, dass Gleichberechtigung – oder diese vermeintliche Gleichberechtigung, die wir in Deutschland haben – alleinerziehenden Müttern sogar schaden kann. Weißt du, was ich meine?</b></p>
<p class="p1">Ich erinnere mich an ein Mal, als der Vater meines Kindes ein paar Wochen lang völlig verschwunden war. Dann rief er plötzlich an und wollte unsere Tochter am nächsten Tag sehen. Aber wir hatten bereits Pläne mit Freunden, die aus England zu Besuch waren. Er sagte: &#8222;Warum darfst du entscheiden, was sie morgen macht? Ich bin genauso ihr Elternteil wie du.“<span class="Apple-converted-space"> </span>Er hat Zeit für sie gefunden, als ein freier Termin in seinem Kalender auftauchte. Ich habe mein ganzes Leben um sie herum gestaltet, jede andere Kleinigkeit, die ich tat, musste sich nach ihren Bedürfnissen richten. Genau das wird von Müttern erwartet – von Vätern nicht. Wenn Väter ihre &#8222;Rechte&#8220; als Miterzieher in Anspruch nehmen, entscheiden sie sich aktiv dafür, ein gewisses Maß an Verantwortung zu übernehmen. Es macht keinen Sinn, über die Rechte von Müttern zu sprechen, weil wir diese Entscheidung nicht treffen können. Wir müssen einfach die ganze Verantwortung tragen, die Väter nicht tragen wollen oder können – egal, ob das nun 50 % oder 100 % sind. Unsere Leben nach Verantwortlichkeiten auszurichten, die jemand anderes aus einer Laune heraus definiert, kann unglaublich entmündigend und destabilisierend sein. Das meinst du, oder?</p>
<p class="p1"><b>Ja! Denkst du, dass Deutschland trotz aller Herausforderungen ein gutes – oder zumindest okayes – Land ist, um alleinerziehend zu sein?</b></p>
<p class="p1">Ich schätze, das hängt davon ab, womit man es vergleicht. Ich würde sagen, dass Länder wie Deutschland, die sich selbst als besonders fortschrittlich betrachten, eher dazu neigen, in die Falle zu tappen, dass sie davon ausgehen, dass Gleichheit bereits besteht, und daher die geschlechtsspezifischen Unterschiede zwischen Mutter- und Vaterschaft, wie etwa in Sorgerechtsfällen, ignorieren. Außerdem ist Deutschland, wie der Rest des globalen Westens, eine atomisierte und individualistische Gesellschaft – was für alleinerziehende Mütter schlecht ist, weil sie Gemeinschaft brauchen. Kulturen, Subkulturen und Gemeinschaften, auf die der &#8222;fortschrittliche&#8220; Westen herabblickt, weil sie in &#8222;veralteten&#8220; Vorstellungen von Geschlecht und Familie verhaftet sind, können für Mütter – auch für alleinstehende – einfacher sein, weil Kindererziehung als kollektive Verantwortung angesehen wird und die Unterstützung durch die Großfamilie selbstverständlich ist.</p>
<p class="p1"><b>Danke Ruby. Mein Kopf raucht. Das war viel Inhalt. Und ich habe auch viele Denkanstöße mitgenommen. Der vielleicht wichtigste: den Blick weiten und Konzepte anderer Kulturen miteinzubeziehen.</b></p>
</div>
<p></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-b39b192 elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider" data-id="b39b192" data-element_type="widget" data-widget_type="divider.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-divider">
			<span class="elementor-divider-separator">
						</span>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-da7521e elementor-widget__width-initial elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="da7521e" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Über Ruby Russell</strong><br />Ruby ist alleinerziehende Mutter und Umweltjournalistin. Ursprünglich aus London, lebt sie derzeit mit ihrem Kind und ihrer Katze in Berlin.  </p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-ad631b8 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="ad631b8" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-8ff4595 elementor-widget__width-initial elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="8ff4595" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Über Jacinta Nandi</strong><br />Jacinta ist britisch-deutsche Autorin und zog mit 20 Jahren von London nach Berlin. Ihr zuletzt erschienenes Buch <a href="https://edition-nautilus.de/programm/50-ways-to-leave-your-ehemann/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;50 Ways to Leave Your Ehemann&#8220; (Nautilus Verlag)</a> ist aktuell im Theater Paderborn auf der Bühne zu sehen. Außerdem steht Jacinta im Rahmen des Familientrios den Leser*innen der Süddeutschen Zeitung mit Rat und Tat zur Seite. </p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-c253aca elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider" data-id="c253aca" data-element_type="widget" data-widget_type="divider.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-divider">
			<span class="elementor-divider-separator">
						</span>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-5a7bffb elementor-position-left elementor-vertical-align-top elementor-widget elementor-widget-image-box" data-id="5a7bffb" data-element_type="widget" data-widget_type="image-box.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<div class="elementor-image-box-wrapper"><figure class="elementor-image-box-img"><a href="https://www.dialoguebooks.co.uk/titles/ruby-russell/doing-it-all/9780349702186/" target="_blank" tabindex="-1"><img loading="lazy" decoding="async" width="438" height="674" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/04/hbg-title-9780349702186-13.webp" class="attachment-full size-full wp-image-9882" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/04/hbg-title-9780349702186-13.webp 438w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/04/hbg-title-9780349702186-13-195x300.webp 195w" sizes="(max-width: 438px) 100vw, 438px" /></a></figure><div class="elementor-image-box-content"><h3 class="elementor-image-box-title"><a href="https://www.dialoguebooks.co.uk/titles/ruby-russell/doing-it-all/9780349702186/" target="_blank"><b>Doing it all </b><br> The Social Power of Single Motherhood</a></h3><p class="elementor-image-box-description">Ruby Russell<br>
Hardcover<br>
ISBN-13: 9780349702186 <br>
ca. 22 Euro<br><br></p></div></div>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-c884a7d elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="c884a7d" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-68b5180 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="68b5180" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-32b8252c" data-id="32b8252c" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-140d83c0 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="140d83c0" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<p class="elementor-heading-title elementor-size-default">Von Jacinta Nandi</p>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-e1eb982 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="e1eb982" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="600" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/03/SOLOMUETTER-JACINTA-NANDI.png" class="attachment-large size-large wp-image-1628" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/03/SOLOMUETTER-JACINTA-NANDI.png 600w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/03/SOLOMUETTER-JACINTA-NANDI-300x300.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/03/SOLOMUETTER-JACINTA-NANDI-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2024/04/16/doing-it-all-gedanken-zu-alleinerziehender-mutterschaft-zwischen-den-kulturen-und-zeiten/">Doing it all? Alleinerziehende Mutterschaft zwischen Kulturen und Zeiten</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>RESET? Eine Reise in die Vergangenheit </title>
		<link>https://solomuetter.de/2024/03/20/reset-eine-reise-in-die-vergangenheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor_in]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2024 12:18:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FAMILIE & GESELLSCHAFT]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://solomuetter.de/?p=9755</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wieder ein Tag als alleinerziehende berufstätige Mutter geschafft, wieder im Job alles gegeben, das Kind pünktlich abgeholt und zum Training gefahren, während des Trainings joggen gegangen, danach schnell noch eine Kollegin zurückgerufen und beraten, in der Umkleidekabine ein paar Zahlen recherchiert und Mails raus geschickt. Wieder vergessene Flaschen eingesammelt, Freunde des Kindes nach Hause gefahren, [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2024/03/20/reset-eine-reise-in-die-vergangenheit/">RESET? Eine Reise in die Vergangenheit </a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="9755" class="elementor elementor-9755" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-72d03088 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default elementor-invisible" data-id="72d03088" data-element_type="section" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;animation&quot;:&quot;fadeIn&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-6d9d481" data-id="6d9d481" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-72459956 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="72459956" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="719" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/03/SOLOMUETTER_Reset_Serie.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-9759" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/03/SOLOMUETTER_Reset_Serie.jpg 1920w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/03/SOLOMUETTER_Reset_Serie-300x112.jpg 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/03/SOLOMUETTER_Reset_Serie-1024x383.jpg 1024w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/03/SOLOMUETTER_Reset_Serie-768x288.jpg 768w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/03/SOLOMUETTER_Reset_Serie-1536x575.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-12b95e13 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="12b95e13" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-543cea74" data-id="543cea74" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-2a29a866 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="2a29a866" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">RESET? Eine Reise in die Vergangenheit </h1>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-d729b99 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="d729b99" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p></p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p class="p1">Wieder ein Tag als alleinerziehende berufstätige Mutter geschafft, wieder im Job alles gegeben, das Kind pünktlich abgeholt und zum Training gefahren, während des Trainings joggen gegangen, danach schnell noch eine Kollegin zurückgerufen und beraten, in der Umkleidekabine ein paar Zahlen recherchiert und Mails raus geschickt. Wieder vergessene Flaschen eingesammelt, Freunde des Kindes nach Hause gefahren, Wunden versorgt, Abendessen gekocht, Vokabeln gelernt und Sorgen besprochen. Wieder neben dem Kind im Bett gelegen und den Tag Revue passieren lassen, dann noch Wäsche aufgehängt, eine Präsentation fertig gestellt, Rechnungen bezahlt, ein Geschenk für die Ex-Schwiegermutter bestellt. Ein Blick auf die Uhr – es ist kaum zu fassen, ich habe noch etwa eine Stunde Zeit für mich! Ich lege mich aufs Sofa und zappe durch die ZDF-Mediathek (Netflix und Prime habe ich gekündigt, um Kosten zu sparen). Eine neue Serie wird beworben – RESET.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1"><b>Ich schalte rein und habe mir mit dieser Entscheidung den Abend, die Nacht und die nächsten Nächte verdorben.</b></p>
<p class="p1">Wie hat eine Fernseh-Miniserie das geschafft? Ich gebe zu, ich bin keine Fachfrau, was gute Unterhaltung oder gar gute Schauspiel- und Filmkunst angeht. Ich schaue selten fern, weil mir die Zeit fehlt, und wenn, dann seltener als ich es eigentlich möchte um mich zu informieren und häufiger als ich es zugeben würde um mich einfach berieseln zu lassen. Manchmal aber sehne ich mich doch nach guter, packender Unterhaltung, einem innovativen Konzept, nicht immer „Boy meets Girl“ und die üblichen Lovestorys inklusive Krise und Versöhnung. RESET liefert auf den ersten Blick genau das. Die grobe Story: Eine Frau erhält nach einem traumatischen Erlebnis die Möglichkeit in die Vergangenheit zu reisen und dort Dinge anders zu machen. „Wie weit wirst du gehen?“ ist die Frage, die die Serie – und man selbst sich auch – dabei stellt? Ab wann hat man einen Einfluss auf das Geschehene, was ist unvermeidbar, was sind Konsequenzen davon, anders zu handeln?</p>
<p class="p1">Wer, wenn nicht alleinerziehende Mütter kennen diese Fragen gut. Oder zumindest ich kenne sie gut. Was wäre gewesen, wenn…? Wenn ich mich nicht getrennt hätte? Wenn ich früher an meiner Beziehung gearbeitet hätte? Wenn ich einen anderen Mann geheiratet hätte? Wenn ich einen anderen Job gewählt oder mein Geld anders angelegt hätte, in eine andere Stadt gezogen, nicht auf den egozentrischen Typen reingefallen, hier weniger egoistisch, da mehr auf mich bezogen oder generell ganz anders gewesen wäre? Diese Fragen, so hinfällig sie sind, kreisen doch ab und an in meinem Kopf – umso spannender sich anzuschauen, wie dies filmisch umgesetzt wird.</p>
<p class="p1"><b>Dass das tragische Ereignis der Selbstmord der Tochter ist, hat mich emotional total angefasst.<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p class="p1">Natürlich denke ich auch an mein eigenes Kind und konnte wenig schlafen in der kommenden Nacht. Was, wenn auch ich irgendwann nicht mehr zu meiner Tochter durchdringe? Wenn ich keine gute Mutter bin, wenn ich es nicht schaffe ihr ein gutes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu vermitteln? Wenn sie an die falschen Freunde gerät, wenn sie depressiv wird, wenn… die Gedankenspirale dreht sich. Die Nacht ist für mich gelaufen.</p>
<p class="p1">Am nächsten Abend lasse ich den Haushalt schleifen, weil ich unbedingt wissen will, wie es weiter geht. Und am übernächsten auch. Zu meinen ersten Emotionen – Angst, Sorge, Selbstzweifel – gesellen sich Ärger und Wut. Wie kann ein öffentlich-rechtlicher Sender eine solche Serie einfach so in den Raum stellen? Die Story geht nämlich so weiter: Flo, beruflich erfolgreiche Fernsehmoderatorin, fängt nach dem Selbstmord ihrer Tochter an zu grübeln, was sie als Mutter falsch gemacht hat und wie sie den Tod der eigenen Tochter verhindern kann. Durch die Agentur „Plan B“ erhält sie die Gelegenheit in die Vergangenheit zu reisen – erst wenige Tage, dann viele Jahre. Sie reist zurück in die Zeit, als ihre Tochter mit der Schule beginnt, beschließt, den Job als Moderatorin ihrer eigenen Sendung nicht anzunehmen und sich stattdessen um die Kinder zu kümmern. Sie begleitet die Kinder in den Schlaf und ins Klassenzimmer. Sie fleht ihren Mann an sie nicht zu verlassen und rettet so ihre Ehe. Und siehe da – den Kindern geht es später natürlich super! Die Familie steht zusammen und die Kids sind zu selbstbewussten Teenagern herangewachsen. Am Ende aber bekommt Flo Krebs – das Schicksal hat also sie getroffen und nicht ihre Tochter – und in der letzten Szene hält sie ihr Gesicht dennoch lächelnd in die Sonne.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1"><b>Was ist die Aussage hinter dieser Serie? Eine Mutter hat sich selbst aufzugeben, eine Mutter hat sich nicht zu trennen.<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p class="p1">Trotz eigener Krankheit und in Angesicht des möglichen Todes lächelt sie, denn sie weiß: Sie hat ihr Kind durch ihre Aufopferung und ihren Verzicht gerettet. Das Bild einer Mutter aus den 50ern – Handelt RESET also auch in diesem Sinne von einer Reise in die Vergangenheit?</p>
<p class="p1">Weit gefehlt. Das Bild – berufstätige alleinerziehende Mutter gleich schlecht für das Kind – ist in unserer Gesellschaft immer noch tief verankert. Eine Mutter, die eigene Ziele verfolgt, Karriere macht, sich vielleicht sogar noch in einen jüngeren Mann verliebt? Rabenmutter! Kein Wunder, wenn es den Kindern schlecht geht! Die liebevolle Ehefrau, die die eigenen Ziele aufgibt, ist der Garant für die gute Entwicklung der Kinder. Ist klar. Von einem Vater, der Karriere macht, sich trennt oder nach der Trennung eine jüngere Partnerin hat, würde im Übrigen niemand schlecht denken. Ganz klar, dass auch in der Serie RESET der Vater keine tragende Rolle in der Entwicklung der Kinder hat. Wenn überhaupt, ist die Mutter auch noch dafür verantwortlich, die Beziehung des Vaters zur Tochter zu gestalten und diese im „Plan B“ zu verbessern.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1"><b>Ich kann diese Vorurteile nicht mehr hören.<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p class="p1">Rede ich mit Bekannten und Kolleg:innen, die diese Serie auch gesehen haben, treffe ich auf Unverständnis über meine krasse Verärgerung. Denn die meisten leben weiterhin eine Variante des klassischen Familienmodells. Daher sind sie auch nicht mit diesen Vorurteilen konfrontiert, wie ich es bin.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Aus Wut schreibe ich sogar dem ZDF eine Nachricht, erst per Mail – und dann mangels Reaktion auch per Instagram. Die Reaktion „Wir möchten betonen, dass es sich hier um einen rein fiktionalen Inhalt handelt“. Wollt ihr mich veräppeln? Die allermeisten Serien haben einen rein fiktionalen Inhalt, selbst solche, die auf wahren Begebenheiten beruhen – eine Serie, in der Zeitreisen möglich sind, macht da auch keine Ausnahme. Das ist mir klar. Aber auch Fiction hat Botschaften. Und die Botschaft dieser Serie hätte auch eine andere sein können, wenn man das gewollt hätte – ganz ohne die Idee hinter der Serie zu verwässern. Aber man wollte eben diese Botschaft senden. Oder war so ignorant, diese mögliche Interpretation gar nicht so zu sehen, weil es alles als so normal gilt in unserer Gesellschaft. Beides finde ich wirklich höchst kritisch.</p>
<p class="p1">Mir begegnen diese Vorurteile über berufstätige Mütter und alleinerziehende Mütter und über die Kombination aus beiden im Alltag ständig. Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk hätte ich gerne mal etwas gesehen, dass diese Vorurteile hinterfragt statt sie zu reproduzieren und sogar zu verstärken. Stattdessen werden die Menschen, die mir immer wieder vorwerfen, mich zu viel um meinen Job zu kümmern, mich getrennt zu haben, zu sehr auf mich selbst zu blicken oder von meinem Kind auch mal Selbständigkeit einzufordern, in ihrer Meinung bestärkt, dass das mit uns nur den Bach herunter gehen könnte. Dass mein Kind automatisch durch die Trennung und durch meine Berufstätigkeit später psychisch labiler sein wird als andere. Dass all das automatisch schlecht sei für das Kind. Stattdessen wird auch anderen alleinerziehenden, berufstätigen Mütter ein schlechtes Gewissen und schlaflose Nächte bereitet. Meine einzige Hoffnung: die meisten von uns sind abends ohnehin so kaputt, dass sie keine Zeit finden werden, sich diese Serie anzuschauen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-e51b2bd elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider" data-id="e51b2bd" data-element_type="widget" data-widget_type="divider.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-divider">
			<span class="elementor-divider-separator">
						</span>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-77fab2e elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="77fab2e" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Über die Autorin</strong></p>
<p>Laura heißt eigentlich anders, will aber anonym bleiben. Sie ist Anfang 40, arbeitet in einem internationalen Unternehmen, hat eine Tochter im Grundschulalter und ist seit 6 Jahren alleinerziehend.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-ffbc121 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="ffbc121" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><i>© Headerbild: ZDF und Tina Krohn</i></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-b4191b0 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="b4191b0" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1269bb01" data-id="1269bb01" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-ca27073 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="ca27073" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<p class="elementor-heading-title elementor-size-default">Von Laura Schwan</p>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4a7c0b9f elementor-widget elementor-widget-image" data-id="4a7c0b9f" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/01/SOLOMUETTER-Laura-Schwarze-300x300.png" class="attachment-medium size-medium wp-image-3870" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/01/SOLOMUETTER-Laura-Schwarze-300x300.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/01/SOLOMUETTER-Laura-Schwarze-150x150.png 150w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/01/SOLOMUETTER-Laura-Schwarze.png 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2024/03/20/reset-eine-reise-in-die-vergangenheit/">RESET? Eine Reise in die Vergangenheit </a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alles 110%? Warum es sich lohnt, als Alleinerziehende Dinge unperfekt zu machen!</title>
		<link>https://solomuetter.de/2024/03/04/alles-110-warum-es-sich-lohnt-als-alleinerziehende-dinge-unperfekt-zu-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor_in]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Mar 2024 21:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GEFÜHLE & PSYCHE]]></category>
		<category><![CDATA[PSYCHOLOGIE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://solomuetter.de/?p=9340</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fünf Minuten, bevor wir los zur Kita gehen: Ein dicker Marmeladenfleck ziert auf einmal das T-Shirt meines Sohnes. Ihn jetzt mit rotem Klecks in den Kindergarten schicken? Ich entscheide mich, ihm ein neues T-Shirt anzuziehen. Obwohl das bedeutet, dass wir danach auf dem Weg zur Kita rennen müssen und er protestiert, weil er nicht einsieht, [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2024/03/04/alles-110-warum-es-sich-lohnt-als-alleinerziehende-dinge-unperfekt-zu-machen/">Alles 110%? Warum es sich lohnt, als Alleinerziehende Dinge unperfekt zu machen!</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="9340" class="elementor elementor-9340" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-72d03088 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default elementor-invisible" data-id="72d03088" data-element_type="section" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;animation&quot;:&quot;fadeIn&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-6d9d481" data-id="6d9d481" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-72459956 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="72459956" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="720" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/12/SOLOMUETTER_Header_Perfektion.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-9370" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/12/SOLOMUETTER_Header_Perfektion.jpg 1920w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/12/SOLOMUETTER_Header_Perfektion-300x113.jpg 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/12/SOLOMUETTER_Header_Perfektion-1024x384.jpg 1024w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/12/SOLOMUETTER_Header_Perfektion-768x288.jpg 768w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/12/SOLOMUETTER_Header_Perfektion-1536x576.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-12b95e13 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="12b95e13" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-543cea74" data-id="543cea74" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-2a29a866 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="2a29a866" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Alles 110%? Warum es sich lohnt, als Alleinerziehende Dinge unperfekt zu machen!</h1>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-d729b99 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="d729b99" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p></p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p class="p1"><strong>Fünf Minuten, bevor wir los zur Kita gehen: Ein dicker Marmeladenfleck ziert auf einmal das T-Shirt meines Sohnes. Ihn jetzt mit rotem Klecks in den Kindergarten schicken? Ich entscheide mich, ihm ein neues T-Shirt anzuziehen. Obwohl das bedeutet, dass wir danach auf dem Weg zur Kita rennen müssen und er protestiert, weil er nicht einsieht, warum er sich noch einmal umziehen soll. Warum bestehe ich dennoch darauf? Warum ist mir so wichtig, dass er „ordentlich gekleidet“ in die Kita geht?</strong></p>
<p class="p1">Perfektionismus – ein Thema, das uns als Alleinerziehenden immer wieder begegnet. Sei es, dass wir für unsere Kinder „nur das Beste“ wollen, nach außen einen möglichst unabhängigen und kompetenten Eindruck machen oder im Beruf glänzen wollen (obwohl wir auch privat massiv gefordert sind) – perfektionistisches Verhalten hat viele Facetten.</p>
<p class="p1">Spannend finde ich, dass Psychologin Caroline Uhl, die sich auf psychologische Beratung und Coaching für alleinerziehende Mütter spezialisiert hat, unterscheidet zwischen Gewissenhaftigkeit als Persönlichkeitsmerkmal und Perfektionismus im pathologischen Sinn. Und dass sie betont, dass Perfektionismus auch eine Art Schutz- oder Kompentationsstrategie sein kann, mit der wir tiefer liegenden Ängsten oder Bedenken begegnen. So zum Beispiel der Angst, als Alleinerziehende*r mit unseren Kindern als Familie nicht zu genügen oder alleine den Alltag nicht bewältigen zu können. Das mag erklären, warum es oft gar nicht so leicht ist, „einfach mal fünf gerade sein zu lassen“, den Alltag „locker“ zu sehen und „sich nicht so einen Kopf zu machen“.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Dazu kommt, dass wir als Alleinerziehende tatsächlich häufig darauf angewiesen sind, alles selbst im Griff zu haben. Wer außer uns behält Termine unserer Kinder, berufliche und private Absprachen, die Organisation von Haushalt, Job und Kinderbetreuung im Blick? Was, wenn wir „schwächeln“, den Überblick verlieren oder –<span class="Apple-converted-space"> </span>krankheitsbedingt – ganz ausfallen? Ein nur zu verständliches Bedürfnis nach Schutz und Sicherheit sowie der Wunsch, für unsere Kinder ein gutes Leben zu gestalten, kann also hinter unserem Verhalten stehen: Indem wir Listen schreiben, uns gedanklich auf alle Eventualitäten vorbereiten und jede Aufgabe 110-prozentig zu erledigen versuchen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Der Vorteil: Im besten Fall bekommen wir unser Leben dadurch tatsächlich gut organisiert. Trotz der zahlreichen Herausforderungen, die es als Alleinerziehende mit sich bringt. Wir sind beruflich erfolgreich, unsere Kinder entwickeln sich gut, bestenfalls finden wir verbindliche Regelungen, wie wir auch mit Ex-Partner*innen noch in konstruktiver Weise gemeinsam Eltern sein können.</p>
<p class="p1">Wenn es dumm läuft, kostet uns all diese Organisation und die stetige Anstrengung, es „richtig“ zu machen, aber buchstäblich den Schlaf. „Wenn du über längere Zeit nicht mehr gut ein- oder durchschlafen kannst, ist das ein Warnsignal“, so Caroline Uhl: „Ebenso, wenn du Dinge gedanklich nicht mehr loslassen kannst, dauerhaft darüber nachgrübelst, ob du Entscheidungen nicht „richtiger“ oder „besser“ hättest treffen können. Das sind Momente, in denen das an sich positive Persönlichkeitsmerkmal der Gewissenhaftigkeit umschlagen kann in ein Verhalten, das dir selbst nicht mehr gut tut, bis hin zur Zwanghaftigkeit. Alles 110-prozentig machen zu wollen, kann dich massiv überfordern – und meist merkst du das zuerst über körperliche Signale.“</p>
<p class="p1">Was aber tun, wenn du unter deinem Perfektionismus im Alltag zu leiden beginnst? Eine ganz praktische Übung kann sein, so Caroline Uhl, sich mehrmals am Tag, zum Beispiel auf dem Handy, den Wecker zu stellen und kurz innezuhalten. „Dabei kannst du dich fragen: Für wen mache ich das hier eigentlich gerade? Für mich, oder für andere? Und: Wer profitiert wirklich davon?“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Die Antwort darauf kann gerade für Menschen, die perfektionistisch veranlagt sind, verblüffend sein: Die aufwendige Geburtstagstorte, das sorgfältig organisierte Familienwochenende, die gebügelten Hemden &#8211; mache ich das tatsächlich für mich oder mein Kind? Oder weil ich denke, es „gehört“ sich so oder andere beurteilen mich dadurch positiver?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Die Angst vor dem Urteil anderer kennen tatsächlich viele Alleinerziehende – auch wenn wir sie manchmal durch (scheinbar) selbstsicheres Verhalten kompensieren. Zwar ist alleinerziehend zu sein als Familienstatus gesellschaftlich nicht mehr geächtet, wie vielleicht noch vor vierzig oder fünfzig Jahren, aber Glaubenssätze wie „Nur Mama, Papa, Kind sind eine richtige Familie“ oder „Sich zu trennen, bedeutet Scheitern“ sind doch oft tiefer in uns verankert, als wir es womöglich wahrhaben wollen. Und natürlich lässt sich nicht leugnen, dass Kinder von Alleinerziehenden tatsächlich von Armut bedroht sein können und gegebenenfalls über schlechtere soziale Ausgangsbedingungen verfügen. Dazu kommt, dass wir als Frauen ohnehin darauf sozialisiert sind, Dinge möglichst „gut“, ordentlich und gewissenhaft zu erfüllen.</p>
<p class="p1">Leicht führt diese Mischung aus (noch) verinnerlichten Stereotypen, realer Belastung und Sozialisation als Frau dazu, dass wir als Alleinerziehende unser Leben besonders gut meistern wollen &#8211; und uns dabei eben besonders viel Druck machen.</p>
<p class="p1">Das alles zu erkennen, kann ein erster Schritt sein, um alltäglichen Perfektionismus los zu werden und sich nicht dauerhaft zu überlasten. Wichtig ist dabei, nicht in die nächste Falle zu tappen: Gerade für perfektionistisch veranlagte Menschen sieht Psychologin Caroline Uhl in manch einem Coaching-Angebot, das eine noch effizientere Alltagsorganisation oder die Behebung persönlicher Schwächen verspricht, die Gefahr, das Muster der Selbstoptimierung eher zu verstärken und das eigentliche Problem aus den Augen zu verlieren: Dass nämlich übermäßig gewissenhaftes Verhalten oft eine Kompensationsstrategie darstellt. Sich die dahinter liegenden Motive anzusehen ist häufig ein schwieriger Prozess, für den Caroline Uhl klar psychologische Begleitung empfiehlt.</p>
<p class="p1">Mit dem Vorsatz „einfach lockerer zu werden“ ist es also meist nicht getan, wenn wir Perfektionismus im Alltag loswerden wollen. Viel sinnvoller kann es sein, dass wir nach dem „Nutzen“ fragen, den er aktuell (noch) für uns hat &#8211; und uns behutsam den dahinter liegenden Ängsten und Glaubenssätzen zuwenden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Und natürlich macht es Sinn, dass wir das dahinter liegende Bedürfnis nach Schutz oder auch Anerkennung ernst nehmen. Außer mit Perfektionismus können wir diesem entsprechen, indem wir uns nach und nach einen stabilen Freundeskreis aufbauen, uns unterstützende Netzwerke schaffen und immer wieder anhand der Realität – zum Beispiel im Gespräch mit guten Freund*innen – überprüfen, ob unsere Anstrengung wirklich nötig ist. Auch der Blick auf alles, was bereits gut läuft, beispielsweise in Form eines Bestärkungs- und Dankbarkeitstagebuchs, in das wir jeden Abend zwei bis drei Dinge notieren, die an diesem Tag gut gelaufen sind, kann hilfreich sein. Oft liegt, was wir als Erwartung oder auch Kritik von außen wahrnehmen, tatsächlich ja eher in uns selbst. Hier ein Gegengewicht in Form von Bestärkung, aber auch konkreter Alltagsentlastung, zu schaffen, kann helfen, die innere Antreiberin allmählich zum Verstummen zu bringen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Abgesehen davon kann es uns natürlich dennoch wichtig sein, dass unser Kind mit sauberen Kleidern in die Kita geht, oder wir haben vielleicht sogar Spaß daran, den perfekten Geburtstagskuchen backen. Alles gut, sagt Psychologin Caroline Uhl: Solange wir es für uns selbst und mit Freude machen! Ist das nicht mehr der Fall, lohnt es sich, genauer hinzusehen.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-28b4fe9 elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider" data-id="28b4fe9" data-element_type="widget" data-widget_type="divider.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-divider">
			<span class="elementor-divider-separator">
						</span>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-cda55cd elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="cda55cd" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Arial,sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size );">Wer ist die Expertin?</b></p>
<p class="p1"><b>Caroline Uhl </b>ist selbständige Psychologin und zertifizierte Coachin. Sie berät vor allem Alleinerziehende dabei, persönliche Bedürfnisse und Wünsche mit dem Muttersein in Einklang zu bringen. In ihrer Arbeit bedient sie sich eines systemischen sowie personenzentrierten Ansatzes. 2022 erschien ihr Buch <a href="https://solomuetter.de/2022/10/20/interview-mit-caroline-uhl/">„Wer bin ich, wenn ich nicht alleinerziehend bin?“</a> Caroline lebt mit ihrem Sohn in Köln.<a href="http://www.caroline-uhl.com" target="_blank" rel="noopener"> www.caroline-uhl.com</a>, Instagram <a href="http://www.instagram.com/@psychologin_caro" target="_blank" rel="noopener">@psychologin_caro</a>.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4e3268f elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider" data-id="4e3268f" data-element_type="widget" data-widget_type="divider.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-divider">
			<span class="elementor-divider-separator">
						</span>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-905bb20 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="905bb20" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Wer schreibt?</strong></p>
<p>Sarah Zöllner ist Journalistin, Bloggerin und Autorin für Familien- und Gesellschaftsthemen. Sie hat zwei Söhne im Kindergarten- und Grundschulalter. 2020 erschien ihr Buch „Alleinerziehend – und nun?“ Ihr zweites Buch <a href="https://www.magas-books.de/shop/mutter-werden-sein/muetter.-macht.-politik.---ein-aufruf/" target="_blank" rel="noopener">„Mütter. Macht. Politik: Ein Aufruf!“</a> ist am 1.9.2023 im Magas-Verlag erschienen. <a href="http://www.sarahzoellner.com" target="_blank" rel="noopener">www.sarahzoellner.com</a>.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-b4191b0 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="b4191b0" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1269bb01" data-id="1269bb01" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-ca27073 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="ca27073" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<p class="elementor-heading-title elementor-size-default">Von Sarah Zöllner</p>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4a7c0b9f elementor-widget elementor-widget-image" data-id="4a7c0b9f" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Sarah_Zoellner-300x300.png" class="attachment-medium size-medium wp-image-6674" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Sarah_Zoellner-300x300.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Sarah_Zoellner-150x150.png 150w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Sarah_Zoellner.png 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2024/03/04/alles-110-warum-es-sich-lohnt-als-alleinerziehende-dinge-unperfekt-zu-machen/">Alles 110%? Warum es sich lohnt, als Alleinerziehende Dinge unperfekt zu machen!</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Trennungstipps für Kids</title>
		<link>https://solomuetter.de/2024/02/22/trennungstipps-fuer-kids/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sara Buschmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2024 15:44:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://solomuetter.de/?p=9558</guid>

					<description><![CDATA[<p>Frauke Angel hat ein &#8222;Survival-Buch für Trennungskids&#8220; geschrieben. Sie ist eine richtige Expertin für Kinder, deren Eltern sich trennen oder getrennt haben. Frauke kennt das nämlich. Sie ist selbst ein Scheidungskind und lebt vom Vater ihrer Kinder getrennt. Außerdem hat Frauke sich schon mit ganz vielen Kindern über Trennungen und ihre Gefühle unterhalten. Auf dieser [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2024/02/22/trennungstipps-fuer-kids/">Trennungstipps für Kids</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="9558" class="elementor elementor-9558" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-789191f elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="789191f" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-99e989d" data-id="99e989d" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap">
							</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-e33ae45 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="e33ae45" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-25 elementor-top-column elementor-element elementor-element-9921412" data-id="9921412" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap">
							</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-cbe3629" data-id="cbe3629" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-6838080 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="6838080" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-fdb1ed8 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="fdb1ed8" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="495" height="209" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/11/230605_solomuetter_cmyk-49-Kopie-2.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-8941" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/11/230605_solomuetter_cmyk-49-Kopie-2.jpg 495w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/11/230605_solomuetter_cmyk-49-Kopie-2-300x127.jpg 300w" sizes="(max-width: 495px) 100vw, 495px" />															</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-c980402 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="c980402" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><span style="font-weight: bolder;">Frauke Angel hat ein &#8222;Survival-Buch für Trennungskids&#8220; geschrieben. Sie ist eine richtige Expertin für Kinder, deren Eltern sich trennen oder getrennt haben. Frauke kennt das nämlich. Sie ist selbst ein Scheidungskind und lebt vom Vater ihrer Kinder getrennt. Außerdem hat Frauke sich schon mit ganz vielen Kindern über Trennungen und ihre Gefühle unterhalten.</span></p><p><span style="font-weight: bolder;">Auf dieser Seite findest du neun tolle Tipps von Frauke. Vielleicht helfen sie dir, dich nach oder während einer Trennung deiner Eltern zu orientieren. </span></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-00e69e5 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="00e69e5" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-576c41d elementor-widget elementor-widget-image" data-id="576c41d" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="627" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_1.png" class="attachment-large size-large wp-image-9699" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_1.png 876w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_1-300x235.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_1-768x602.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />															</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-9611b9a elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="9611b9a" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p class="p1"><b>Du bist nicht allein und du musst es auch nicht bleiben.</b></p><p class="p1">Deine Eltern haben sich getrennt oder sind gerade dabei es zu tun? Dann mach dir das hier klar: Du bist eines von über 120.000 minderjährigen Trennungskindern in Deutschland, denen es jedes Jahr so geht wie dir! Allein in deiner Klasse dürften inzwischen fast ein Drittel Trennungs- oder Scheidungskinder sitzen. Ihr seid also keine kleine Randgruppe. Ihr seid viele! Und werdet immer mehr! Wusstest du das? Wahrscheinlich nicht. Oder es hat dich bisher nicht interessiert. Das könnte sich jetzt ändern. Vielleicht ist in deiner Klasse jemand dabei, mit dem du dich austauschen möchtest? Denn Reden hilft, die eigenen Gedanken und Gefühle zu sortieren. Manchmal tut es aber auch einfach nur gut, sich bei jemanden auszuweinen oder mal richtig auszukotzen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-b42ce78 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="b42ce78" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-a0918d4 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="a0918d4" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="627" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_2.png" class="attachment-large size-large wp-image-9698" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_2.png 876w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_2-300x235.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_2-768x602.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />															</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-cbeeae7 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="cbeeae7" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p class="p1"><b>Du bist nicht Schuld an der Trennung deiner Eltern, aber du kannst sie auch nicht verhindern.</b></p>
<p class="p1">Viele Kinder glauben, sie seien der Grund für die Trennung ihrer Eltern. Oder sie könnten die Trennung zumindest verhindern bzw. rückgängig machen. Beide Annahmen sind falsch! Du bist nicht der Grund. Und: du kannst die Trennung nicht verhindern! Egal wie „lieb“ du bist, ob du dein Zimmer aufräumst, dich in der Schule besonders anstrengst, egal, es wird keinen Einfluss auf die Entscheidung deiner Eltern haben. Also wirf deine Energie, die du jetzt dringend für dich selbst brauchst, nicht zum Fenster raus. Konzentriere dich lieber auf dich. Überlege, was du jetzt brauchst, was dir jetzt gut tut!</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-c4f38fe elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="c4f38fe" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-a70e661 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="a70e661" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="627" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_3.png" class="attachment-large size-large wp-image-9697" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_3.png 876w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_3-300x235.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_3-768x602.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />															</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-f66035f elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="f66035f" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p class="p1"><b>Nur wer versteht, kann annehmen.</b></p><p class="p1">Den meisten Kindern fällt es leichter, die Trennung der Eltern zu akzeptieren, wenn sie den Grund dafür kennen. Viele Eltern dagegen wollen ihre Kinder mit der oft unschönen Wahrheit nicht belasten. Vergessen dabei aber, dass ihre Kinder meist sowieso schon sehr viel mitgekriegt haben. Und auch sonst keine Babys mehr sind. Selbstverständlich darfst du bei beiden Elternteilen nachfragen, was eigentlich passiert ist und zu ihrer Trennung geführt hat. Du darfst aber auch sagen, wenn es dir mit der Erklärungen reicht. Du musst dir nicht jedes gruselige Detail anhören!</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-02891f4 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="02891f4" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-993717a elementor-widget elementor-widget-image" data-id="993717a" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="627" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_4.png" class="attachment-large size-large wp-image-9696" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_4.png 876w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_4-300x235.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_4-768x602.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />															</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-da87c44 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="da87c44" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p class="p1"><b>Partner*innenliebe ist nicht dasselbe wie Elternliebe.</b></p><p class="p1">Wenn die Trennung, und das ist in den meisten Fällen so, nicht von beiden Seiten gewünscht war, rechne damit, dass dir Verletzungen oder Vorwürfe von einem gegen das andere Elternteil begegnen. Doch auch die haben nichts mit dir zu tun! Deine Eltern können dich beide sehr wohl lieb haben, sich gegenseitig aber nicht mehr. Manchmal fällt es ihnen in der Trennungssituation schwer, dir ihre Liebe zu zeigen. Vielleicht kannst du ihnen ein wenig Zeit lassen. Denn oft sind sie gerade sehr mit sich selbst und ihren überschäumenden Gefühlen beschäftigt. Trotzdem hast du auch hier das Recht zu sagen, wenn du z.B. gegenseitige Beschimpfungen nicht hören willst! Und natürlich auch, wenn du jetzt dringend eine Umarmung brauchst!</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-a348c46 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="a348c46" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-fb7ff93 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="fb7ff93" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="627" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_5.png" class="attachment-large size-large wp-image-9695" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_5.png 876w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_5-300x235.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_5-768x602.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />															</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-0c79c8f elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="0c79c8f" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p class="p1"><b>Vom Liebespartner kann man sich scheiden lassen, vom Kind nicht.</b></p><p class="p1">Deine Eltern werden immer deine Eltern bleiben. Und die meisten wollen das auch nach der Trennung sein. Aber selbst wenn sie es nicht wollen: Sie bleiben deine Eltern. Vom Elternsein kann man sich nicht scheiden lassen. Und Eltern haben Pflichten. Kinder dagegen haben vor allem Rechte. Das gilt auch und insbesondere für Trennungskinder. Es steht sogar im Gesetz. Ihr habt ein Mitspracherecht, aber vor allem das Recht euch beraten zu lassen, wenn es um Entscheidungen geht, die eure Zukunft betreffen. Nur wissen das viele Kindern nicht. Alle Entscheidungen, die Eltern während oder nach der Trennung treffen, sollen laut Gesetz zum Wohl der gemeinsamen Kinder gefällt werden. Du hast also das Recht dazu deine Meinung zu sagen. Und du hast das Recht gehört zu werden. Vor deinen Eltern, vor Gericht, vor Mediatoren, vor Therapeut*innen, vor Familienberater*innen, überall! Und nicht nur einmal. Denn für euch alle ist die Situation neu und Entscheidungen müssen manchmal nachgebessert werden, weil sie sich zwar theoretisch gut anhören, aber praktisch nicht gut anfühlen oder nicht gut durchführen lassen. Du hast zu jeder Zeit, z.B. auch lange nach einer Scheidung, das Recht, Dinge zu verändern, sodass sie sich besser für dich anfühlen. Überhaupt das Recht …</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-bab08a2 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="bab08a2" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-07b7c44 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="07b7c44" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="627" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_6.png" class="attachment-large size-large wp-image-9694" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_6.png 876w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_6-300x235.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_6-768x602.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />															</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-a1061db elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="a1061db" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p class="p1"><b>Kenne deine Rechte!</b></p><p class="p1">Wusstest du, dass du das Recht auf eine liebevolle, gewaltfreie Erziehung hast? Wusstest du, dass es verboten ist, seine Kinder zu schlagen oder zu misshandeln, auch mit Worten oder Nichtbeachtung? Wusstest du, dass du ein Recht auf Nahrung, Kleidung, Bildung, Wohnen hast? Wusstest du, dass du ein Recht darauf hast, beide Elternteile zu sehen? Du hast auch das Recht auf den Kontakt zu all deinen anderen Verwandten, egal bei welchem Elternteil du nach der Trennung (hauptsächlich) lebst. Aber wusstest du auch, dass du nicht dazu gezwungen werden kannst, ein Elternteil zu treffen? Wusstest du, dass dann nicht die Polizei kommen und dich abholen wird? Wusstest du, dass du dann nicht in ein Kinderheim kommst? Wusstest du, dass Erwachsene manchmal auch richtig dummes Zeug reden? Wusstest du, oder?</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-dd69f3a elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="dd69f3a" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-512ccec elementor-widget elementor-widget-image" data-id="512ccec" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="627" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_7.png" class="attachment-large size-large wp-image-9693" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_7.png 876w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_7-300x235.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_7-768x602.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />															</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-a041103 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="a041103" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p class="p1"><b>Du bist das Kind deiner Eltern, mehr nicht. Das reicht nämlich.</b></p><p class="p1">Am schwierigsten ist es für Trennungskinder, wenn die Eltern im Streit auseinandergehen und längere Zeit kaum oder gar nicht mehr miteinander reden können oder wollen. Hier verwechseln einige Eltern dann plötzlich ihr Kind mit einem erwachsenen Freund*in und reden mit oder vor dem Kind über Dinge, die dich eigentlich nichts angehen und die du vielleicht gar nicht hören willst. Dann sprich es mutig aus! Du bist nicht die Post und auch nicht der Bote. Du musst Papa oder Mama keine Nachrichten überbringen, du musst auch keine Fragen zu ihren neuen Partner*innen oder ihren Arbeitsstellen beantworten, du musst gar nichts. Aber du kannst. Vorschlagen z.B., dass ihr auf euren Handys einen gemeinsamen Chat einrichtet und auch einen digitalen Kalender, auf den alle Zugriff haben. So sind alle gleich gut informiert, bei Terminen kann sich niemand rausreden und du musst nicht alles doppelt erzählen, wenn du zwischen zwei Elternteilen wechselst. Dass du im Chat mit von der Partie bist, hat außerdem den Vorteil, dass der Umgangston zwischen deinen Eltern meistens freundlich bleibt.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-53158ae elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="53158ae" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-b26853d elementor-widget elementor-widget-image" data-id="b26853d" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="627" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_8.png" class="attachment-large size-large wp-image-9692" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_8.png 876w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_8-300x235.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_8-768x602.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />															</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-95f40e1 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="95f40e1" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p class="p1"><b>Gib dir Raum und Zeit für deine Gefühle!</b></p>
<p class="p1">Manche Kinder haben die Trennung der Eltern bereits erahnt. Einige wünschen sie sich sogar sehnlichst. Besonders dann, wenn vorher Streit oder sogar Gewalt im Zusammensein eine Rolle spielte. Die meisten Kinder sind jedoch trotzdem überrascht und finden sich urplötzlich in der berühmten Gefühlsachterbahn wieder, wo nach der Bekanntgabe der Trennung deiner Eltern zunächst Schmerz, Wut und Traurigkeit deine Strecke beherrschen. Das ist vollkommen normal und kann locker Wochen, Monate oder auch ein halbes Jahr ganz schön turbulent abgehen, bevor es endlich ruhiger wird und so etwas wie Erleichterung bei dir einsetzt. Danach folgt in der Regel der Mut und der Stolz, dass du die Fahrt bis hierher überlebt hast. Manchmal kommt jetzt bei dem Gedanken an deine Zukunft sogar Freude auf. Und wenn du dann schließlich mit deinen Eltern in klaren Verhältnissen angekommen bist und bestenfalls gemerkt hast, dass du trotz ihrer Trennung keinen von beiden verloren hast, dann fühlst du auch wieder Liebe und Vertrauen.</p>
<p class="p1">Natürlich fahren nicht alle Kinder genau dieselbe Gefühlsachterbahn in genau derselben Zeit. Manche von euch kommen schneller ans Ziel, manche lassen bestimmte Gefühle aus, manche fahren wieder und wieder Loopings bis sie plötzlich anhalten und aussteigen können. Denn keine eurer Geschichten ist genau gleich. Kein Mensch ist gleich. Keine Trennung ist gleich.</p>
<p class="p1">Doch beim Start in diesen neuen Lebensabschnitt fühlt ihr meistens genau dasselbe. Nämlich Angst. Die Angst vor der Veränderung. Die Frage: Wie wird es jetzt für mich weitergehen, beschäftigt dich. Das ist nicht egoistisch. Das ist absolut normal! (Und an dieser Stelle verrate ich dir: Dieselbe Scheiß-Angst haben deine Eltern wahrscheinlich auch, sogar dann, wenn sie die Trennung wünschten.) Und ja, es wird eine Zeit dauern, bis du, bis ihr alle im neuen Leben, im neuen Familienmodell angekommen seid. Aber eines ist garantiert: Du wirst ankommen! Dazu gibt es jede Menge Untersuchungen, die besagen, dass Trennungskinder spätestens nach 6 bis 12 Monaten die Kurve auf der Gefühlsachterbahn kriegen und unbeschadet bis glücklich aussteigen können.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-d21ff42 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="d21ff42" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-f6972b9 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="f6972b9" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="627" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_9.png" class="attachment-large size-large wp-image-9691" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_9.png 876w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_9-300x235.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUeTTER_Zahlen-auf-Stoerer_9-768x602.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />															</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-7fdb5a4 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="7fdb5a4" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p class="p1"><b>Hol dir Hilfe!</b></p><p class="p1">Wenn du jedoch merkst, dass du aus der Gefühlsachterbahn nicht von alleine aussteigen kannst, oder dass du auch nach langer Zeit wieder und wieder wackelig auf den Beinen bist, dann hol dir unbedingt Hilfe! Jeder Mensch reagiert anders auf Gefühlsstress. Manche machen ins Bett. Andere können sich in der Schule nicht mehr konzentrieren. Haben Schlafprobleme. Oder möchten ständig alles kurz und kleinhauen. Alles Zusammenbrüllen. Oder gar nichts mehr sagen. Oder nichts mehr essen. Oder ständig heulen. Also bitte: Frag nach einem Taschentuch. Nein, nach einem Sack voll Taschentücher!</p><p class="p1">Dafür musst du dich nicht schämen. Im Gegenteil! Wer so mutig ist und nach Hilfe fragt, hat schon gewonnen! Es gibt außerdem so viele kostenlose Hilfsangebote, die dir zur Verfügung stehen. Da kannst du auch verschiedene testen, ohne dass deine Eltern davon wissen müssen. Vielleicht willst du einfach mal jemandem am Telefon oder im Chat dein Herz ausschütten? Vielleicht hast du ein konkretes Problem mit einem oder beiden Elternteilen? Vielleicht brauchst du jemanden, der vor deinen Eltern oder vor Gericht für dich spricht, weil du dich nicht mutig genug dafür fühlst? Für all das und noch viele andere Situationen gibt es Profis, die dir umsonst und anonym, also ohne, dass du deinen Namen sagen musst, helfen können. Also trau dich!</p><p class="p1"><strong>Und denke immer daran:</strong><br /><strong>Du bist nicht allein! Wir sind viele!</strong></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-25 elementor-top-column elementor-element elementor-element-aed49be" data-id="aed49be" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap">
							</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-9afa5ae elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="9afa5ae" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-8d1231b" data-id="8d1231b" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-f9b0ad4 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="f9b0ad4" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-5a6e1b1 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="5a6e1b1" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Und das ist Fraukes Buch</strong></p><p>In &#8222;Vorsicht, frisch geschieden! Ein Survival-Buch für Trennungskinder&#8220; kannst du auf über 130 Seiten nachlesen, was Kinder über die Trennung oder Scheidung ihrer Eltern zu berichten wissen und wie sie durch diese Zeit gekommen sind.</p><p>Im Anhang findest du außerdem nützliche Kontakte, an die du dich wenden kannst. Und ganz zum Schluss geben die Kinder, die schon im Buch zu Wort kommen, Tipps an Kinder, die sich gerade in einer ähnlichen Situation befinden. </p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-58a2a67 elementor-position-left elementor-vertical-align-top elementor-widget elementor-widget-image-box" data-id="58a2a67" data-element_type="widget" data-widget_type="image-box.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<div class="elementor-image-box-wrapper"><figure class="elementor-image-box-img"><img loading="lazy" decoding="async" width="1100" height="1591" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/06/Vorsicht-frisch-geschieden_3D_cover-web_RGB.jpeg" class="attachment-full size-full wp-image-5831" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/06/Vorsicht-frisch-geschieden_3D_cover-web_RGB.jpeg 1100w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/06/Vorsicht-frisch-geschieden_3D_cover-web_RGB-207x300.jpeg 207w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/06/Vorsicht-frisch-geschieden_3D_cover-web_RGB-708x1024.jpeg 708w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/06/Vorsicht-frisch-geschieden_3D_cover-web_RGB-768x1111.jpeg 768w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/06/Vorsicht-frisch-geschieden_3D_cover-web_RGB-1062x1536.jpeg 1062w" sizes="(max-width: 1100px) 100vw, 1100px" /></figure><div class="elementor-image-box-content"><p class="elementor-image-box-description"><b>Vorsicht, frisch geschieden!<br>Ein Survival-Buch für Trennungskinder<br>von Frauke Angel (Autorin) und Meike Töpperwien (Illustration)</b><br><br>
144 Seiten, gebunden<br>ISBN: 978-3-95470-278-7<br>EUR 20,00 [D] · EUR 20,60 [A]<br><br>

Die schlechte Nachricht ist: Deine Eltern trennen sich. Die gute Nachricht: Du bist nicht allein!<br><br>Die Mädchen und Jungen vom Club der geschiedenen Leute in diesem Buch haben die gleichen Ängste und Sorgen. Ehrenmitglied Frauke Angel begleitet euch – von der Hochzeit eurer Eltern über die mögliche Scheidung bis zur Zeit danach. Dabei beantwortet sie alle Fragen, die euch unter den Nägeln brennen, erklärt euch eure Rechte, zeigt, wo ihr Hilfe bekommt, und macht Mut für euren Start in den neuen Lebensabschnitt.</p></div></div>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-7e30066 elementor-align-center elementor-widget elementor-widget-button" data-id="7e30066" data-element_type="widget" data-widget_type="button.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<div class="elementor-button-wrapper">
					<a class="elementor-button elementor-button-link elementor-size-sm" href="https://www.klett-kinderbuch.de/files/content/books/O-Z/Vorsicht-frisch-geschieden/Vorsicht-frisch-geschieden_Leseprobe.pdf" target="_blank">
						<span class="elementor-button-content-wrapper">
									<span class="elementor-button-text">Hier gehts zur Leseprobe</span>
					</span>
					</a>
				</div>
								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2024/02/22/trennungstipps-fuer-kids/">Trennungstipps für Kids</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran: Die Verantwortungsgemeinschaft, eine Idee, die auf der Stelle tritt</title>
		<link>https://solomuetter.de/2024/02/21/die-verantwortungsgemeinschaft-eine-idee-die-auf-der-stelle-tritt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sara Buschmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2024 19:51:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KOLUMNE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://solomuetter.de/?p=9518</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als alleinerziehende Mutter suche ich ständig nach Lösungen, die mein Leben erleichtern. Der Entwurf der Verantwortungsgemeinschaft soll eine solche Lösung sein. Justizminister Marco Buschmann bezeichnet das neue Rechtsinstitut* im Gespräch mit der Funke Mediengruppe als „echte Innovation“. Mich lässt der aktuelle Entwurf allerdings mit mehr Fragen als Antworten zurück. Und bisschen wütend macht er mich [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2024/02/21/die-verantwortungsgemeinschaft-eine-idee-die-auf-der-stelle-tritt/">Vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran: Die Verantwortungsgemeinschaft, eine Idee, die auf der Stelle tritt</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="9518" class="elementor elementor-9518" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-7e4e4c13 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default elementor-invisible" data-id="7e4e4c13" data-element_type="section" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;animation&quot;:&quot;fadeIn&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-3d6dc104" data-id="3d6dc104" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-72e45bc elementor-widget elementor-widget-image" data-id="72e45bc" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="2000" height="750" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUETTER_Kolumnenbild_Sara_1920x720_RZ_01.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-9530" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUETTER_Kolumnenbild_Sara_1920x720_RZ_01.jpg 2000w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUETTER_Kolumnenbild_Sara_1920x720_RZ_01-300x113.jpg 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUETTER_Kolumnenbild_Sara_1920x720_RZ_01-1024x384.jpg 1024w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUETTER_Kolumnenbild_Sara_1920x720_RZ_01-768x288.jpg 768w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUETTER_Kolumnenbild_Sara_1920x720_RZ_01-1536x576.jpg 1536w" sizes="(max-width: 2000px) 100vw, 2000px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-6c86a0cf elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="6c86a0cf" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-74082bfa" data-id="74082bfa" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-11903e8e elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="11903e8e" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran: Die Verantwortungsgemeinschaft, eine Idee, die auf der Stelle tritt</h1>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-a9ec27f elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="a9ec27f" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p class="p1"><strong>Als alleinerziehende Mutter suche ich ständig nach Lösungen, die mein Leben erleichtern. Der Entwurf der Verantwortungsgemeinschaft soll eine solche Lösung sein. </strong></p><p class="p1">Justizminister Marco Buschmann bezeichnet das neue Rechtsinstitut* im Gespräch mit der Funke Mediengruppe als <a href="https://www.fdp.de/die-verantwortungsgemeinschaft-eine-familienrechtliche-innovation" target="_blank" rel="noopener">„echte Innovation“</a>. Mich lässt der aktuelle Entwurf allerdings mit mehr Fragen als Antworten zurück. Und bisschen wütend macht er mich auch. Ich erkenne den Nutzen nicht.</p><p class="p1">Die Idee einer Wahlfamilie finde ich grundsätzlich super. Familie definiert sich für mich nicht ausschließlich über Verwandtschaft, sondern eben auch über Verantwortung und Fürsorge. Und ja, Menschen sollten auch außerhalb einer Ehe von diesen selbst gewählten Familienkonstellationen profitieren dürfen. Der Ansatz ist gut und richtig.</p><p class="p1">Doch während die Politik großspurig von einer Unterstützung für Alleinerziehende durch die neue Verantwortungsgemeinschaft spricht und diesen Entwurf als <a href="https://www.fdp.de/die-verantwortungsgemeinschaft-eine-familienrechtliche-innovation" target="_blank" rel="noopener">„familienrechtliche Innovation“</a> verkaufen möchte, scheint die Realität eine andere Geschichte zu erzählen.</p><p class="p1">Der Entwurf wirkt wie ein Flickenteppich aus Ideen, die es längst gibt und die im Alltag vieler Familien bereits gelebt werden. Die Verantwortungsgemeinschaft hilft wohl hauptsächlich Politiker*innen, die sich für ihre vermeintlich tollen Lösungen selbst auf die Schulter klopfen.</p><p><strong>Alles lässt sich jetzt schon regeln – ohne Notarvertrag</strong></p><p class="p1">Ich persönlich habe längst ein <a href="https://solomuetter.de/2023/11/06/die-sache-mit-dem-testament/" target="_blank" rel="noopener">Testament</a>, eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht. Das ist wirklich wichtig für Alleinerziehende. Dort kann zum Beispiel das Sorgerecht für die Kinder nach dem eigenen Tod geregelt werden. Oder auch die Erbfolge. Viele getrennte Eltern möchten wahrscheinlich dem oder der Ex nichts vererben. Das wäre aber über minderjährige Kinder und ohne Testament fast immer der Fall. Also, ist bei diesen Themen Wachsamkeit angesagt.</p><p class="p1">In meinem Testament wird beispielsweise geregelt, wer die Sammeltassen erbt, wer die Finanzen meiner Tochter verwaltet bis sie 18 ist und auch, wer meinem Vierbeiner ein schönes Zuhause geben soll.</p><p class="p1">All diese Regelungen, Vorschläge und Wünsche habe ich eigenständig getroffen, handschriftlich oder mit vorgefertigten Formularen niedergeschrieben und zum Abschluss mit ein paar persönlichen Grußworten an meine Liebsten versehen. Der Staat oder Minister Buschmann hatten damit rein gar nichts zu tun. Auch Kosten für einen Notar oder eine Notarin sind nicht angefallen. Das wäre bei Buschmanns Verantwortungsgemeinschaft anders. Sein Entwurf eines notariell geschlossenen Vertrags kostet Geld. Eine erste große Hürde für Alleinerziehende, die mit 43 Prozent akut von Einkommensarmut betroffen sind.</p><p class="p1">Wozu also eine vom Staat reglementierte und noch dazu teure Verantwortungsgemeinschaft, wenn diese gar nicht benötigt wird?<span class="Apple-converted-space"> </span></p><p class="p1">Wer von diesem Konzept profitieren soll, ist aus meiner Sicht unklar. Zuerst war von Verantwortungsgemeinschaften unter anderem auch im Stil von Wohngemeinschaften die Rede. In diesem Fall könnten jedoch Steuererleichterungen und staatliche Hilfen wie Unterhaltsvorschuss oder Wohngeld wegfallen. Das würde einige Alleinerziehende hart treffen und ihnen mehr schaden als nutzen. Mittlerweile hat das wohl auch die Politik bemerkt und in neueren Äußerungen zum Thema das WG-Beispiel ausgeklammert. Es scheint nun auch im Justizministerium angekommen zu sein, dass eine zweite erwachsene Person im Haushalt zur Streichung des offiziellen Alleinerziehenden-Status führt. Ups, Denkfehler, Herr Buschmann. Oder hat das Ministerium diese Idee ausgearbeitet ohne vorher mit Alleinerziehenden und entsprechenden Interessenvertretungen gesprochen zu haben?</p><p class="p1">Die Verantwortungsgemeinschaft könnte außerdem zu einem Hindernis für diejenigen werden, die zeitweise für ihre Kinder beruflich zurückstecken — meistens sind das Frauen. Denn: Sollte die Verantwortungsgemeinschaft zu einer &#8222;Ehe light&#8220; avancieren, hätten care-arbeitende Mütter das Nachsehen. Eine gegenseitige Absicherung auch nach einer Trennung oder Scheidung, wie es aktuell etwa die Ehe vorsieht, bietet die Verantwortungsgemeinschaft nämlich nicht. Buschmann erklärt dazu: <a href="https://solomuetter.de/2023/11/06/die-sache-mit-dem-testament/" target="_blank" rel="noopener">„Sie [die Verantwortungsgemeinschaft] wird keine Auswirkungen auf das Eltern-Kind-Verhältnis haben. Es wird keine Steuererleichterungen geben, auch keine erbrechtlichen Folgen oder Unterhaltspflichten.“<span class="Apple-converted-space"> </span></a></p><p><strong>Eine Nebelkerze ohne echte Wirkung</strong></p><p class="p1">Ich verstehe das so: Die Verantwortungsgemeinschaft bedeutet einen Schritt nach vorne zu gehen, dann jedoch wieder zurück und dabei laut auf sich aufmerksam zu machen. In etwa wie in diesem Kinderreim mit Hut, Stock und Damenunterrock: „Vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran“. Es scheint, als versuche der Staat sich unter dem Deckmantel von Innovation und Toleranz mit einem fröhlich dargebotenen Ideechen aus seiner sozialen Verantwortung zu stehlen. Strukturelles wird ins Private geschoben und als „maximale Selbstbestimmung“ angepriesen. Wer alleinerziehend ist, kennt diese Praktiken schon.</p><p class="p1">Statt qualmender Nebelkerzen, ist es an der Zeit, dass unsere Regierung endlich echte Maßnahmen mit Wirkung und Konsequenzen ergreift. Ein erstes Ziel könnte sein, Ein-Eltern-Familien — und mit ihnen viele Kinder — aus der Armutsbedrohung zu holen.</p><p class="p1">Wie das geht?</p><p class="p1">Schafft die steuerliche Schlechterstellung von Alleinerziehenden ab, sorgt für Betreuungsplätze und hört auf stigmatisierende Geschichten über Arbeitsanreize zu erzählen, die alleinerziehende Mütter von staatlicher Seite benötigen würden. <a href="https://www.bmj.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2023/0825_Unterhaltsrecht.html" target="_blank" rel="noopener">Statt Barunterhaltspflichtige zu entlasten, wie Buschmann es aktuell plant</a>, sollten Unterhaltspreller deutlich rigoroser zur Kasse gebeten werden. Alleinerziehende und ihre Kinder sind keine Familien, auf deren Kosten über weitere Sparmaßnahmen nachgedacht werden darf. Im Gegenteil. Aktuell bekommen nur 25 Prozent aller Kinder Mindestunterhalt vom nichtbetreuenden Elternteil. Alle anderen weniger oder nichts. Das ist ein Skandal und Betrug am eigenen Nachwuchs. Und apropos Betrug: Verrechnet staatliche Leistungen wie Kindergeld zukünftig nicht mehr mit anderen Zuwendungen. <a href="https://innn.it/Kindergeld" target="_blank" rel="noopener">Ein Kind im Unterhaltsvorschussbezug hat aktuell monatlich 250 Euro weniger zur Verfügung als andere Kinder</a>. Ist das fair?</p><p><strong>Ein Angebot ohne Nachfrage</strong></p><p class="p1">Also, bleiben wir bei Hacke, Spitze, hoch das Bein. Lasst uns den Schwung nutzen und die Verantwortungsgemeinschaft mit einem kräftigen Tritt in die Tonne kicken. Lasst uns keine Zeit mit undurchdachten <a href="https://www.dw.com/de/familie-deutschland-sucht-nach-neuen-gemeinschaftsformen/a-68256077" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Angeboten ohne Nachfrage&#8220;</a> verschwenden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p><p class="p1">Mich persönlich ärgert dieser Vorschlag der Politik. Ich finde ihn übergriffig. Ich brauche keine vorgefertigten staatlichen Baukästen, um meine privaten Themen zu regeln. Und so geht es sicher dem meisten anderen Alleinerziehenden auch. Wir sind gute Netzwerker und Netzwerkerinnen. <a href="https://www.bmfsfj.de/resource/blob/76232/4abcbfc3b6124fccc2766fd4cc11e87c/monitor-familienforschung-ausgabe-28-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">Mehr als die Hälfte von uns sehen bei gegenseitigen Besuchen mindestens wöchentlich Nachbar*innen, Freund*innen oder Bekannte</a> und <a href="https://www.bmfsfj.de/resource/blob/76232/4abcbfc3b6124fccc2766fd4cc11e87c/monitor-familienforschung-ausgabe-28-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">69 Prozent der alleinerziehenden Mütter greifen bei der Organisation des Alltags auf ihr familiäres Netzwerk zurück</a>. Wir sind mündig, stehen mitten im Leben und möchten selbstbestimmt bleiben – zumindest, was private Entscheidungen angeht. </p><p class="p1">Liebe Politiker und Politikerinnen, erarbeitet endlich echte Lösungen und bezieht die Betroffenen unbedingt in diese Lösungsfindung ein. Hört endlich auf, Alleinerziehende wie Familien zweiter Klasse zu behandeln und uns mit überflüssigen Ideen den Raum zu nehmen, den es braucht, um echte Verbesserungen herbeizuführen. Ringelpiez mit Anfassen spielen wir nämlich nur mit unseren Kindern. In der Politik verzichten wir darauf sehr gerne.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-74e6b674 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="74e6b674" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="2000" height="750" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUETTER_Kolumnenbild_Sara_1920x720_RZ_01.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-9530" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUETTER_Kolumnenbild_Sara_1920x720_RZ_01.jpg 2000w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUETTER_Kolumnenbild_Sara_1920x720_RZ_01-300x113.jpg 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUETTER_Kolumnenbild_Sara_1920x720_RZ_01-1024x384.jpg 1024w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUETTER_Kolumnenbild_Sara_1920x720_RZ_01-768x288.jpg 768w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/02/SOLOMUETTER_Kolumnenbild_Sara_1920x720_RZ_01-1536x576.jpg 1536w" sizes="(max-width: 2000px) 100vw, 2000px" />															</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-156df25 elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider" data-id="156df25" data-element_type="widget" data-widget_type="divider.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-divider">
			<span class="elementor-divider-separator">
						</span>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-57ba316 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="57ba316" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><i>*Rechtsinstitut (auch Rechtseinrichtung und Rechtsfigur) bezeichnet die Summe der Rechtsgrundsätze, die durch Gesetzgebung, Rechtsprechung und Rechtswissenschaft zur rechtlichen Beurteilung eines bestimmten Lebenssachverhalts entwickelt worden sind. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsinstitut">Quelle Wikipedia</a></i></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-91efa29 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="91efa29" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-56d2cd5b" data-id="56d2cd5b" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-4a464f17 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="4a464f17" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<p class="elementor-heading-title elementor-size-default">Sara Buschmann</p>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4ec53171 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="4ec53171" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="600" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Sara2_600x600_rund.png" class="attachment-large size-large wp-image-1046" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Sara2_600x600_rund.png 600w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Sara2_600x600_rund-300x300.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Sara2_600x600_rund-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2024/02/21/die-verantwortungsgemeinschaft-eine-idee-die-auf-der-stelle-tritt/">Vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran: Die Verantwortungsgemeinschaft, eine Idee, die auf der Stelle tritt</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kindergrundsicherung: Weichen jetzt richtig stellen!</title>
		<link>https://solomuetter.de/2024/01/31/kindergrundsicherung-weichen-jetzt-richtig-stellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sara Buschmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2024 15:49:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEWS & POLITIK]]></category>
		<category><![CDATA[POLITIK & RECHT]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://solomuetter.de/?p=9456</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Regierung plant die Umsetzung einer Kindergrundsicherung. Dieser Gesetzentwurf ist ein erster wichtiger Schritt zur Entlastung von Familien.&#160; Doch um Kinder- und Jugendarmut wirksam zu vermeiden, sollte der Entwurf verbessert werden – das findet zumindest die Bertelsmann Stiftung. Unsere Gründerin Sara Buschmann hat mit Antje Funcke und Sarah Menne zu den Details gesprochen. SOLOMÜTTER: Liebe [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2024/01/31/kindergrundsicherung-weichen-jetzt-richtig-stellen/">Kindergrundsicherung: Weichen jetzt richtig stellen!</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="9456" class="elementor elementor-9456" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-442a5094 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default elementor-invisible" data-id="442a5094" data-element_type="section" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;animation&quot;:&quot;fadeIn&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-4b47025a" data-id="4b47025a" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-7742a2e0 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="7742a2e0" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="300" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/01/SOLOMUETTER_Header_Bertelsmann_KGS-1024x384.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-9489" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/01/SOLOMUETTER_Header_Bertelsmann_KGS-1024x384.jpg 1024w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/01/SOLOMUETTER_Header_Bertelsmann_KGS-300x113.jpg 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/01/SOLOMUETTER_Header_Bertelsmann_KGS-768x288.jpg 768w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/01/SOLOMUETTER_Header_Bertelsmann_KGS-1536x576.jpg 1536w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/01/SOLOMUETTER_Header_Bertelsmann_KGS.jpg 1920w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-46091356 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="46091356" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-ec970dc" data-id="ec970dc" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-18e8a5e2 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="18e8a5e2" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Kindergrundsicherung: Weichen jetzt richtig stellen!</h1>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-17822c5 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="17822c5" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p></p>
<p><b>Die Regierung plant die Umsetzung einer Kindergrundsicherung. Dieser Gesetzentwurf ist ein erster wichtiger Schritt zur Entlastung von Familien.&nbsp;</b></p>
<p><b>Doch um Kinder- und Jugendarmut wirksam zu vermeiden, sollte der Entwurf verbessert werden – das findet zumindest die Bertelsmann Stiftung. </b><b>Unsere Gründerin Sara Buschmann hat mit Antje Funcke und Sarah Menne zu den Details gesprochen.</b></p>
<p><b><br></b></p>
<p><strong>SOLOMÜTTER: Liebe Antje, liebe Sarah, ihr begrüßt ja grundsätzlich die Einführung einer Kindergrundsicherung mit dem Ziel Kinder- und Jugendarmut zu bekämpfen. Nun liegt der Gesetzentwurf vor. Warum seid ihr von den Lösungsansätzen dieses Entwurfes im Hinblick auf die Zielsetzung enttäuscht?</strong></p>
<p>Antje: In Deutschland sind 3 Millionen Kinder und Jugendliche armutsgefährdet – diese Zahl ist seit Jahren auf ähnlich hohem Niveau. Wir brauchen dringend einen Systemwechsel in der Politik und kein „Weiter so“ oder kleine Reformen. Daher ist es gut, mit der Kindergrundsicherung einen ersten Schritt hin zu einem solchen Systemwechsel zu gehen und endlich allen Kindern und Jugendlichen – auch denen, deren Eltern Bürgergeld beziehen – eine einheitliche, einkommensabhängige Leistung zu gewährleisten.&nbsp;</p>
<p>Sarah: Leider wissen wir aber auch aus der Forschung, dass die bisherige Höhe der Sozialleistungen für Kinder und Jugendliche deren Bedarfe nicht abdeckt. Und genau hier geht der Entwurf nicht ran. Das ursprünglich formulierte Ziel, die existenzsichernden Leistungen für Kinder wirklich neu zu bestimmen, wird klar nicht eingelöst. Dadurch werden Kinder weiter von Teilhabe ausgeschlossen bleiben. Hier muss in unseren Augen dringend nachgebessert werden.&nbsp;</p>
<p><strong>SOLOMÜTTER: Wie kommen Alleinerziehende und ihre Familien beim neuen Gesetz weg? Finden ihre Belange Gehör?</strong></p>
<p>Sarah: Alleinerziehende sind die am häufigsten von Armut betroffene Familienform. Will man Kinderarmut vermeiden, so ist diese Gruppe besonders in den Blick zu nehmen. Das gelingt mit dem Gesetzentwurf leider noch nicht. Positiv ist, dass Unterhaltszahlungen und Unterhaltsvorschuss nur zu 45 Prozent auf die Kindergrundsicherung angerechnet werden – so wie bislang beim Kinderzuschlag. Das bedeutet für Alleinerziehende im Bürgergeldbezug eine echte, nennenswerte Verbesserung. Denn bislang wurde ihnen der Unterhaltsvorschuss komplett auf die Leistungen für ihre Kinder angerechnet.</p>
<p>Antje: Diese Verbesserung kommt jedoch aufgrund von Ausnahmeregelungen im Gesetz nicht bei allen Ein-Eltern-Familien an. Zudem sollen die Regelungen der sog. „temporären Bedarfsgemeinschaft“, die bisher im Bürgergeldbezug gelten, auch für die Kindergrundsicherung übernommen werden. Auch das könnte sogar zu Schlechterstellungen für einige Alleinerziehende und ihre Kinder führen.</p>
<p><strong>Welche Punkte, die Ein-Eltern-Familien betreffen, kritisiert ihr im Detail?</strong></p>
<p>Sarah: Das sind insbesondere drei Dinge:</p>
<ol>
<li>Unterhaltszahlungen sollen laut Entwurf in Abhängigkeit von ihrer Höhe gestaffelt von 45 bis 75 Prozent angerechnet werden. Diese Staffelungen sollten entfallen und die Anrechnungsrate auf 40 Prozent reduziert werden. Die gestaffelten Anrechnungsraten sind komplex und teilweise gar nicht wirksam. Sie stellen einige Alleinerziehende und ihre Kinder schlechter als bislang und führen mitunter dazu, dass mehr Arbeit für sie am Ende zu weniger Einkommen führen kann aufgrund hoher Transferentzugsraten.<br>
<br><br></li>
<li>Unterhaltsvorschuss soll es dem Entwurf folgend für Kinder ab dem Schuleintritt in künftig nur noch dann geben, wenn ihr alleinerziehendes Elternteil mindestens 600 Euro im Monat verdient. Diese Regelung muss zurückgenommen werden. Erstens brauchen alleinerziehende Elternteile – meistens sind es Mütter – keine Erwerbsanreize: Drei von vier alleinerziehenden Müttern sind erwerbstätig; sie arbeiten häufiger in Vollzeit als Mütter in Paarfamilien. Was sie brauchen, sind verlässliche und gute Betreuungseinrichtungen für ihre Kinder und Rahmenbedingungen, die eine faire Aufteilung sowie Vereinbarkeit von Fürsorge- und Erwerbsarbeit zwischen Müttern und Vätern ermöglichen. Zweitens führt die Regelung zu einer Ungleichbehandlung von älteren Kindern in Abhängigkeit von der Erwerbstätigkeit des betreuenden Elternteils, die aus einer kinder- und verfassungsrechtlichen Sicht sehr bedenklich ist.<br>
<br><br></li>
<li>Das Konzept der temporären Bedarfsgemeinschaft darf nicht auf die Kindergrundsicherung übertragen werden. Nach diesem Konzept werden derzeit Bürgergeldleistungen für Kinder zwischen den Elternteilen je nach ihrem Betreuungsanteil aufgeteilt, wenn beide Eltern bedürftig sind. Würde dies auf die Kindergrundsicherung übertragen, so würde die Unterdeckung von Bedarfen von Kindern und Jugendlichen in getrennten Familien weiter verstärkt. Zudem wären alleinerziehende Familien schlechter gestellt, die heute Kinderzuschlag beziehen. Notwendig wäre vielmehr, die Mehrbedarfe von Kindern in getrennt lebenden Familien endlich empirisch zu erheben und im Rahmen der Kindergrundsicherung zu decken.<br><br></li>
</ol>
<p><strong>SOLOMÜTTER: In welchen Punkten muss also dringend nachgebessert werden? Was sind eure Forderungen?</strong></p>
<p>Antje: Uns fehlt vor allem, dass die im Koalitionsvertrag getroffene Vereinbarung, das kindliche Existenzminimum neu zu bestimmen, nicht eingelöst wird. Um tatsächlich Teilhabe und Chancen zu eröffnen, muss eine solche Existenzsicherung auf den tatsächlichen Bedarfen von Kindern und Jugendlichen fußen. Daher sollte im Gesetz perspektivisch eine solche Neubestimmung der existenzsichernden Leistungen für Kinder und Jugendliche angelegt werden, an der Kinder und Jugendliche selbst beteiligt werden.&nbsp;</p>
<p>Besonders offensichtlich wird die Diskrepanz zwischen gewährten Leistungen und der Realität von Kindheit und Jugend heute beim Bildungs- und Teilhabebetrag. Mit einer Höhe von 15 Euro im Monat ist er realitätsfremd und nachweislich zu gering; zudem gibt es für diese 15 Euro keine empirische Basis. Das muss dringend geändert werden, in dem Kinder und Jugendliche auch zu diesem Teil ihres Lebens selbst befragt werden. Zudem sollte die für den Bildungs- und Teilhabebetrag vorgesehene Nachweispflicht entfallen, um bürokratischen Aufwand und Verwaltungskosten zu verringern.</p>
<p>Sarah: Wir kritisieren auch, dass Kinder und Jugendliche, die bislang unter das Asylbewerberleistungsgesetz fallen, keinen Anspruch auf Kindergrundsicherung haben sollen. Alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben laut UN-Kinderrechtskonvention ein Recht auf gutes, gesundes Aufwachsen und soziale Teilhabe. Daher müssen auch Kinder und Jugendliche die Kindergrundsicherung bekommen, auch wenn sie noch keinen sicheren Aufenthaltsstatus haben. Bleiben sie außen vor, so schließt man sie von wichtigen Bildungs- und Teilhabemöglichkeiten aus und untergräbt Integrationsbemühungen.</p>
<p>Und schließlich ist uns wichtig, dass die Kindergrundsicherung wie im Gesetzesentwurf vorgesehen, bei den Familienservicestellen angesiedelt wird und nicht bei den Jobcentern. Jobcenter sind nicht der richtige Ort für Kinder und Jugendliche, da ihre Kernaufgabe die Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen ist. Perspektivisch sollten die Familienservicestellen nicht nur die Kindergrundsicherung verwalten, sondern zu niedrigschwelligen Anlaufstellen ausgebaut werden, in denen Familien Hilfen aus einer Hand erhalten.&nbsp;</p>
<p><strong>Ich danke euch beiden für das Gespräch. Und auch Danke für diese wichtigen Infos und euren unermüdlichen Einsatz gegen Kinderarmut. Auch wir SOLOMÜTTER hoffen inständig, dass die Politik in diesen essentiellen Punkten nachbessert.</strong></p>
<p></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-75582ee elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider" data-id="75582ee" data-element_type="widget" data-widget_type="divider.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-divider">
			<span class="elementor-divider-separator">
						</span>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-2c9fff5 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="2c9fff5" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Die Expertinnen</strong></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-6385b5a8" data-id="6385b5a8" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-6a3ee35f elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="6a3ee35f" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<p class="elementor-heading-title elementor-size-default">Von Sara Buschmann</p>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-aef2469 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="aef2469" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="600" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Sara2_600x600_rund.png" class="attachment-large size-large wp-image-1046" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Sara2_600x600_rund.png 600w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Sara2_600x600_rund-300x300.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Sara2_600x600_rund-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-708bc22b elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="708bc22b" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-2b626d3f" data-id="2b626d3f" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<section class="elementor-section elementor-inner-section elementor-element elementor-element-74f2777 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="74f2777" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-33 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-e94e257" data-id="e94e257" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-b82c6d2 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="b82c6d2" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="295" height="220" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Antje-Funcke.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-1006" alt="" />															</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-52b7e60 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="52b7e60" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><em>Antje Funcke</em><br /><em> Senior Expert Familie und Bildung, </em><br /><em>Bertelsmann Stiftung</em></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-33 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-27ff277" data-id="27ff277" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-e28d6ae elementor-widget elementor-widget-image" data-id="e28d6ae" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="295" height="220" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Sarah-Menne.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-1007" alt="" />															</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-029407e elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="029407e" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><em>Sarah Menne</em><br /><em>Senior Project Manager,</em><br /><em>Bertelsmann Stiftung</em></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-33 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-39c1d5e" data-id="39c1d5e" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap">
							</div>
		</div>
					</div>
		</section>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2024/01/31/kindergrundsicherung-weichen-jetzt-richtig-stellen/">Kindergrundsicherung: Weichen jetzt richtig stellen!</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
