<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gastautor_in, Author at SOLOMÜTTER</title>
	<atom:link href="https://solomuetter.de/author/gastautor_in/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://solomuetter.de/author/gastautor_in/</link>
	<description>Das digitale Zuhause für Single Moms.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 03 Dec 2024 12:01:59 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9</generator>

<image>
	<url>https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/cropped-cropped-Logo_rosa_alternativ-32x32.jpg</url>
	<title>Gastautor_in, Author at SOLOMÜTTER</title>
	<link>https://solomuetter.de/author/gastautor_in/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Nun lass es doch mal gut sein! Warum Trauer und Wut in deinem Leben als Alleinerziehende ihren Platz haben dürfen</title>
		<link>https://solomuetter.de/2024/12/03/nun-lass-es-doch-mal-gut-sein-warum-trauer-und-wut-in-deinem-leben-als-alleinerziehende-ihren-platz-haben-durfen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor_in]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 11:49:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GEFÜHLE & PSYCHE]]></category>
		<category><![CDATA[PSYCHOLOGIE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://solomuetter.de/?p=9976</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zwei Jahre nach deiner Trennung und du fühlst dich noch immer niedergeschlagen? Du begegnest dem Vater deines Kindes und die Wut steigt unvermittelt in dir hoch? Gleichzeitig erwartet dein Umfeld, dass du die Trennung „endlich hinter dir lässt“, dich „neu orientierst“, es mit der Trauer um deine Beziehung „gut sein lässt“? Gefühle einfach an- und [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2024/12/03/nun-lass-es-doch-mal-gut-sein-warum-trauer-und-wut-in-deinem-leben-als-alleinerziehende-ihren-platz-haben-durfen/">Nun lass es doch mal gut sein! Warum Trauer und Wut in deinem Leben als Alleinerziehende ihren Platz haben dürfen</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="9976" class="elementor elementor-9976" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-72d03088 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default elementor-invisible" data-id="72d03088" data-element_type="section" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;animation&quot;:&quot;fadeIn&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-6d9d481" data-id="6d9d481" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-72459956 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="72459956" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img fetchpriority="high" decoding="async" width="1920" height="720" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/10/SOLOMUETTER_Header_Wut_Trauer.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-9987" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/10/SOLOMUETTER_Header_Wut_Trauer.jpg 1920w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/10/SOLOMUETTER_Header_Wut_Trauer-300x113.jpg 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/10/SOLOMUETTER_Header_Wut_Trauer-1024x384.jpg 1024w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/10/SOLOMUETTER_Header_Wut_Trauer-768x288.jpg 768w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/10/SOLOMUETTER_Header_Wut_Trauer-1536x576.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-12b95e13 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="12b95e13" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-543cea74" data-id="543cea74" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-2a29a866 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="2a29a866" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Nun lass es doch mal gut sein! Warum Trauer und Wut in deinem Leben als Alleinerziehende ihren Platz haben dürfen</h1>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-d729b99 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="d729b99" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<div title="Page 1">
<p class="p1"><strong>Zwei Jahre nach deiner Trennung und du fühlst dich noch immer niedergeschlagen? Du begegnest dem Vater deines Kindes und die Wut steigt unvermittelt in dir hoch? Gleichzeitig erwartet dein Umfeld, dass du die Trennung „endlich hinter dir lässt“, dich „neu orientierst“, es mit der Trauer um deine Beziehung „gut sein lässt“? Gefühle einfach an- und ausknipsen wie eine Lampe? Geht nicht. Was du stattdessen tun kannst, darüber sprechen Trennungscoach Christina Rinkl und Paarberaterin Vera Matt.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p class="p1"><b>Trauer und Wut nach einer Trennung – Wie gehe ich sinnvoll damit um?</b></p>
<p class="p1">„Trauer und Wut nach einer Trennung sind normal. In welchen Verhaltensweisen können sie sich zeigen?“ Paarberaterin Vera Matt bringt es auf den Punkt: „Jeder Mensch verarbeitet eine Trennung anders: Während die einen eher ihrer Trauer Ausdruck verleihen, sich zurückziehen, soziale Kontakte meiden, zeigen andere ihre Wut, indem sie über den Expartner oder die Expartnerin schimpfen, ihn oder sie vielleicht sogar anderen gegenüber schlecht machen oder in Rachephantasien schwelgen. Auch Schlafstörungen sind ein typisches Symptom in Trennungsphasen, ebenso wie das berühmte „Kopfkino“, dazu häufig Reizbarkeit, ein fast unbezwingbares Bedürfnis, über die Beziehung zu sprechen und manchmal auch der übermäßige Konsum von Alkohol, Nikotin oder auch Schokolade oder anderen Genussmitteln.“ Ebenfalls ein Klassiker: Ablenkung, sich also in Arbeit oder ein Hobby zu stürzen, womöglich bald schon eine neue Beziehung einzugehen. All das entspreche dem Wunsch, die eigenen Gefühle nicht zu stark zu spüren und erfülle damit durchaus einen Sinn, so die Paarberaterin. Denn letztlich schützten wir uns damit vor unseren Gefühlen zu einem Zeitpunkt, an dem wir ihrer Intensität (noch) nicht gewachsen seien. Unsere Kraft brauchen wir zu diesem Zeitpunkt oft tatsächlich, um unser Leben neu zu organisieren und überhaupt wieder Boden unter den Füßen zu gewinnen.</p>
<p class="p1">Auf lange Sicht sei Ablenkung aber wenig sinnvoll und verzögere eher den Verarbeitungsprozess einer Trennung, so Coach Christina Rinkl. Natürlich könne es guttun, Freunde zu treffen oder Sport zu treiben. Letztlich gehe es aber darum, sich den eigenen Gefühlen zu stellen. Dabei spiele gerade die Wut eine wichtige Rolle. „Vielen Frauen fällt es schwer, einen Zugang zu ihrer Wut zu finden, da dieses Gefühl in ihrer Kindheit häufig unerwünscht war“, so Christina Rinkl. Dabei sei Wut eine starke Energie, die uns auch mit Kraft versorge und uns dabei helfen könne, uns überhaupt erst einmal abzugrenzen und neu zu orientieren. Auch Paarberaterin Vera Matt betont, dass ein langanhaltendes Gefühl der Hilflosigkeit und Lethargie nach einer Trennung eher beunruhigend sei, als die irgendwann aufbrechenden starken Gefühle. Fühlen wir uns hilf- und hoffnungslos, ist das ein Zeichen, dass wir nicht glauben, an unserer Situation etwas ändern zu können. Das aber sei eigentlich immer der Fall. Unsere Wut könne uns helfen, aus der inneren Erstarrung heraus und wieder ins Handeln zu kommen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1"><b>Wie schaffe ich es, aus dem Trennungsschmerz herauszukommen?</b></p>
<p class="p1">Der Prozess, eine Trennung zu überwinden, sei so individuell wie die Menschen, die sie in ihrer Arbeit begleite, so Paarberaterin Vera Matt. Wichtig sei: „Fragst du dich, ob du Hilfe brauchst, ist das meist ein gutes Signal, dir tatsächlich professionelle Unterstützung zu suchen. Du musst deinen Weg nicht alleine gehen. Ein Coach oder ein/e Berater:in kann dich motivieren, dir Fortschritte aufzeigen und dich auf deine eigene Kraft verweisen. Denn nach einer Trennung bist du in einer Lebenssituation, in der du Kraft, Unterstützung und ein gutes Netzwerk brauchst.“ Daher sei es auch sinnvoll, Menschen gegenüber, die dir wenig empathisch begegneten, klare Grenzen zu setzen. „Das kannst du tun, indem du zum Beispiel sagst: „Ich brauche Unterstützung, keine Urteile!“ Oder „Kannst du mir praktisch im Alltag helfen?“, so die Paarberaterin. Manchmal könne das auch bedeuten, zu Menschen, die uns Kraft rauben, klar auf Distanz zu gehen. <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Was ebenfalls hilft, sind Rituale, darin sind sich sowohl Trennungscoach Christina Rinkl, als auch Paarberaterin Vera Matt einig. Im Fall des Todes des Partners oder der Partnerin bietet unsere Kultur diverse Rituale an, wie wir dem Verlust begegnen können. Bei einer Trennung ist das viel weniger der Fall. Aber auch hier sei es notwendig, den eigenen starken Gefühlen Raum zu geben. Hilfreich sei, sich bewusst Zeit für die Trauer, aber auch die Wertschätzung der Ex-Partnerschaft zu nehmen, so Trennungscoach Christina Rinkl. Dies könne zum Beispiel in Form eines Briefes geschehen – den du auch nicht abzuschicken brauchst. Darin formulierst du, wovon du Abschied nimmst, aber auch, was dir aus der Beziehung erhalten bleibt. Zugleich kannst du dich fragen: Was lerne ich daraus? Und was war mein Anteil am Scheitern dieser Beziehung? Trauer und Wut dabei intensiv zu durchleben, sei ein wirkungsvoller Schritt, die gemachten Erfahrungen zu verarbeiten und ermögliche oft erst, die Beziehung wirklich loszulassen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1"><b>Was mache ich, wenn ich meinen Ex-Partner ständig sehe?<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p class="p1">Durch gemeinsame Kinder wird ein echtes Abschiednehmen vom Expartner oder der Expartnerin erschwert. Zugleich sind die Begegnungen, die im Rahmen der Umgangsregelung stattfinden, häufig noch von großer (innerer) Spannung geprägt. Hier helfe es, so Trennungscoach Christina Rinkl, zu bedenken, dass die Übergabemomente oft die einzige Zeit seien, in der Kinder ihre getrenntlebenden Eltern gemeinsam erleben und damit wichtig für Eltern <i>und</i> Kinder. „Spürst du, dass deine Gefühle hoch zu kochen drohen, kann es helfen, innerlich einen Schritt zurückzutreten und zu versuchen, deinen Ex-Partner wie einen Kollegen zu sehen. So wirst du zumindest im Beisein deiner Kinder neutral bleiben können.“ Ebenfalls wichtig: Zeigen deine Kinder nach eurer Trennung starke Gefühle wie Wut, Trauer oder auch Abwehr, bestärke sie darin, dass sie diese Gefühle empfinden dürfen und bemühe dich möglichst darum, auch negative Gefühle nicht zu relativieren oder sofort von ihnen abzulenken. Es mag für dich selbst schmerzhaft sein, deine Kinder traurig oder wütend zu erleben. Aber letztlich hilfst du ihnen enorm, eure Trennung zu verarbeiten, indem du sie dabei begleitest. Wächst dir das alles über den Kopf, hole dir Unterstützung, zum Beispiel bei einer Familien- oder kinderpsychologischen Beratungsstelle. Und es könne für Kinder sogar tröstend sein, ihnen zu zeigen „Ja, ich bin selbst traurig!“, so Trennungscoach Christina Rinkl. Dabei solltest du ihnen aber vermitteln, dass du dich um dich selbst kümmerst und dass deine Kinder weder für die Trennung noch für dich Verantwortung tragen. Sich Hilfe zu suchen und das zu thematisieren, könne ein guter Weg sein, sowohl gut für sich, als auch für die eigenen Kinder zu sorgen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1"><b>Und jetzt – Was kommt nach der Trennung?</b></p>
<p class="p1">Nicht umsonst gebe es nach einer Ehe das Trennungsjahr, so Coach Christina Rinkl. Eine Trennung zu verarbeiten brauche Zeit – erst recht, wenn sie von starken Gefühlen begleitet sei, zum Beispiel, weil einer der Partner den anderen hintergangen oder „aus heiterem Himmel“ vor vollendete Tatsachen gestellt habe. Vera Matt macht in diesem Zusammenhang auf vier typische Phasen aufmerksam, die Psychotherapeutin Elisabeth Kübler-Ross in Bezug auf Trauerprozesse formuliert hat: „Leugnung, Trauer und Wut, Verhandeln und schließlich Verzeihen und Loslassen sind nach einer Trennung normal“, so die Paarberaterin: „Manchmal durchleben wir diese Phasen sogar zeitgleich oder zumindest dicht nacheinander. Wir durchlaufen einen Anpassungsprozess an eine ganz neue Lebenssituation – die Seele braucht schlicht Zeit, um ihren Weg von A nach B zu gehen.“ Gerade als Alleinerziehende komme dazu oft noch die plötzlich drängende Frage der Kinderbetreuung, der beruflichen und finanziellen Einschränkungen oder auch des noch immer wahrnehmbaren gesellschaftlichen Stigmas, alleinerziehend zu sein. „Das alles musst du nach einer Trennung erst einmal verarbeiten. Helfen kann, sich bewusst zu machen, wofür du das alles auf dich nimmst, nämlich, um deinen Kindern ein authentisches Leben vorzuleben und gut für dich zu sorgen.“ Ebenso hilfreich könne sein, sich zu sagen: „Eine Trennung sagt nichts über dich aus, aber viel über eure Beziehung.“ Das Ende deiner Beziehung mag sich sehr schmerzhaft anfühlen, aber du hast doch die Möglichkeit, in Zukunft Dinge anders – und für dich besser – zu gestalten, dich zu fragen, was du selbst brauchst und wie du womöglich später eine neue Partnerschaft leben willst.</p>
<p class="p1"><b>Und die anderen? Was tun, wenn dich scheinbar keiner versteht?</b></p>
<p class="p1">Egal, wie du mit deiner Trennung umgehst – es ist letztlich dein Weg, den andere von außen nur bedingt nachvollziehen können. „Ich brauche gute Freunde, nicht Kritiker:innen“, kann eine Erinnerung an dich selbst sein, mit der du dich in gesunder Weise von wenig kraftspendenden Menschen in deinem Umfeld abgrenzt. Dazu kann auch gehören, dass du klar entscheidest, wem du in welcher Form von den Dingen, die dich beschäftigen, erzählst, so Trennungscoach Christina Rinkl: „Nicht jeder hat für alles Verständnis und du brauchst auch nicht von jedem verstanden zu werden.“ Deine innere Heilung braucht Zeit und du darfst dir die Erlaubnis geben, sie in deinem Tempo zu durchleben. Wenn andere dir raten „es doch mal gut sein zu lassen“, kannst du ihnen antworten, dass du selbst dein Tempo bestimmst – in deinem Leben und auch im Fall einer Trennung.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
</div>
<p><!-- /wp:list --></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-28b4fe9 elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider" data-id="28b4fe9" data-element_type="widget" data-widget_type="divider.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-divider">
			<span class="elementor-divider-separator">
						</span>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-cda55cd elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="cda55cd" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Arial,sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size );">Wer ist die Expertinnen?</b></p>
<p class="p1"><b>Christina Rinkl</b> berät als Trennungscoach Frauen, Männer und Paare vor, während und nach der Trennung. Sie selbst ist getrennt erziehende Mutter zweier Söhne und hat als Kind die Trennung ihrer Eltern erlebt. In ihrer Arbeit ist ihr wichtig, Frauen in ihrer Selbstwirksamkeit zu bestärken und Chancen aufzuzeigen, die sich aus einer Trennung ergeben. <a href="http://www.trennungalschance.de"><span class="s1">www.trennungalschance.de</span></a></p>
<p class="p1"><b>Vera Matt</b> ist als Paartherapeutin tätig und berät Paare deutschlandweit in Beziehungsfragen. Ihre Arbeit ist durch Offenheit, Klarheit und Lösungsorientiertheit geprägt. Besonderen Fokus legt sie auf gelingende Kommunikation und macht diese oft zum Schwerpunkt ihrer Beratungen. <a href="http://www.paartherapeut-in.de"><span class="s1">www.paartherapeut-in.de</span></a></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4e3268f elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider" data-id="4e3268f" data-element_type="widget" data-widget_type="divider.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-divider">
			<span class="elementor-divider-separator">
						</span>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-905bb20 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="905bb20" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Wer schreibt?</strong></p>
<p>Sarah Zöllner ist Journalistin, Bloggerin und Autorin für Familien- und Gesellschaftsthemen. Sie hat zwei Söhne im Kindergarten- und Grundschulalter. 2020 erschien ihr Buch „Alleinerziehend – und nun?“ Ihr zweites Buch <a href="https://www.magas-books.de/shop/mutter-werden-sein/muetter.-macht.-politik.---ein-aufruf/" target="_blank" rel="noopener">„Mütter. Macht. Politik: Ein Aufruf!“</a> ist am 1.9.2023 im Magas-Verlag erschienen. <a href="http://www.sarahzoellner.com" target="_blank" rel="noopener">www.sarahzoellner.com</a>.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-b4191b0 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="b4191b0" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1269bb01" data-id="1269bb01" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-ca27073 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="ca27073" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<p class="elementor-heading-title elementor-size-default">Von Sarah Zöllner</p>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4a7c0b9f elementor-widget elementor-widget-image" data-id="4a7c0b9f" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img decoding="async" width="300" height="300" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Sarah_Zoellner-300x300.png" class="attachment-medium size-medium wp-image-6674" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Sarah_Zoellner-300x300.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Sarah_Zoellner-150x150.png 150w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Sarah_Zoellner.png 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2024/12/03/nun-lass-es-doch-mal-gut-sein-warum-trauer-und-wut-in-deinem-leben-als-alleinerziehende-ihren-platz-haben-durfen/">Nun lass es doch mal gut sein! Warum Trauer und Wut in deinem Leben als Alleinerziehende ihren Platz haben dürfen</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sollen Kinder die Wahrheit über den anderen Elternteil erfahren?</title>
		<link>https://solomuetter.de/2024/05/16/sollen-kinder-die-wahrheit-erfahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor_in]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 May 2024 11:13:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ERFAHRUNGSBERICHTE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://solomuetter.de/?p=9815</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was tun, wenn der andere Elternteil das Kind (plötzlich) nicht mehr zum Umgang abholt? Wenn der andere Elternteil (plötzlich oder mit Ankündigung) nicht mehr zahlt (oder nie gezahlt hat) und es dadurch zu Einschränkungen im Alltag kommt? Sollen die Kinder die Wahrheit erfahren?</p>
<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2024/05/16/sollen-kinder-die-wahrheit-erfahren/">Sollen Kinder die Wahrheit über den anderen Elternteil erfahren?</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="9815" class="elementor elementor-9815" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-58268ec6 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default elementor-invisible" data-id="58268ec6" data-element_type="section" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;animation&quot;:&quot;fadeIn&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-21959486" data-id="21959486" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-2b668199 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="2b668199" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img decoding="async" width="1920" height="721" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/03/SOLOMUETTER_Jage_Wahrheit.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-9822" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/03/SOLOMUETTER_Jage_Wahrheit.jpg 1920w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/03/SOLOMUETTER_Jage_Wahrheit-300x113.jpg 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/03/SOLOMUETTER_Jage_Wahrheit-1024x385.jpg 1024w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/03/SOLOMUETTER_Jage_Wahrheit-768x288.jpg 768w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/03/SOLOMUETTER_Jage_Wahrheit-1536x577.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-73b1647f elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="73b1647f" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-32fe0e4b" data-id="32fe0e4b" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-78b14657 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="78b14657" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Sollen Kinder die Wahrheit über den anderen Elternteil erfahren?</h1>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-95c4e68 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="95c4e68" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p></p>
<p class="p1"><b>Wenn es ums Geld geht, </b><b>wenn die Kids am Wochenende nicht mehr abgeholt werden </b><b>oder wenn es einfach nicht so läuft, wie es laufen sollte, </b><b>dann fragen sich viele Alleinerziehende: Sollen unsere Kinder die Wahrheit über den anderen Elternteil erfahren?<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p></p>
<p></p>
<p class="p1">Mein Name ist Antonia, ich bin 41 Jahre alt und lebe mit meinen beiden Kindern, neun und zwölf Jahre alt, im Norden von München.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Sieben Jahre ist es her, dass ich mich nach einer fast zehnjährigen Beziehung vom Vater meiner Kinder getrennt habe. Zehn Jahre, die ich zumindest am Ende als hochgradig narzisstisch entlarven konnte und es deshalb geschafft habe, ihn und die Beziehung zu verlassen.</p>
<p class="p1">Was dann folgte, war ein Schauspiel, das viele, die hier mitlesen, aus eigener Erfahrung kennen werden. Und die anderen wahrscheinlich zum Kopfschütteln und zum Nachfragen anregen wird.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Ich hatte auch viele Fragen. Direkt nach der Trennung und in den Jahren danach.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Ich habe viel gelesen. Bücher und Texte mit Titeln wie „Als Paar getrennt, aber Eltern bleiben“ und so weiter. Wir wollten doch beide das Beste für unsere Kinder. Oder etwa nicht?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Über dieses „Oder etwa nicht?“ möchte ich heute schreiben. Darüber, was es mit uns Müttern – ja, meistens Müttern – macht. Und darüber, wie wir eines der wohl größten Dilemmas in einer Trennungssituation am besten lösen können.</p>
<p class="p1">Was tun, wenn der andere Elternteil das Kind nicht mehr zum Umgang abholt? Wenn der andere Elternteil nicht mehr zahlt oder nie gezahlt hat und es dadurch zu Einschränkungen im Alltag kommt? Sollen die Kinder die Wahrheit erfahren?</p>
<p class="p1">Meine Antwort auf diese Frage ist ein klares &#8222;Ja!&#8220;</p>
<p class="p1">Als ich mich getrennt habe, waren meine Kinder sechs und zweieinhalb Jahre alt. Es war relativ schnell klar, dass die Kinder bei mir bleiben würden. Die ersten drei Monate habe ich Unterhalt vom Vater bekommen. Dann nicht mehr. Ohne Vorwarnung. Ohne Begründung. Ohne Entschuldigung.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Nach sechs Monaten mit viel Umgangswirrwarr und Unzuverlässigkeit, auch den Kindern gegenüber, bin ich vor Gericht gegangen. Ich wollte sowohl den Unterhalt als auch den Umgang regeln lassen – zu unser aller Wohl. Nach hohen Gerichtskosten und viel zu viel verbrauchter Energie meinerseits kann ich das Resümee kurz fassen: Es hat nichts gebracht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Ich bekomme bis heute keinen Cent Unterhalt vom Vater und die gerichtlich festgelegten Besuchskontakte wurden kein einziges Mal eingehalten. Seit Herbst 2019 gibt es – auf Entscheidung des Vaters – keinen Kontakt mehr.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Was ist auf der anderen Seite passiert? Also auf meiner? Gott sei Dank konnte ich meine damalige Stelle sehr schnell auf eine Vollzeitstelle aufstocken. Ich wollte den Kindern weiterhin alles bieten, was möglich war. Dabei bin ich ständig über meine Grenzen gegangen. Hat es jemanden interessiert? Nein.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Und da kam die Ehrlichkeit ins Spiel. Kindgerecht und wertfrei.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Am Anfang haben sie immer wieder gefragt, wann Papa wieder kommt. Sie hatten ja auch Gespräche mit der Verfahrensbeiständin geführt und wussten, dass wir versuchten eine Lösung zu finden. Aus dem Umfeld des Vaters wurde mir damals geraten: „Sag ihnen, dass der Papa viel arbeiten muss.“ Das kam für mich aber nie in Frage und ich habe ihnen immer wieder gesagt, dass es mir leid tut. Dass der Papa möchte, dass die beiden bei ihm oder zumindest im Wechselmodell leben sollten. Dass wir anderen das aber nicht für den besten Weg hielten und dass Papa deshalb ganz auf die Umgänge verzichtet. Ich habe den Kindern jedes Mal gesagt, dass Papas Entscheidung nichts mit ihnen zu tun hat, dass das nicht ihre Schuld ist und dass wir das alle so akzeptieren müssen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Ob das die pädagogisch richtige Methode war oder ist? Ich weiß es nicht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Aber für mich war es in dem Moment die richtige Entscheidung. Oder umgekehrt: Fadenscheinige Ausreden zu finden, das fühlte sich von der ersten Sekunde an falsch an. Und würde im Zweifelsfall nur dazu führen, dass die Kinder weiter warten, hoffen – und wieder enttäuscht würden.</p>
<p class="p1">Beim Unterhalt ist es genauso. Meine Kinder wissen, dass Papa uns nichts zahlt. Auch damit war und bin ich ehrlich.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Durch das Homeoffice – und das schon vor Corona – haben meine Kinder mitbekommen, dass Mama viel arbeitet. Auch da war ich immer offen. Mama arbeitet, weil das zum Leben dazugehört. Mama arbeitet, damit wir die Miete bezahlen können, Essen auf dem Tisch haben und in der Freizeit schöne Dinge erleben können. Mama arbeitet viel und oft lange, weil ich eben alleine das verdienen muss, was sich sonst zwei Erwachsene teilen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Im ersten Jahr nach der Trennung kam mein Sohn einmal von einem Besuchswochenende zurück und sagte: „Papa hat gesagt, er kann dir nicht mehr Geld geben, weil du dir eine Handtasche kaufst. Mama, das verstehe ich nicht, du hast noch nie eine Handtasche gekauft.“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Meine Kinder wissen, was es heißt, eine Familie zu ernähren, und sie wissen, was ich als Mama leiste. Sie sehen es! Im wahrsten Sinne des Wortes, denn ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht. Sie wissen, dass es manchmal ganz schön viel ist und dass sie sich trotzdem immer darauf verlassen können, dass ich alles für sie tue und möglich mache.</p>
<p class="p1">Wenn es mal um teurere Wünsche oder Extras geht, überlegen wir gemeinsam, ob das jetzt wirklich nötig ist. Wir überlegen, was wir eventuell verkaufen können, um dann das Neue anzuschaffen, oder ob die Anschaffung auch bis Ostern, zum Geburtstag oder bis Weihnachten warten kann. Und das alles nicht nur „weil Mama es sich nicht leisten kann“, sondern weil sie ein Bewusstsein dafür entwickelt haben, was man wirklich im Leben braucht. Und was eben nötig ist, um sich Dinge leisten zu können.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Und wenn dann doch mal Trauer, Sorge oder Wut um die Ecke kommt, weil sie merken, dass ihnen etwas fehlt oder sie Fragen quälen, dann reden wir. Nicht beschönigend. Sondern: ehrlich und authentisch.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">War und ist es immer einfach? Nein.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Ob das alles richtig und der beste Weg ist? Ja. Zumindest für uns!<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Und außerdem: Wenn ich ehrlich zu den Kindern bin, bin ich auch ehrlich zu mir. Es fühlt sich richtig an.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Meine Kinder wissen und sehen, wie viele Familienmodelle es heute gibt. Sie kennen auch andere Familien und haben Freunde, bei denen die Eltern getrennt leben. Manchmal gibt es Kontakt zum Vater. Manchmal nicht. Sie sehen an meiner neuen Beziehung und an unseren Patchwork-Wochenenden, dass auch das Familie sein kann. Sie haben viele Bezugspersonen, auch männliche, auf die sie sich immer verlassen können. Und: Nach Papa wird schon lange nicht mehr gefragt.</p>
<p></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-d92e095 elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider" data-id="d92e095" data-element_type="widget" data-widget_type="divider.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-divider">
			<span class="elementor-divider-separator">
						</span>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-e59ab04 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="e59ab04" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Die Autorin</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Antonia ist alleinerziehende Mama von zwei Kids. Durch ihre neue Partnerschaft ist sie außerdem Bonusmama und lebt jedes zweite Wochenende in einer Pachtwork-Konstellation.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Vom Alltag mit ihren Kindern und den Bonuskindern, wie es ist in Vollzeit zu arbeiten, von einer großen Portion Alltagsminimalismus und natürlich von ihren Erfahrungen in eine neue Beziehung zu starten, erzählt Antonia täglich auch auf Instagram auf dem Account <a href="https://www.instagram.com/mamaalltaginstark/" target="_blank" rel="noopener">mamaalltaginstark</a></p>
<p></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-7b574a89" data-id="7b574a89" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-b0a0869 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="b0a0869" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<p class="elementor-heading-title elementor-size-default">Von Antonia</p>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-22facabb elementor-widget elementor-widget-image" data-id="22facabb" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="600" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Antonia_SOLOMUETTER.png" class="attachment-large size-large wp-image-938" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Antonia_SOLOMUETTER.png 600w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Antonia_SOLOMUETTER-300x300.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Antonia_SOLOMUETTER-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2024/05/16/sollen-kinder-die-wahrheit-erfahren/">Sollen Kinder die Wahrheit über den anderen Elternteil erfahren?</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>RESET? Eine Reise in die Vergangenheit </title>
		<link>https://solomuetter.de/2024/03/20/reset-eine-reise-in-die-vergangenheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor_in]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2024 12:18:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FAMILIE & GESELLSCHAFT]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://solomuetter.de/?p=9755</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wieder ein Tag als alleinerziehende berufstätige Mutter geschafft, wieder im Job alles gegeben, das Kind pünktlich abgeholt und zum Training gefahren, während des Trainings joggen gegangen, danach schnell noch eine Kollegin zurückgerufen und beraten, in der Umkleidekabine ein paar Zahlen recherchiert und Mails raus geschickt. Wieder vergessene Flaschen eingesammelt, Freunde des Kindes nach Hause gefahren, [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2024/03/20/reset-eine-reise-in-die-vergangenheit/">RESET? Eine Reise in die Vergangenheit </a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="9755" class="elementor elementor-9755" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-72d03088 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default elementor-invisible" data-id="72d03088" data-element_type="section" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;animation&quot;:&quot;fadeIn&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-6d9d481" data-id="6d9d481" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-72459956 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="72459956" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="719" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/03/SOLOMUETTER_Reset_Serie.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-9759" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/03/SOLOMUETTER_Reset_Serie.jpg 1920w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/03/SOLOMUETTER_Reset_Serie-300x112.jpg 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/03/SOLOMUETTER_Reset_Serie-1024x383.jpg 1024w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/03/SOLOMUETTER_Reset_Serie-768x288.jpg 768w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2024/03/SOLOMUETTER_Reset_Serie-1536x575.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-12b95e13 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="12b95e13" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-543cea74" data-id="543cea74" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-2a29a866 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="2a29a866" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">RESET? Eine Reise in die Vergangenheit </h1>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-d729b99 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="d729b99" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p></p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p class="p1">Wieder ein Tag als alleinerziehende berufstätige Mutter geschafft, wieder im Job alles gegeben, das Kind pünktlich abgeholt und zum Training gefahren, während des Trainings joggen gegangen, danach schnell noch eine Kollegin zurückgerufen und beraten, in der Umkleidekabine ein paar Zahlen recherchiert und Mails raus geschickt. Wieder vergessene Flaschen eingesammelt, Freunde des Kindes nach Hause gefahren, Wunden versorgt, Abendessen gekocht, Vokabeln gelernt und Sorgen besprochen. Wieder neben dem Kind im Bett gelegen und den Tag Revue passieren lassen, dann noch Wäsche aufgehängt, eine Präsentation fertig gestellt, Rechnungen bezahlt, ein Geschenk für die Ex-Schwiegermutter bestellt. Ein Blick auf die Uhr – es ist kaum zu fassen, ich habe noch etwa eine Stunde Zeit für mich! Ich lege mich aufs Sofa und zappe durch die ZDF-Mediathek (Netflix und Prime habe ich gekündigt, um Kosten zu sparen). Eine neue Serie wird beworben – RESET.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1"><b>Ich schalte rein und habe mir mit dieser Entscheidung den Abend, die Nacht und die nächsten Nächte verdorben.</b></p>
<p class="p1">Wie hat eine Fernseh-Miniserie das geschafft? Ich gebe zu, ich bin keine Fachfrau, was gute Unterhaltung oder gar gute Schauspiel- und Filmkunst angeht. Ich schaue selten fern, weil mir die Zeit fehlt, und wenn, dann seltener als ich es eigentlich möchte um mich zu informieren und häufiger als ich es zugeben würde um mich einfach berieseln zu lassen. Manchmal aber sehne ich mich doch nach guter, packender Unterhaltung, einem innovativen Konzept, nicht immer „Boy meets Girl“ und die üblichen Lovestorys inklusive Krise und Versöhnung. RESET liefert auf den ersten Blick genau das. Die grobe Story: Eine Frau erhält nach einem traumatischen Erlebnis die Möglichkeit in die Vergangenheit zu reisen und dort Dinge anders zu machen. „Wie weit wirst du gehen?“ ist die Frage, die die Serie – und man selbst sich auch – dabei stellt? Ab wann hat man einen Einfluss auf das Geschehene, was ist unvermeidbar, was sind Konsequenzen davon, anders zu handeln?</p>
<p class="p1">Wer, wenn nicht alleinerziehende Mütter kennen diese Fragen gut. Oder zumindest ich kenne sie gut. Was wäre gewesen, wenn…? Wenn ich mich nicht getrennt hätte? Wenn ich früher an meiner Beziehung gearbeitet hätte? Wenn ich einen anderen Mann geheiratet hätte? Wenn ich einen anderen Job gewählt oder mein Geld anders angelegt hätte, in eine andere Stadt gezogen, nicht auf den egozentrischen Typen reingefallen, hier weniger egoistisch, da mehr auf mich bezogen oder generell ganz anders gewesen wäre? Diese Fragen, so hinfällig sie sind, kreisen doch ab und an in meinem Kopf – umso spannender sich anzuschauen, wie dies filmisch umgesetzt wird.</p>
<p class="p1"><b>Dass das tragische Ereignis der Selbstmord der Tochter ist, hat mich emotional total angefasst.<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p class="p1">Natürlich denke ich auch an mein eigenes Kind und konnte wenig schlafen in der kommenden Nacht. Was, wenn auch ich irgendwann nicht mehr zu meiner Tochter durchdringe? Wenn ich keine gute Mutter bin, wenn ich es nicht schaffe ihr ein gutes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu vermitteln? Wenn sie an die falschen Freunde gerät, wenn sie depressiv wird, wenn… die Gedankenspirale dreht sich. Die Nacht ist für mich gelaufen.</p>
<p class="p1">Am nächsten Abend lasse ich den Haushalt schleifen, weil ich unbedingt wissen will, wie es weiter geht. Und am übernächsten auch. Zu meinen ersten Emotionen – Angst, Sorge, Selbstzweifel – gesellen sich Ärger und Wut. Wie kann ein öffentlich-rechtlicher Sender eine solche Serie einfach so in den Raum stellen? Die Story geht nämlich so weiter: Flo, beruflich erfolgreiche Fernsehmoderatorin, fängt nach dem Selbstmord ihrer Tochter an zu grübeln, was sie als Mutter falsch gemacht hat und wie sie den Tod der eigenen Tochter verhindern kann. Durch die Agentur „Plan B“ erhält sie die Gelegenheit in die Vergangenheit zu reisen – erst wenige Tage, dann viele Jahre. Sie reist zurück in die Zeit, als ihre Tochter mit der Schule beginnt, beschließt, den Job als Moderatorin ihrer eigenen Sendung nicht anzunehmen und sich stattdessen um die Kinder zu kümmern. Sie begleitet die Kinder in den Schlaf und ins Klassenzimmer. Sie fleht ihren Mann an sie nicht zu verlassen und rettet so ihre Ehe. Und siehe da – den Kindern geht es später natürlich super! Die Familie steht zusammen und die Kids sind zu selbstbewussten Teenagern herangewachsen. Am Ende aber bekommt Flo Krebs – das Schicksal hat also sie getroffen und nicht ihre Tochter – und in der letzten Szene hält sie ihr Gesicht dennoch lächelnd in die Sonne.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1"><b>Was ist die Aussage hinter dieser Serie? Eine Mutter hat sich selbst aufzugeben, eine Mutter hat sich nicht zu trennen.<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p class="p1">Trotz eigener Krankheit und in Angesicht des möglichen Todes lächelt sie, denn sie weiß: Sie hat ihr Kind durch ihre Aufopferung und ihren Verzicht gerettet. Das Bild einer Mutter aus den 50ern – Handelt RESET also auch in diesem Sinne von einer Reise in die Vergangenheit?</p>
<p class="p1">Weit gefehlt. Das Bild – berufstätige alleinerziehende Mutter gleich schlecht für das Kind – ist in unserer Gesellschaft immer noch tief verankert. Eine Mutter, die eigene Ziele verfolgt, Karriere macht, sich vielleicht sogar noch in einen jüngeren Mann verliebt? Rabenmutter! Kein Wunder, wenn es den Kindern schlecht geht! Die liebevolle Ehefrau, die die eigenen Ziele aufgibt, ist der Garant für die gute Entwicklung der Kinder. Ist klar. Von einem Vater, der Karriere macht, sich trennt oder nach der Trennung eine jüngere Partnerin hat, würde im Übrigen niemand schlecht denken. Ganz klar, dass auch in der Serie RESET der Vater keine tragende Rolle in der Entwicklung der Kinder hat. Wenn überhaupt, ist die Mutter auch noch dafür verantwortlich, die Beziehung des Vaters zur Tochter zu gestalten und diese im „Plan B“ zu verbessern.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1"><b>Ich kann diese Vorurteile nicht mehr hören.<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p class="p1">Rede ich mit Bekannten und Kolleg:innen, die diese Serie auch gesehen haben, treffe ich auf Unverständnis über meine krasse Verärgerung. Denn die meisten leben weiterhin eine Variante des klassischen Familienmodells. Daher sind sie auch nicht mit diesen Vorurteilen konfrontiert, wie ich es bin.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Aus Wut schreibe ich sogar dem ZDF eine Nachricht, erst per Mail – und dann mangels Reaktion auch per Instagram. Die Reaktion „Wir möchten betonen, dass es sich hier um einen rein fiktionalen Inhalt handelt“. Wollt ihr mich veräppeln? Die allermeisten Serien haben einen rein fiktionalen Inhalt, selbst solche, die auf wahren Begebenheiten beruhen – eine Serie, in der Zeitreisen möglich sind, macht da auch keine Ausnahme. Das ist mir klar. Aber auch Fiction hat Botschaften. Und die Botschaft dieser Serie hätte auch eine andere sein können, wenn man das gewollt hätte – ganz ohne die Idee hinter der Serie zu verwässern. Aber man wollte eben diese Botschaft senden. Oder war so ignorant, diese mögliche Interpretation gar nicht so zu sehen, weil es alles als so normal gilt in unserer Gesellschaft. Beides finde ich wirklich höchst kritisch.</p>
<p class="p1">Mir begegnen diese Vorurteile über berufstätige Mütter und alleinerziehende Mütter und über die Kombination aus beiden im Alltag ständig. Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk hätte ich gerne mal etwas gesehen, dass diese Vorurteile hinterfragt statt sie zu reproduzieren und sogar zu verstärken. Stattdessen werden die Menschen, die mir immer wieder vorwerfen, mich zu viel um meinen Job zu kümmern, mich getrennt zu haben, zu sehr auf mich selbst zu blicken oder von meinem Kind auch mal Selbständigkeit einzufordern, in ihrer Meinung bestärkt, dass das mit uns nur den Bach herunter gehen könnte. Dass mein Kind automatisch durch die Trennung und durch meine Berufstätigkeit später psychisch labiler sein wird als andere. Dass all das automatisch schlecht sei für das Kind. Stattdessen wird auch anderen alleinerziehenden, berufstätigen Mütter ein schlechtes Gewissen und schlaflose Nächte bereitet. Meine einzige Hoffnung: die meisten von uns sind abends ohnehin so kaputt, dass sie keine Zeit finden werden, sich diese Serie anzuschauen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-e51b2bd elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider" data-id="e51b2bd" data-element_type="widget" data-widget_type="divider.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-divider">
			<span class="elementor-divider-separator">
						</span>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-77fab2e elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="77fab2e" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Über die Autorin</strong></p>
<p>Laura heißt eigentlich anders, will aber anonym bleiben. Sie ist Anfang 40, arbeitet in einem internationalen Unternehmen, hat eine Tochter im Grundschulalter und ist seit 6 Jahren alleinerziehend.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-ffbc121 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="ffbc121" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><i>© Headerbild: ZDF und Tina Krohn</i></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-b4191b0 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="b4191b0" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1269bb01" data-id="1269bb01" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-ca27073 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="ca27073" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<p class="elementor-heading-title elementor-size-default">Von Laura Schwan</p>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4a7c0b9f elementor-widget elementor-widget-image" data-id="4a7c0b9f" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/01/SOLOMUETTER-Laura-Schwarze-300x300.png" class="attachment-medium size-medium wp-image-3870" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/01/SOLOMUETTER-Laura-Schwarze-300x300.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/01/SOLOMUETTER-Laura-Schwarze-150x150.png 150w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/01/SOLOMUETTER-Laura-Schwarze.png 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2024/03/20/reset-eine-reise-in-die-vergangenheit/">RESET? Eine Reise in die Vergangenheit </a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alles 110%? Warum es sich lohnt, als Alleinerziehende Dinge unperfekt zu machen!</title>
		<link>https://solomuetter.de/2024/03/04/alles-110-warum-es-sich-lohnt-als-alleinerziehende-dinge-unperfekt-zu-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor_in]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Mar 2024 21:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GEFÜHLE & PSYCHE]]></category>
		<category><![CDATA[PSYCHOLOGIE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://solomuetter.de/?p=9340</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fünf Minuten, bevor wir los zur Kita gehen: Ein dicker Marmeladenfleck ziert auf einmal das T-Shirt meines Sohnes. Ihn jetzt mit rotem Klecks in den Kindergarten schicken? Ich entscheide mich, ihm ein neues T-Shirt anzuziehen. Obwohl das bedeutet, dass wir danach auf dem Weg zur Kita rennen müssen und er protestiert, weil er nicht einsieht, [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2024/03/04/alles-110-warum-es-sich-lohnt-als-alleinerziehende-dinge-unperfekt-zu-machen/">Alles 110%? Warum es sich lohnt, als Alleinerziehende Dinge unperfekt zu machen!</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="9340" class="elementor elementor-9340" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-72d03088 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default elementor-invisible" data-id="72d03088" data-element_type="section" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;animation&quot;:&quot;fadeIn&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-6d9d481" data-id="6d9d481" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-72459956 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="72459956" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="720" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/12/SOLOMUETTER_Header_Perfektion.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-9370" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/12/SOLOMUETTER_Header_Perfektion.jpg 1920w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/12/SOLOMUETTER_Header_Perfektion-300x113.jpg 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/12/SOLOMUETTER_Header_Perfektion-1024x384.jpg 1024w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/12/SOLOMUETTER_Header_Perfektion-768x288.jpg 768w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/12/SOLOMUETTER_Header_Perfektion-1536x576.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-12b95e13 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="12b95e13" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-543cea74" data-id="543cea74" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-2a29a866 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="2a29a866" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Alles 110%? Warum es sich lohnt, als Alleinerziehende Dinge unperfekt zu machen!</h1>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-d729b99 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="d729b99" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p></p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p class="p1"><strong>Fünf Minuten, bevor wir los zur Kita gehen: Ein dicker Marmeladenfleck ziert auf einmal das T-Shirt meines Sohnes. Ihn jetzt mit rotem Klecks in den Kindergarten schicken? Ich entscheide mich, ihm ein neues T-Shirt anzuziehen. Obwohl das bedeutet, dass wir danach auf dem Weg zur Kita rennen müssen und er protestiert, weil er nicht einsieht, warum er sich noch einmal umziehen soll. Warum bestehe ich dennoch darauf? Warum ist mir so wichtig, dass er „ordentlich gekleidet“ in die Kita geht?</strong></p>
<p class="p1">Perfektionismus – ein Thema, das uns als Alleinerziehenden immer wieder begegnet. Sei es, dass wir für unsere Kinder „nur das Beste“ wollen, nach außen einen möglichst unabhängigen und kompetenten Eindruck machen oder im Beruf glänzen wollen (obwohl wir auch privat massiv gefordert sind) – perfektionistisches Verhalten hat viele Facetten.</p>
<p class="p1">Spannend finde ich, dass Psychologin Caroline Uhl, die sich auf psychologische Beratung und Coaching für alleinerziehende Mütter spezialisiert hat, unterscheidet zwischen Gewissenhaftigkeit als Persönlichkeitsmerkmal und Perfektionismus im pathologischen Sinn. Und dass sie betont, dass Perfektionismus auch eine Art Schutz- oder Kompentationsstrategie sein kann, mit der wir tiefer liegenden Ängsten oder Bedenken begegnen. So zum Beispiel der Angst, als Alleinerziehende*r mit unseren Kindern als Familie nicht zu genügen oder alleine den Alltag nicht bewältigen zu können. Das mag erklären, warum es oft gar nicht so leicht ist, „einfach mal fünf gerade sein zu lassen“, den Alltag „locker“ zu sehen und „sich nicht so einen Kopf zu machen“.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Dazu kommt, dass wir als Alleinerziehende tatsächlich häufig darauf angewiesen sind, alles selbst im Griff zu haben. Wer außer uns behält Termine unserer Kinder, berufliche und private Absprachen, die Organisation von Haushalt, Job und Kinderbetreuung im Blick? Was, wenn wir „schwächeln“, den Überblick verlieren oder –<span class="Apple-converted-space"> </span>krankheitsbedingt – ganz ausfallen? Ein nur zu verständliches Bedürfnis nach Schutz und Sicherheit sowie der Wunsch, für unsere Kinder ein gutes Leben zu gestalten, kann also hinter unserem Verhalten stehen: Indem wir Listen schreiben, uns gedanklich auf alle Eventualitäten vorbereiten und jede Aufgabe 110-prozentig zu erledigen versuchen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Der Vorteil: Im besten Fall bekommen wir unser Leben dadurch tatsächlich gut organisiert. Trotz der zahlreichen Herausforderungen, die es als Alleinerziehende mit sich bringt. Wir sind beruflich erfolgreich, unsere Kinder entwickeln sich gut, bestenfalls finden wir verbindliche Regelungen, wie wir auch mit Ex-Partner*innen noch in konstruktiver Weise gemeinsam Eltern sein können.</p>
<p class="p1">Wenn es dumm läuft, kostet uns all diese Organisation und die stetige Anstrengung, es „richtig“ zu machen, aber buchstäblich den Schlaf. „Wenn du über längere Zeit nicht mehr gut ein- oder durchschlafen kannst, ist das ein Warnsignal“, so Caroline Uhl: „Ebenso, wenn du Dinge gedanklich nicht mehr loslassen kannst, dauerhaft darüber nachgrübelst, ob du Entscheidungen nicht „richtiger“ oder „besser“ hättest treffen können. Das sind Momente, in denen das an sich positive Persönlichkeitsmerkmal der Gewissenhaftigkeit umschlagen kann in ein Verhalten, das dir selbst nicht mehr gut tut, bis hin zur Zwanghaftigkeit. Alles 110-prozentig machen zu wollen, kann dich massiv überfordern – und meist merkst du das zuerst über körperliche Signale.“</p>
<p class="p1">Was aber tun, wenn du unter deinem Perfektionismus im Alltag zu leiden beginnst? Eine ganz praktische Übung kann sein, so Caroline Uhl, sich mehrmals am Tag, zum Beispiel auf dem Handy, den Wecker zu stellen und kurz innezuhalten. „Dabei kannst du dich fragen: Für wen mache ich das hier eigentlich gerade? Für mich, oder für andere? Und: Wer profitiert wirklich davon?“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Die Antwort darauf kann gerade für Menschen, die perfektionistisch veranlagt sind, verblüffend sein: Die aufwendige Geburtstagstorte, das sorgfältig organisierte Familienwochenende, die gebügelten Hemden &#8211; mache ich das tatsächlich für mich oder mein Kind? Oder weil ich denke, es „gehört“ sich so oder andere beurteilen mich dadurch positiver?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Die Angst vor dem Urteil anderer kennen tatsächlich viele Alleinerziehende – auch wenn wir sie manchmal durch (scheinbar) selbstsicheres Verhalten kompensieren. Zwar ist alleinerziehend zu sein als Familienstatus gesellschaftlich nicht mehr geächtet, wie vielleicht noch vor vierzig oder fünfzig Jahren, aber Glaubenssätze wie „Nur Mama, Papa, Kind sind eine richtige Familie“ oder „Sich zu trennen, bedeutet Scheitern“ sind doch oft tiefer in uns verankert, als wir es womöglich wahrhaben wollen. Und natürlich lässt sich nicht leugnen, dass Kinder von Alleinerziehenden tatsächlich von Armut bedroht sein können und gegebenenfalls über schlechtere soziale Ausgangsbedingungen verfügen. Dazu kommt, dass wir als Frauen ohnehin darauf sozialisiert sind, Dinge möglichst „gut“, ordentlich und gewissenhaft zu erfüllen.</p>
<p class="p1">Leicht führt diese Mischung aus (noch) verinnerlichten Stereotypen, realer Belastung und Sozialisation als Frau dazu, dass wir als Alleinerziehende unser Leben besonders gut meistern wollen &#8211; und uns dabei eben besonders viel Druck machen.</p>
<p class="p1">Das alles zu erkennen, kann ein erster Schritt sein, um alltäglichen Perfektionismus los zu werden und sich nicht dauerhaft zu überlasten. Wichtig ist dabei, nicht in die nächste Falle zu tappen: Gerade für perfektionistisch veranlagte Menschen sieht Psychologin Caroline Uhl in manch einem Coaching-Angebot, das eine noch effizientere Alltagsorganisation oder die Behebung persönlicher Schwächen verspricht, die Gefahr, das Muster der Selbstoptimierung eher zu verstärken und das eigentliche Problem aus den Augen zu verlieren: Dass nämlich übermäßig gewissenhaftes Verhalten oft eine Kompensationsstrategie darstellt. Sich die dahinter liegenden Motive anzusehen ist häufig ein schwieriger Prozess, für den Caroline Uhl klar psychologische Begleitung empfiehlt.</p>
<p class="p1">Mit dem Vorsatz „einfach lockerer zu werden“ ist es also meist nicht getan, wenn wir Perfektionismus im Alltag loswerden wollen. Viel sinnvoller kann es sein, dass wir nach dem „Nutzen“ fragen, den er aktuell (noch) für uns hat &#8211; und uns behutsam den dahinter liegenden Ängsten und Glaubenssätzen zuwenden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Und natürlich macht es Sinn, dass wir das dahinter liegende Bedürfnis nach Schutz oder auch Anerkennung ernst nehmen. Außer mit Perfektionismus können wir diesem entsprechen, indem wir uns nach und nach einen stabilen Freundeskreis aufbauen, uns unterstützende Netzwerke schaffen und immer wieder anhand der Realität – zum Beispiel im Gespräch mit guten Freund*innen – überprüfen, ob unsere Anstrengung wirklich nötig ist. Auch der Blick auf alles, was bereits gut läuft, beispielsweise in Form eines Bestärkungs- und Dankbarkeitstagebuchs, in das wir jeden Abend zwei bis drei Dinge notieren, die an diesem Tag gut gelaufen sind, kann hilfreich sein. Oft liegt, was wir als Erwartung oder auch Kritik von außen wahrnehmen, tatsächlich ja eher in uns selbst. Hier ein Gegengewicht in Form von Bestärkung, aber auch konkreter Alltagsentlastung, zu schaffen, kann helfen, die innere Antreiberin allmählich zum Verstummen zu bringen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Abgesehen davon kann es uns natürlich dennoch wichtig sein, dass unser Kind mit sauberen Kleidern in die Kita geht, oder wir haben vielleicht sogar Spaß daran, den perfekten Geburtstagskuchen backen. Alles gut, sagt Psychologin Caroline Uhl: Solange wir es für uns selbst und mit Freude machen! Ist das nicht mehr der Fall, lohnt es sich, genauer hinzusehen.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-28b4fe9 elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider" data-id="28b4fe9" data-element_type="widget" data-widget_type="divider.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-divider">
			<span class="elementor-divider-separator">
						</span>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-cda55cd elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="cda55cd" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Arial,sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size );">Wer ist die Expertin?</b></p>
<p class="p1"><b>Caroline Uhl </b>ist selbständige Psychologin und zertifizierte Coachin. Sie berät vor allem Alleinerziehende dabei, persönliche Bedürfnisse und Wünsche mit dem Muttersein in Einklang zu bringen. In ihrer Arbeit bedient sie sich eines systemischen sowie personenzentrierten Ansatzes. 2022 erschien ihr Buch <a href="https://solomuetter.de/2022/10/20/interview-mit-caroline-uhl/">„Wer bin ich, wenn ich nicht alleinerziehend bin?“</a> Caroline lebt mit ihrem Sohn in Köln.<a href="http://www.caroline-uhl.com" target="_blank" rel="noopener"> www.caroline-uhl.com</a>, Instagram <a href="http://www.instagram.com/@psychologin_caro" target="_blank" rel="noopener">@psychologin_caro</a>.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4e3268f elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider" data-id="4e3268f" data-element_type="widget" data-widget_type="divider.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-divider">
			<span class="elementor-divider-separator">
						</span>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-905bb20 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="905bb20" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Wer schreibt?</strong></p>
<p>Sarah Zöllner ist Journalistin, Bloggerin und Autorin für Familien- und Gesellschaftsthemen. Sie hat zwei Söhne im Kindergarten- und Grundschulalter. 2020 erschien ihr Buch „Alleinerziehend – und nun?“ Ihr zweites Buch <a href="https://www.magas-books.de/shop/mutter-werden-sein/muetter.-macht.-politik.---ein-aufruf/" target="_blank" rel="noopener">„Mütter. Macht. Politik: Ein Aufruf!“</a> ist am 1.9.2023 im Magas-Verlag erschienen. <a href="http://www.sarahzoellner.com" target="_blank" rel="noopener">www.sarahzoellner.com</a>.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-b4191b0 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="b4191b0" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1269bb01" data-id="1269bb01" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-ca27073 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="ca27073" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<p class="elementor-heading-title elementor-size-default">Von Sarah Zöllner</p>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4a7c0b9f elementor-widget elementor-widget-image" data-id="4a7c0b9f" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img decoding="async" width="300" height="300" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Sarah_Zoellner-300x300.png" class="attachment-medium size-medium wp-image-6674" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Sarah_Zoellner-300x300.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Sarah_Zoellner-150x150.png 150w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Sarah_Zoellner.png 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2024/03/04/alles-110-warum-es-sich-lohnt-als-alleinerziehende-dinge-unperfekt-zu-machen/">Alles 110%? Warum es sich lohnt, als Alleinerziehende Dinge unperfekt zu machen!</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Non, je ne regrette rien!“ Warum Stolz und Scham als Alleinerziehende oft nah beeinanderliegen</title>
		<link>https://solomuetter.de/2023/10/31/non-je-ne-regrette-rien-warum-stolz-und-scham-als-alleinerziehende-oft-nah-beeinanderliegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor_in]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2023 11:44:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GEFÜHLE & PSYCHE]]></category>
		<category><![CDATA[PSYCHOLOGIE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://solomuetter.de/?p=6628</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es war sicher nicht der Griesbrei, den ich an diesem Abend kochte. Eher schon die Tatsache, dass sein Papa den Brei so oft zubereitet hatte. Sein Papa, der seit einem halben Jahr nicht mehr bei uns wohnte. Monatelang war mein Sohn klaglos von einer Wohnung in die andere, von einer Welt zur anderen gewechselt – [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2023/10/31/non-je-ne-regrette-rien-warum-stolz-und-scham-als-alleinerziehende-oft-nah-beeinanderliegen/">„Non, je ne regrette rien!“ Warum Stolz und Scham als Alleinerziehende oft nah beeinanderliegen</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="6628" class="elementor elementor-6628" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-72d03088 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default elementor-invisible" data-id="72d03088" data-element_type="section" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;animation&quot;:&quot;fadeIn&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-6d9d481" data-id="6d9d481" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-72459956 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="72459956" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="720" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Schuld.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-6649" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Schuld.jpg 1920w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Schuld-300x113.jpg 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Schuld-1024x384.jpg 1024w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Schuld-768x288.jpg 768w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Schuld-1536x576.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-12b95e13 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="12b95e13" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-543cea74" data-id="543cea74" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-2a29a866 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="2a29a866" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">„Non, je ne regrette rien!“ Warum Stolz und Scham als Alleinerziehende oft nah beeinanderliegen</h1>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-d729b99 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="d729b99" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p></p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p class="p1"><strong>Es war sicher nicht der Griesbrei, den ich an diesem Abend kochte. Eher schon die Tatsache, dass sein Papa den Brei so oft zubereitet hatte. Sein Papa, der seit einem halben Jahr nicht mehr bei uns wohnte. Monatelang war mein Sohn klaglos von einer Wohnung in die andere, von einer Welt zur anderen gewechselt – aber jetzt liefen ihm die Tränen über die Wangen, in meine Arme vergraben schüttelte es ihn: Er vermisste seinen Papa, den Griesbrei, die Welt, die für ihn, wenn nicht heil, so doch vertraut gewesen war. Das fühlte sich – auch für mich – verdammt traurig an.</strong></p>
<p>Minutenlang strich ich meinem Sohn über den Rücken und versuchte dabei, nicht selbst in Tränen auszubrechen. In mein Mitgefühl mischte sich eine gehässige Stimme: „Du bist schuld! Schau, was du deinem Kind antust. Das hast du gründlich falsch gemacht!“</p>
<p>Als Mütter – und erst recht als Alleinerziehende &#8211; kennen wir diese, manchmal allzu laut gedachten, Gedanken ganz selbstverständlich: Auch, wenn wir unser Kind morgens um sieben noch müde und weinend in der Kita abgeben, um unserer Erwerbsarbeit nachzugehen. Wenn wir den Kindergeburtstag im Spieleland mit gekauftem Kuchen veranstalten und nicht zuhause mit Mottoparty und selbstgestalteter Piratentorte &#8211; einfach, weil uns Zeit und Nerven dafür fehlen. Wenn sich unsere Kinder streiten und wir denken: diesen aggressiven Ton kennen wir von uns selbst, wenn wir abends irgendwann nur noch wollen, dass der Tag zu Ende geht. Wenn wir als allein verantwortliche, alleinerziehende Mutter zwischen all den To-Dos jonglieren, die unseren Alltag täglich bestimmen. „Du hast versagt! Das kannst du besser! Du wirst deiner Verantwortung nicht gerecht!“ All die hässlichen kleinen Sätze. Aber warum fühlen wir uns schuldig? Was können wir dagegen tun? Und was ist Schuld überhaupt?</p>
<p>Ich fragte Psychologin Lea Beck-Hiestermann, wie ich als Mutter mit der Wahrnehmung, mich schuldig zu machen, umgehen kann. Ihre Antwort ist erst einmal verblüffend: „Schuld ist psychologisch ein sinnvolles Gefühl“, erklärt sie mir: „Es bedeutet, ich erlebe eine Situation als kontrollierbar. Wenn ich schuld bin, hätte ich auch anders handeln können. Für Menschen ist es oft noch schwerer, sich einzugestehen, dass sie gar keinen Einfluss auf eine Situation haben.“</p>
<p>Wie kann ich dann aber mit dem nagenden Gefühl der Schuld umgehen? „Wichtig ist, das Gefühl erst einmal anzunehmen“, so die Psychologin. „Es ist okay, dass ich mich schuldig fühle. Ich darf mir auf jeden Fall auch Unterstützung suchen, sei es durch gute Freunde oder eine professionelle Begleitung wie eine Familienberatung. Ich darf meine Gefühle von Schuld und Trauer auch meinem Kind gegenüber – natürlich in kindgerechter Weise – kommunizieren. Und es ist sicher hilfreich, zu hinterfragen, warum empfinde ich mich als schuldig oder gescheitert? Sind es meine eigenen Wünsche, die sich nicht erfüllt haben, oder sind es gesellschaftliche Erwartungen, zum Beispiel die meiner Eltern oder meines Freundeskreises, wie eine „richtige“ Familie auszusehen habe? Oft ist es einfacher, sich von äußeren Erwartungen frei zu machen als von eigenen Glaubenssätzen. Das überhaupt zu unterscheiden, kann schon helfen.“</p>
<p>Was kann ich also tun, um mein Selbstwertgefühl als Alleinerziehende wieder aufzubauen? „Ist mein Selbstwertgefühl grundsätzlich stabil, werde ich mich nach einer Trennung ziemlich sicher auch verunsichert fühlen, aber letztlich werde ich mich relativ rasch wieder erholen“, so Psychologine Beck-Hiestermann. Anders sieht es aus, wenn ich meinen Wert stark davon abhängig mache, eine Partnerschaft zu führen oder nur Vater, Mutter und Kind als vollständige Familie sehe. „In jedem Fall kann es hilfreich sein, wenn ich all die anderen Anteile, die neben meiner Rolle als Partnerin auch noch da sind, wie zum Beispiel die der kompetenten Mutter, der guten Freundin oder der verlässlichen Arbeitnehmerin, stärke, also die Bereiche, in denen ich mich nicht als defizitär erlebe“, so die Psychologin: „Ich darf nicht vergessen: Partnerin zu sein ist nur ein Mosaikstein meiner Persönlichkeit. Lebe ich all die anderen Anteile, verliert auch die Verletzung in diesem Bereich allmählich an Bedeutung.“</p>
<p>Ich möchte wissen: Was sind konstruktive Rituale, um mit Altem abzuschließen und Neuem in meinem Leben Raum zu schaffen? Hier gibt Lea Beck-Hiestermann keine pauschale Antwort. Letztlich gebe es schlicht kein Ritual, das Trennungsschmerz wegzaubere und jedem und jeder helfe. Wie sie betont, sind Trennungen, aber zum Beispiel auch eine Geburt, sogenannte Life- Events oder auch Schwellensituationen, in denen etwas Altes nicht mehr trägt, wir aber auch noch nicht im Neuen angekommen sind. Verständlich, dass das Angst und Stress erzeugen und auch psychische Erkrankungen begünstigen kann. Wichtig sei, sich einzugestehen, dass die Umstellung vom Alten zum Neuen einfach Zeit brauche, so die Psychologin. Oft entstehe ja erst einmal – ganz praktisch – eine Leere, zum Beispiel eine Lücke in der Kinderbetreuung oder fehlender Austausch auf der partnerschaftlichen Ebene. Genau diese Leere könne aber auch die Chance sein, Neues für sich zu entdecken, sich Unterstützung zu suchen und an Dinge anzuknüpfen, die man aus der Zeit vor der Partnerschaft als wohltuend in Erinnerung habe.</p>
<p>Aber was tun, wenn die Kinder sichtlich unter der Trennung leiden? Wie gehe ich damit um, dass meine Entscheidungen anderen, und insbesondere meinen Kindern, Schmerz zufügt? Psychologin Beck-Hiestermann betont, dass an dieser Stelle das Wohl der Kinder eng mit meinem verknüpft ist. Als Elternteil habe ich also das Recht, auch meine Bedürfnisse ernst zu nehmen. Wenn die Beziehung wirklich nicht mehr funktioniere, sei der Schmerz der Trennung für Kinder oft leichter zu ertragen als dauerhaft streitende oder einander feindselig anschweigende Elternteile, so die Psychologin. Dass wir uns als Paar trennen, bedeutet mit Kindern ohnehin, dass wir als Eltern verbunden bleiben werden.</p>
<p>Genau das, eine funktionierende oder zumindest sich nicht behindernde, Elternebene zu finden, ist nach einer Trennung oft schwer. Es gehe darum, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, so Lea Beck-Hiestermann, auch für das eigene Verhalten. Ich kann meinen Ex-Partner oder meine Ex- Partnerin nicht ändern, habe aber die Wahl, wie ich auf sein oder ihr Verhalten reagiere. Erlaube ich ihm oder ihr, mein ganzes weiteres Leben – und das meiner Kinder – zu bestimmen? Oder arbeite ich daran, eigene Anteile an bestehenden Konflikten zu erkennen, gut für mich zu sorgen und mir gemeinsam mit meinen Kindern ein möglichst eigenständiges Leben aufzubauen?</p>
<p>Was, wenn ich dazu aus meinem Umfeld zusätzlich Kritik erhalte? Im Grund könne mich diese nur treffen, solange ich im Innersten nicht von der Richtigkeit meiner Entscheidungen überzeugt sei, so Frau Beck-Hiestermann. Andernfalls kann ich zum Beispiel klar sagen, dass mir für die gemeinsamen Kinder eine neutrale Beziehung wichtig ist – auf der Eltern- oder Großelternebene – und zugleich den persönlichen Kontakt auf ein Minimum reduzieren. Schuldgefühle und Selbstvorwürfe geben mir auf verdrehte Weise das Gefühl, die Kontrolle über mein Verhalten zu haben. Wirklich zurück ins Leben komme ich aber, indem ich zwar meinen Anteil am Scheitern einer Beziehung oder einer aktuell schwierigen Situation erkenne, mir aber auch erlaube, weiterzugehen. Hin zu einem Leben ohne Schuldgefühle, dafür mit der Verantwortung für mich selbst.</p>
<p>Mein Sohn hat sich damals schließlich wieder beruhigt. Es war gut, dass ich in diesem Moment bei ihm war. Und ich habe mir Unterstützung geholt. Weil ich es mir wert war. Für mich und für unser gemeinsames Leben. Ich habe Verantwortung übernommen, bin aktiv geworden, statt mich weiter schuldig zu fühlen. Es hat gewirkt. Und bis heute bin ich darauf ziemlich stolz.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-905bb20 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="905bb20" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Wer schreibt?</strong></p>
<p>Sarah Zöllner ist Journalistin, Bloggerin und Autorin für Familien- und Gesellschaftsthemen. Sie hat zwei Söhne im Kindergarten- und Grundschulalter. 2020 erschien ihr Buch „Alleinerziehend – und nun?“ Ihr zweites Buch <a href="https://www.magas-books.de/shop/mutter-werden-sein/muetter.-macht.-politik.---ein-aufruf/" target="_blank" rel="noopener">„Mütter. Macht. Politik: Ein Aufruf!“</a> ist am 1.9.2023 im Magas-Verlag erschienen. <a href="http://www.sarahzoellner.com" target="_blank" rel="noopener">www.sarahzoellner.com</a>.</p>
<p>Lea Beck-Hiestermann berät als Psychotherapeutin gemeinsam mit ihrem Mann Menschen in Krisen- und Umbruchsituationen, insbesondere auch Mütter rund um die Geburt. Als Dozentin an der Psychologischen Hochschule Berlin ist sie auch wissenschaftlich tätig. Sie lebt und arbeitet mit ihrer Familie in der Nähe von Berlin. <a href="http://www.praxis-hiestermann.de" target="_blank" rel="noopener">www.praxis-hiestermann.de</a>, Instagram <a href="https://www.instagram.com/psyche.und.geburt/" target="_blank" rel="noopener">@psyche.und.geburt</a></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-b4191b0 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="b4191b0" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1269bb01" data-id="1269bb01" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-ca27073 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="ca27073" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<p class="elementor-heading-title elementor-size-default">Von Sarah Zöllner</p>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4a7c0b9f elementor-widget elementor-widget-image" data-id="4a7c0b9f" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img decoding="async" width="300" height="300" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Sarah_Zoellner-300x300.png" class="attachment-medium size-medium wp-image-6674" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Sarah_Zoellner-300x300.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Sarah_Zoellner-150x150.png 150w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/10/SOLOMUETTER_Header_Sarah_Zoellner.png 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2023/10/31/non-je-ne-regrette-rien-warum-stolz-und-scham-als-alleinerziehende-oft-nah-beeinanderliegen/">„Non, je ne regrette rien!“ Warum Stolz und Scham als Alleinerziehende oft nah beeinanderliegen</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sommerzeit, Urlaubszeit, Einsamkeit</title>
		<link>https://solomuetter.de/2023/06/20/sommerzeit-urlaubszeit-einsamkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor_in]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jun 2023 21:16:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FAMILIE & GESELLSCHAFT]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://solomuetter.de/?p=5765</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sommerferien. Sechs Wochen Freiheit, Sonnenschein, Schwimmbad mit Freunden, Aufbleiben bis Mitternacht, Übernachtungspartys und Zelten im Garten, jeden Tag Eis. Und natürlich Sommerurlaub mit der Familie. Meine Kindheitserinnerungen an die großen Ferien sind ein einziger Traum in 25 Grad blauem Himmel, den höchsten ein einziger Regentag trübte, an dem ich ausnahmsweise stundenlang fernsehen konnte. In meiner [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2023/06/20/sommerzeit-urlaubszeit-einsamkeit/">Sommerzeit, Urlaubszeit, Einsamkeit</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="5765" class="elementor elementor-5765" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-72d03088 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default elementor-invisible" data-id="72d03088" data-element_type="section" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;animation&quot;:&quot;fadeIn&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-6d9d481" data-id="6d9d481" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-72459956 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="72459956" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="844" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/06/SOLOMUETTER_Header_Ferienkrise.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-5767" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/06/SOLOMUETTER_Header_Ferienkrise.jpg 1920w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/06/SOLOMUETTER_Header_Ferienkrise-300x132.jpg 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/06/SOLOMUETTER_Header_Ferienkrise-1024x450.jpg 1024w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/06/SOLOMUETTER_Header_Ferienkrise-768x338.jpg 768w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/06/SOLOMUETTER_Header_Ferienkrise-1536x675.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-12b95e13 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="12b95e13" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-543cea74" data-id="543cea74" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-2a29a866 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="2a29a866" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Sommerzeit, Urlaubszeit, Einsamkeit</h1>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-d729b99 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="d729b99" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p></p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p class="p1"><span style="color: #000000;">Sommerferien. Sechs Wochen Freiheit, Sonnenschein, Schwimmbad mit Freunden, Aufbleiben bis Mitternacht, Übernachtungspartys und Zelten im Garten, jeden Tag Eis. Und natürlich Sommerurlaub mit der Familie. Meine Kindheitserinnerungen an die großen Ferien sind ein einziger Traum in 25 Grad blauem Himmel, den höchsten ein einziger Regentag trübte, an dem ich ausnahmsweise stundenlang fernsehen konnte. In meiner Erinnerung durften meine Schwester und ich tun und lassen, was wir wollten. Meine Eltern waren nie gestresst, meine Mutter fast immer ebenfalls zuhause, so dass sie uns Berge von Nudel- und Kartoffelsalaten für die Grillabende zubereiten, kiloweise Wassermelone schneiden oder Kirschen entkernen und Eis am Stil oder aber eine Mark für den Eiswagen herausreichen konnte. Getoppt werden meine rosaroten Sommererinnerungen nur von den Erinnerungen an die gemeinsamen Familienurlaube. Meine Eltern fuhren mit uns in Ferienhäuser an die Adria, nach Südfrankreich oder in die Bretagne. Und dort ging das schöne Leben weiter, nur mit Pool in der Anlage, einem Meer, das meist fußläufig erreichbar war, und der Tatsache, dass man ab und zu auch mal etwas anschauen musste, dafür aber noch mehr Eis und auch öfter mal im Restaurant essen durfte.<span class="Apple-converted-space"> </span></span></p>
<p class="p1"><span style="color: #000000;">Meine Traumvorstellung von Familienurlaub ist genau das. Ich möchte mit meinem Mann und meinen beiden Kindern zwei bis drei Wochen in einem Ferienhaus am Pool sitzen, ab und zu ins Meer springen, vielleicht mal eine Wanderung machen oder das ein oder andere hübsche Städtchen besuchen, um eine Kirche, einen Markt oder einfach die netten Geschäfte und Cafés zu bewundern. Ich sah mich immer mit meinem Mann am Strand sitzen, ein Glas Rosé und etwas Baguette neben uns, die Kinder, die einträchtig Sandburgen bauen im Blick. Abends unterhalten wir uns auf der Terrasse der Ferienwohnung, schauen die Sterne an, die hier so viel heller leuchten als zuhause, und es ist uns egal, dass die Kinder nur vorgeben zu schlafen, heimlich aber noch Hörspiele hören oder aber noch gemeinsam in der oberen Etage des Stockbetts liegen und über irgendetwas kichern, und sei es der hübsche französische Junge vom Surfbrettverleih bzw. das sportliche italienische Mädchen beim Beachvolleyball, beide jeweils viel zu alt und out of their league.</span></p>
<p class="p1"><span style="color: #000000;"><b>Kompromisse, Herausforderungen und Enttäuschungen<span class="Apple-converted-space"> </span></b></span></p>
<p class="p1"><span style="color: #000000;">Die harte Realität als alleinerziehende Mutter: Sommerferienzeit gleich Stresszeit und Einsamkeit. Nichts von meinen Träumen findet sich in meinem aktuellen Leben wieder. Los geht der Stress schon bei der Aufteilung der Sommerferien. Wann muss wer arbeiten, wo ist das Kind und wo wird es am sinnvollsten übergeben. Welche Großeltern beschweren sich wie laut, dass auch sie doch bitte Anspruch auf eine Woche Zeit mit dem Kind hätten. Dann kommen die Formalitäten. Wie die meisten Alleinerziehenden betreue ich meine Tochter zwar zu weiten Teilen allein (ja, mittlerweile haben laut Studien etwa 5 Prozent aller getrennt lebender Familien ein Wechselmodell und weitere 5 Prozent einen erweiterten Umgang vereinbart, aber das ist weiterhin die Minderheit), teile mir aber das Sorgerecht mit ihrem Vater. Möchte ich mit meiner Tochter ins Ausland reisen, brauche ich seine Zustimmung. Ist das geklärt, brauche ich einen Kinderreisepass, den ich nach dem sechsten Geburtstag jährlich verlängern muss. Jedes fucking Jahr!! Wer hat sich so einen Mist ausgedacht? Neben all dem Kram, den ich eh schon auf dem Zettel habe (Arbeit, Haushalt, Kind, Arzttermine, Steuererklärung… ganz normaler Alltagswahnsinn eben) und den ganzen Urlaubsvorbereitungen, muss ich jedes Jahr einen Termin beim Bürgeramt machen, jedes Jahr wieder Passfotos machen lassen (und bezahlen), jedes Jahr wieder zum Amt fahren, warten, Gebühren zahlen (die sich übrigens verdoppeln, wenn ich vergessen habe, das Dokument während seiner Gültigkeitsdauer von einem läppischen Jahr zu verlängern). Jedes Jahr im Vorfeld Formulare ausdrucken, hoffen, dass der Vater sie rechtzeitig schickt und an allen Stellen unterschrieben hat. Mit dem Amt diskutieren, dass eine Vollmacht und Kopie seines Personalausweises ausreichen. Denn zumindest bei uns ist eine Kopie eigentlich nicht ausreichen, es muss der Originalausweis sein – wie stellt sich die Behörde das denn bitte vor bei Menschen, die ja meist aus gutem Grund nicht mehr zusammen sind, vielleicht an unterschiedlichen Stellen wohnen oder sich vielleicht überhaupt nicht mehr verstehen)? <i>(Anmerkung der Redaktion: Eigentlich braucht es dieses Einverständnis nicht. Eine Einordnung der Rechtsanwältin <a href="https://www.rechtsanwalt-sorgerecht.de/" target="_blank" rel="noopener">Karola Rosenberg</a> findet ihr am Ende dieses Textes.)</i></span></p>
<p class="p1"><span style="color: #000000;">Ist das geklärt, geht es bei der Auswahl des Reiseziels noch weniger entspannt zu. Denn der Wunsch – zwei bis drei Wochen in einem Ferienhaus irgendwo in Südfrankreich, abseits vom Massentourismus – ist nicht vereinbar mit der Realität. Erstes Problem: Reisezeit: Fahrzeit von 15 Stunden und länger – allein kaum machbar. Zwischenübernachtungen? Schwierig, da die Urlaubszeit begrenzt ist, Ferienwohnungen nur wochenweise vermietet werden und zusätzliche Kosten entstehen. Sich abwechseln und teils auch nachts fahren wie meine Eltern – allein ist es einfach zu gefährlich. Fliegen ist in der Sommerzeit unbezahlbar mit einem Einkommen, von dem aber zwei Flüge bezahlt werden müssen. Zumal dann die Destination eher ein Touri-Ort ist, für meinen Traum in Hinterland bräuchte ich einen Mietwagen – Kosten siehe Flug. Für die Bahnreise gilt übrigens das Gleiche, außer dass sie etwas günstiger ist, aber dafür noch länger dauert.<span class="Apple-converted-space"> </span></span></p>
<p class="p1"><span style="color: #000000;"><b>Das Geld ist knapp, aber immerhin reicht es überhaupt</b></span></p>
<p class="p1"><span style="color: #000000;">Zweites Problem – es ist schon angeklungen: Das liebe Geld. Zunächst einmal möchte ich dazu sagen, dass ich wahnsinnig dankbar dafür bin, dass ich überhaupt in den Urlaub fahren kann. Denn viele andere alleinerziehende Familien können das nicht. Weil sie – wie rund vierzig Prozent von uns – in Armut leben, weil sie über den Sommer arbeiten müssen, weil der Kindsvater eine Reise ins Ausland nicht erlaubt (ja, solche Konfliktfälle gibt es, und klar kann man dann eine gerichtliche Entscheidung herbeiführen – aber wer hat dafür die Energie, das Geld und die Zeit?), etc. Ich habe ein Auto, ich bekomme Urlaubsgeld – alles schick. Doch für wie viel reicht es? Eine Reise mit meinem Grundschulkind kostet fast genau so viel wie eine Reise als Paar. Zimmer oder Ferienwohnung, Frühstück, Fahrtkosten, Essen – Rabatte für Kinder sucht man, wenn nur ein Erwachsener mitbucht, meist vergebens. Seit Jahren frage ich mich, warum es bei so vielen Aktivitäten (Schwimmbad, Museum, Freizeitpark etc.) im In- wie Ausland Familienkarten gibt, die in der Regel dem Preis von zwei Erwachsenen entsprechen oder diesen nur geringfügig übersteigen – aber selten Familienkarten für einen Erwachsenen und ein Kind. Mein Kind muss zusätzlich zahlen – und die ermäßigten Preise haben es meist ebenfalls in sich. Dann kommt die Ausstattung dazu: Badeanzüge und Sandalen vom letzten Jahr sind zu klein und müssen ersetzt werden. Und mein Traum – das einsame Ferienhäuschen mit Pool, das kleine Hotel mit nettem Frühstücksbuffet oder der abendliche Besuch im Strandrestaurant – ist einfach unerschwinglich. Jedes Jahr aufs Neue muss ich einen Kompromiss finden – den ich ganz allein heraussuchen muss aus den zahlreichen Möglichkeiten. Hinzu kommt – das trifft alle Familien – dass sich die Preise in den Sommerferien gegenüber der Nebensaison fast verdoppeln. Außerhalb der Ferien zu fahren, das kann man sich aber nur ohne (schulpflichtige) Kinder erlauben. In diesem Jahr schlägt die Inflation auch noch besonders hart zu.<span class="Apple-converted-space"> </span></span></p>
<p class="p1"><span style="color: #000000;">Drittes Problem: einsames Ferienhaus, einsame Ferien. Es gibt viele Familien, die ihre Ferien gerne in Hotels verbringen, auf Campingplätzen oder in Ferienanlagen mit vielen anderen Familien, vielleicht sogar mit Kinderbetreuung. In meiner idealisierten Vorstellung von Familienurlaub ging es aber darum Zeit als Familie miteinander zu verbringen. Zu viert bzw. auch die Eltern für sich und wir Schwestern zusammen. Ich erinnere mich daran mit meiner Schwester stundenlang Sandburgen zu bauen, kleine Bäche zu stauen oder mit meinen Eltern bis Mitternacht UNO zu spielen. Es war nicht aufregend, aber es war schön. Ich will das auch. Ich möchte kein stressiges Animationsprogramm und überfüllte Frühstücksräume, sondern gemeinsame Zeit. Anders als in meiner Kindheit gibt es aber keine zweite erwachsene Person, die mal einkauft, kocht, die Ferienwohnung durchfegt oder die Kinder am Strand bespaßt, während ich ein Buch lese. Und meine Tochter hat keine Schwester, mit der sie spielen kann. Also muss es doch etwas sein, wo wir potenziell andere Kinder treffen. Es gibt Reiseanbieter, die individuelle Reisen anbieten an ausgewählten Orten mit nur wenigen Familien – leider liegen deren Preise, siehe oben, außerhalb meines Budgets. Einen Kompromiss zu finden, das ist nicht leicht. Und auch wenn meine Tochter den Urlaub jedes Jahr toll findet, bleibt bei mir doch immer eine Enttäuschung darüber, wie viel Geld ich für wie wenig ausgeben musste und wie weit das doch davon abweicht, wie ich mir mal Familienurlaub erträumt habe.</span></p>
<p class="p1"><span style="color: #000000;"><b>Das Bild vom idealisierten Sommer gegen Einsamkeit tauschen</b></span></p>
<p class="p1"><span style="color: #000000;">Diese Auseinandersetzung mit dem, was man eigentlich im Leben wollte, ist in der Sommerzeit noch schlimmer als sonst. Denn der Sommer ist mir so idealisiert in Erinnerung, und auch wenn es wahrscheinlich gar nicht so toll war, haben diese verklärten Erinnerungen doch meine Ziele im Leben geprägt. Das, was meine Tochter mit mir erlebt, und das, was meine Eltern mir und meiner Schwester in unserer Kindheit bieten konnten, liegt leider meilenweit voneinander entfernt. Damit meine ich nicht, dass wir luxuriösere Urlaube gemacht haben, im Gegenteil. Aber es waren Urlaube mit ganz viel Zusammensein, Spaß, sicher auch mal Streit, aber eben einfach Liebe. Im Sommer ist der Schmerz, dass mein Leben so anders läuft als ich es gerne wollte, ganz besonders groß. Sommerzeit ist für mich Einsamkeit. Keine Abende mit einem Partner und besten Freund. Die Freundinnen, die man als alleinerziehende Mutter noch halten konnte (anderes Thema, aber es ist wirklich schwer), sind mit ihrer Familie unterwegs. Im Urlaub sieht man fast nur Paare mit mehr als einem Kind. Noch schlimmer ist es dann aber zurück zuhause, wenn das Kind mit dem Vater unterwegs ist. Ich bin allein in einer Zeit, in der scheinbar alle anderen glücklich sind, raus gehen, mit der oder dem Liebsten zusammen sind, im Urlaub, im Biergarten oder beim Pärchen-Grillabend, zu dem ich nicht eingeladen bin. Es ist Sommer, aber anstelle der unendlichen Freiheit, die ich als Kind spürte, fühle ich nun eine unendliche Einsamkeit.</span></p>
<p class="p1"><span style="color: #000000;"><b>Neid und schlechtes Gewissen im Gepäck</b></span></p>
<p class="p1"><span style="color: #000000;">Und dann steigen mir die Tränen in die Augen, wenn ich Bilder geschickt bekomme von den Urlauben, die meine Tochter mit ihrem Vater und dessen Partnerin verbringt. Wenn ich die Urlaubsorte und die Hotels sehe, in die meine Tochter dann in ihrem zweiten Urlaub fahren darf. Für sie ist es schön, das weiß ich, aber ich trotzdem bin jedes Mal wieder am Boden zerstört. Denn wenn die drei machen den Familienurlaub, den ich hätte haben wollen. Mit zwei Vollzeiteinkommen (ich arbeite wegen meiner Tochter „nur“ 30 Stunden) können es sich die beiden auch in den Sommerferien gut gehen lassen. Eine kleine Finca oder ein schickes Hotel mit Frühstück, Eis und Abendessen im Restaurant direkt am Meer, Eintritt in den Wasserpark oder Klettergarten – kein Problem. Aber es ist nicht nur das finanzielle, vor allem beneide ich meinen Ex-Mann und seine Partnerin darum, in den Ferien so viel Energie zu haben und der Tochter alle Wünsche erfüllen zu können, mit ihr tausend Dinge zu unternehmen, abends bis in die Puppen zusammen zu spielen, Sternbilder zu analysieren und ihr so vieles zu zeigen, das ich ihr gerne gezeigt hätte, wäre ich nicht so wahnsinnig müde und kaputt und urlaubsreif. Ich bin jedes Jahr ganz fertig über die Tatsache, dass das meine ideale Vorstellung von Familienurlaub ist, ich sie aber nicht leben kann und dass meine Tochter sie mit der anderen Familienseite erlebt. Und dann plagt mich gleich das schlechte Gewissen, weil ich es ihr von Herzen gönnen möchte, aber nicht kann.</span></p>
<p class="p1"><span style="color: #000000;"><b>Meistens anders aber dann doch noch gut</b></span></p>
<p class="p1"><span style="color: #000000;">Ein paar Wochen später sitze ich am Pool der kleinen Ferienanlage an der Adria. Für Südfrankreich hat es nicht gereicht, aber immerhin ist es eine Auslandsreise geworden – den Kinderreisepass habe ich einen Tag vor Abfahrt doch noch beantragen dürfen, auch ohne Original-Personalausweis des Vaters. Zum Strand sind es 30 Minuten mit dem Rad, das Mobile Home ist super eng, hat zwei unbequeme 80-cm-Einzelbetten und in der Dusche ist Schimmel. Aber ich lese seit zwei Stunden ein Buch auf einem Liegestuhl im Schatten, neben mir meine Tochter, ebenfalls lesend, nachdem sie sich über eine Stunde im Pool vergnügt hat, teils allein, teils mit ein paar italienischen Kindern. Die Anlage ist einfach, aber wunderschön gelegen inmitten von Orleanderhecken und Kiefern. Das kleine Städtchen in der Nähe hat alte Gassen, nette Läden und Cafés sowie schön angelegte Parks zu bieten. Wir haben seit Tagen nichts getan außer Radfahren, lesen, essen und uns im Pool oder Meer abzukühlen, wir haben keinen Zeitdruck, wir haben keinen Streit, wir kommen zur Ruhe. Meine Tochter fragt nicht nach Sehenswürdigkeiten, Erlebnisparks oder teurem Essen, nicht mal nach eine:r deutschsprachigen Spielkamerad:in. Sie wirkt ausgeglichen und mit sich und der Welt zufrieden. „Essen wir heute wieder Abend Pizza zum Mitnehmen am Strand? Das war sooo schön!“ fragt sie. Und so bin ich doch noch versöhnt mit der Sommerzeit. Es ist alles ganz anders, aber es ist auch gut.</span></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-1dbe218 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="1dbe218" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Rechtsanwältin Karola Rosenberg zum Thema &#8222;Kinderpass beantragen&#8220;:</strong></p>
<p>👉 &#8222;Tatsächlich braucht man für die bloße Beantragung eines Ausweisdokuments, also auch des Reisepasses für das Kind, die Zustimmung des anderen Elternteils nicht, wenn das Kind bei einem lebt und gemeldet ist. Die Beantragung des Reisepasses ist Teil der Alltagssorge, die der betreuende Elternteil ausübt.&#8220;</p>
<p>👉 &#8222;Auch ein Blick in die Verwaltungsvorschriften klärt darüber auf, dass das Einverständnis des anderen Elternteils nicht nachgewiesen werden muss, wenn der betreuende Elternteil den Antrag stellt und keine Anzeichen dafür vorliegen, dass es Streit um den gewöhnlichen Aufenthalt des Kindes beim betreuenden Elternteil gibt (<a href="https://www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/bsvwvbund_16122019_DGI220105713.htm" target="_blank" rel="noopener">Ziff 6.1.3.4 PassVwV</a>)&#8220;</p>
<p><strong>Rosenbergs Rechtstipp:</strong> &#8222;Wenn die Zustimmung trotzdem gefordert wird, sollte man sich das schriftlich bestätigen lassen, damit man möglichst nicht auf den ganzen Kosten des Verfahrens sitzen bleibt.&#8220;</p>
<p><strong>Karola Rosenberg zum Thema &#8222;Zustimmung für eine Urlaubsreise ins Ausland&#8220;:</strong></p>
<p>👉 &#8222;Grundsätzlich ist der Urlaub in Holland, Österreich und Malle unproblematisch. Es gibt zwar eine Informationspflicht, wo die Reise hingeht, aber kein Zustimmungserfordernis oder Vetorecht des anderen Elternteils.&#8220;</p>
<p>👉 &#8222;Etwas anderes gilt bei Reisen in Krisen- und Risikogebiete oder auch Reisen, die mit besonderen Belastungen einher gehen. Da muss der andere Elternteil ausdrücklich zustimmen.&#8220;</p>
<p><strong>Rosenbergs Rechtstipp: &#8222;</strong>Funktioniert die Einigung nicht, kann man einen Antrag nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1628.html" target="_blank" rel="noopener">§1628 BGB</a> stellen und die alleinige Entscheidungsbefugnis für die Reise beantragen.&#8220;</p>
<p>🚩#redflag für das Gericht: Wenn die Urlaubsreise zu einer Vereitelung des gerichtlich geregelten Umgangsrechts führt, ist die Übertragung der Entscheidungsbefugnis auf den Reisenden grundsätzlich ausgeschlossen, da sonst die Sorgerechtsregelung zu einem Rechtsbruch der Umgangsregelung führen würde.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-e51b2bd elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider" data-id="e51b2bd" data-element_type="widget" data-widget_type="divider.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-divider">
			<span class="elementor-divider-separator">
						</span>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-77fab2e elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="77fab2e" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Über die Autorin</strong></p>
<p>Laura heißt eigentlich anders, will aber anonym bleiben. Sie ist Anfang 40, arbeitet in einem internationalen Unternehmen, hat eine Tochter im Grundschulalter und ist seit 6 Jahren alleinerziehend.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-b4191b0 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="b4191b0" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1269bb01" data-id="1269bb01" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-ca27073 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="ca27073" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<p class="elementor-heading-title elementor-size-default">Von Laura Schwan</p>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4a7c0b9f elementor-widget elementor-widget-image" data-id="4a7c0b9f" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/01/SOLOMUETTER-Laura-Schwarze-300x300.png" class="attachment-medium size-medium wp-image-3870" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/01/SOLOMUETTER-Laura-Schwarze-300x300.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/01/SOLOMUETTER-Laura-Schwarze-150x150.png 150w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/01/SOLOMUETTER-Laura-Schwarze.png 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2023/06/20/sommerzeit-urlaubszeit-einsamkeit/">Sommerzeit, Urlaubszeit, Einsamkeit</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alles Gute zum Muttertag – party hard.</title>
		<link>https://solomuetter.de/2023/05/13/alles-gute-zum-muttertag-party-hard/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor_in]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 May 2023 19:12:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FAMILIE & GESELLSCHAFT]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://solomuetter.de/?p=5154</guid>

					<description><![CDATA[<p>Und da sitzt die Mutter an Muttertag. Morgens um sechs auf dem Autoteppich. Ein Sonntag wie jeder andere. Ein Sonntag mit einem zufriedenen und glucksenden Kleinkind und einer vollkommen übermüdeten, alleinerziehenden Mutter. Einer Mutter, die ihren Job verliert, weil sie ständige Ausfälle zu verbuchen hat. Entweder das Kind ist krank oder sie ist krank oder [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2023/05/13/alles-gute-zum-muttertag-party-hard/">Alles Gute zum Muttertag – party hard.</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="5154" class="elementor elementor-5154" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-eba5147 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default elementor-invisible" data-id="eba5147" data-element_type="section" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;animation&quot;:&quot;fadeIn&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-8d05faf" data-id="8d05faf" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-4171764 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="4171764" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1280" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/05/cars-3312696_1920.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-5162" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/05/cars-3312696_1920.jpg 1920w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/05/cars-3312696_1920-300x200.jpg 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/05/cars-3312696_1920-1024x683.jpg 1024w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/05/cars-3312696_1920-768x512.jpg 768w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/05/cars-3312696_1920-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-12b95e13 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="12b95e13" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-543cea74" data-id="543cea74" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-2a29a866 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="2a29a866" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Alles Gute zum Muttertag – party hard.</h1>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-d729b99 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="d729b99" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p></p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p class="p1">Und da sitzt die Mutter an Muttertag. <br />Morgens um sechs auf dem Autoteppich. <br />Ein Sonntag wie jeder andere. <br />Ein Sonntag mit einem zufriedenen und glucksenden Kleinkind und einer vollkommen übermüdeten, alleinerziehenden Mutter. <br /><br />Einer Mutter, die ihren Job verliert, weil sie ständige Ausfälle zu verbuchen hat. Entweder das Kind ist krank oder sie ist krank oder die Tagesmutter ist krank oder die Kinder der Tagesmutter sind krank. <br /><br />Da sitzt an Muttertag eine Mutter, die nie Existenzangst hatte, seit sie ihre akademische Laufbahn abgeschlossen hat. <br />Eine Mutter, die jetzt auf Kleinanzeigenportalen versucht, alles zu Geld zu machen, was nicht uuuuunbedingt benötigt wird. <br /><br />Eine Mutter, die in Bewerbungen bislang geschrieben hat, möglicher Arbeitsbeginn ab 01.09., da diese Mutter sich den A**** abgefreut hat, dass sie ab dem 01.08 einen Kitaplatz hat, um dann in einem persönlichen Gespräch mit der Kita zu erfahren, dass die Eingewöhnung ihres Kindes aber leider, leider – aufgrund von Personalmangel – erst ab dem 28.08 beginnen kann. <br /><br />Eine Mutter, die gerne jetzt schon wissen würde, in welcher Höhe sie ab Juli Arbeitslosengeld bezieht und ob und in welcher Höhe sich dann die Zuzahlung für die Kinderbetreuung gestaltet, was ihr aber keiner sagen kann, weil diese Mutter ja aktuell noch nicht arbeitslos ist.</p>
<p class="p1">Padauz.</p>
<p class="p1">Und da sitzt dann eine Mutter und denkt an Christian Lindner, der sinngemäß sagt, man solle doch einfach arbeiten gehen, um Kinderarmut zu verhindern. Ein Christian Lindner, der in seiner Elternzeit endlich ein Buch schreiben und angeln gehen will. Ja, Chris! Das kannste machen. Für dich ist nämlich jeder Tag Vatertag, während die Mutter im patriarchalen System halt „nur“ den einen Tag bekommt – und davon trotzdem nix hat. <br /><br />Nein, &#8222;nix&#8220; ist nicht richtig. Es gibt strahlende Kulleraugen, glucksendes Lachen und süßeste Kinderworte. Umarmungen und Liebeserklärungen. Ein Picknick mit Pfannkuchen und Marmelade im Wohnzimmer. <br />Und DAS ist das absolut Größte!!! <br /><br />Aber es macht eben nicht satt und zahlt auch keine Miete. Und das leider nicht nur nicht am Muttertag.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-b4191b0 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="b4191b0" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1269bb01" data-id="1269bb01" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-ca27073 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="ca27073" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<p class="elementor-heading-title elementor-size-default">Von einer Gastautorin</p>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4a7c0b9f elementor-widget elementor-widget-image" data-id="4a7c0b9f" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/10/SOLOMUETTER_Gast_Autor_in-300x300.png" class="attachment-medium size-medium wp-image-3036" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/10/SOLOMUETTER_Gast_Autor_in-300x300.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/10/SOLOMUETTER_Gast_Autor_in-150x150.png 150w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/10/SOLOMUETTER_Gast_Autor_in.png 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2023/05/13/alles-gute-zum-muttertag-party-hard/">Alles Gute zum Muttertag – party hard.</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Hammerbuch – lesenswert!</title>
		<link>https://solomuetter.de/2023/05/02/hammerbuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor_in]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 May 2023 21:32:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BÜCHER]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://solomuetter.de/?p=5047</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Autorin und Journalistin Sarah Zöllner war so begeistert vom neuen Buch unserer Kolumnistin Anne Dittmann, dass sie angeboten hat, für uns eine Rezension zu &#8222;solo, selbst &#38; ständig – Was Alleinerziehende wirklich brauchen&#8220; zu verfassen. Wir finden: Ihre Buchkritik ist super geworden und das Buch von Anne sowieso „der Hammer&#8220; – da hat Sarah [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2023/05/02/hammerbuch/">Ein Hammerbuch – lesenswert!</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="5047" class="elementor elementor-5047" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-eba5147 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default elementor-invisible" data-id="eba5147" data-element_type="section" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;animation&quot;:&quot;fadeIn&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-8d05faf" data-id="8d05faf" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-4171764 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="4171764" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="719" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/05/SOLOMUETTER_Header_Rezension_Sarah_Zoellner.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-5052" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/05/SOLOMUETTER_Header_Rezension_Sarah_Zoellner.jpg 1920w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/05/SOLOMUETTER_Header_Rezension_Sarah_Zoellner-300x112.jpg 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/05/SOLOMUETTER_Header_Rezension_Sarah_Zoellner-1024x383.jpg 1024w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/05/SOLOMUETTER_Header_Rezension_Sarah_Zoellner-768x288.jpg 768w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/05/SOLOMUETTER_Header_Rezension_Sarah_Zoellner-1536x575.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-12b95e13 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="12b95e13" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-543cea74" data-id="543cea74" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-2a29a866 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="2a29a866" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Ein Hammerbuch – lesenswert!</h1>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-d729b99 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="d729b99" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p></p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p><strong>Die Autorin und Journalistin Sarah Zöllner war so begeistert vom neuen Buch unserer Kolumnistin Anne Dittmann, dass sie angeboten hat, für uns eine Rezension zu &#8222;<a href="https://www.penguinrandomhouse.de/Paperback/solo-selbst-und-staendig/Anne-Dittmann/Koesel/e612505.rhd" target="_blank" rel="noopener">solo, selbst &amp; ständig – Was Alleinerziehende wirklich brauchen</a>&#8220; zu verfassen. Wir finden: Ihre Buchkritik ist super geworden und das Buch von Anne sowieso „der Hammer&#8220; – da hat Sarah wirklich Recht. Los geht&#8217;s:</strong></p>
<p class="p3">„Reizdarmfleißig“. Das ist so ein Wort, das mich anspringt in diesem Buch. Nach rund hundert Seiten steht es da und bringt viel auf den Punkt von dem, was Anne Dittmanns Leben als Alleinerziehende, wie sie schreibt, lange ausmachte – ebenso wie das Leben vieler Alleinerziehender: „Also, ich war immer fleißig. Nicht auf die gute Art, sondern so, wie ich es von meiner Mutter gelernt hatte: angstfleißig. Aufsteiger*innenfleißig. Reizdarmfleißig.“ Annes Mutter war auch schon alleinerziehend. Und Anne schreibt sinngemäß: ich war ihr dankbar. Und wollte zugleich alles anders machen.</p>
<p class="p2"><strong>Lektüre nachts um zwei</strong></p>
<p class="p3">Dieses Buch ist tatsächlich eines, für das ich nachts aufstehe, um es zu lesen. Und das nicht nur, weil ich, selbst alleinerziehend mit zwei Kindern, meine Arbeitszeit nicht selten auf die – endlich ruhigen – Nächte verteile. Auch, weil mich echt packt, was ich da lese. Denn es zeigt mir, was ich aus eigener Erfahrung kenne: kein Alleinerziehendsein ist wie das andere – ebenso wie kein Muttersein wie das andere ist. Es macht so viel aus, woher ich komme, wie ich gelernt habe, mit meinen Gefühlen und den Situationen, dir mir begegnen, umzugehen, wie das Verhältnis zu meinem/r Expartner:in ist und welche Ressourcen ich habe – einfach qua Geburt und Elternhaus. Und zugleich gibt es vieles, was vermutlich viele Alleinerziehende kennen. Ich will niemanden über einen Kamm scheren, aber aus einer Menge persönlicher Begegnungen &#8211; und zum Teil auch eigener Erfahrung &#8211; weiß ich: da ist fast immer die Sorge um das eigene Kind, zumindest in der ersten Zeit nach der Trennung. Die Mischung aus Erleichterung und Trauer, wenn es nicht bei dir ist, denn dann kannst du als Alleinerziehende mal durchatmen – und zugleich schmerzt dich, dass du dafür deine Kinder wegorganisieren musst.</p>
<p class="p3">Auch die Frage: Wer bin ich eigentlich, wenn ich nicht alleinerziehend, bienenfleißig und am Organisieren bin? Wo bleibe ich in diesem ganzen Konstrukt aus Kind, Beruf und Alltagspflichten, das ich tagtäglich bewältige? Und nicht zuletzt die Mischung aus Resignation und Empörung, wenn du merkst: strukturell, in der Rechtsprechung, im Arbeitsrecht, bei der Vergabe von Sozialleistungen, werden Alleinerziehende oft einfach nicht – oder nicht ausreichend – mitgedacht. Einerseits in der Vielfalt der Lebensweisen und der persönlichen Voraussetzungen, die hinter dem Begriff „alleinerziehend“ stehen (bin ich beruflich gut abgesichert, weiß, aus wohlhabendem und bildungsnahem Elternhaus und engagiert sich mein/e Expartner:in für die gemeinsamen Kinder – oder nichts von alledem?) und zugleich in der ganz eigenen Stärke und zugleich Verletzlichkeit Alleinerziehender, die eben auch kulturell und strukturell bedingt ist.</p>
<p><strong>Sorge für dich selbst. Du kannst es! – Und musst es auch können</strong></p>
<p>Unsere Gesellschaft traut Alleinerziehenden inzwischen zu, mit ihren Kindern eigenverantwortlich ein gutes Leben zu führen. Alleinerziehend zu sein ist – zumindest vielerorts – kein Stigma mehr. Die Mutter kein „gefallenes Mädchen“, das Kind kein „Bangert“, wie noch vor rund 60 Jahren. Die Unterhaltsrechtsreform von 2008 geht davon aus, dass Müttern nach einer Trennung die eigenständige Existenzsicherung möglich ist &#8211; und fordert das durch Wegfall des Unterhalts für den betreuenden Elternteil, sobald das Kind drei Jahre alt ist, auch rigoros ein. „Sorge für dich selbst. Du kannst es!“ So der Appell, der dahinter steht. „Du musst es können!“, so der unausgesprochene Anspruch dahinter.</p>
<p>Dass genau das aber keineswegs selbstverständlich ist in einer Gesellschaft, in der Frauen auch während Ehe und Partnerschaft noch signifikant weniger verdienen, mehr familiäre Fürsorgearbeit übernehmen und dadurch gravierend schlechtere berufliche Chancen und insgesamt eine geringere soziale Absicherung haben, wird ignoriert. Mitten unter uns werden Ein-Eltern-Familien ganz offen benachteiligt. Ausgegrenzt und durchaus auch stigmatisiert. Und das gerade, wenn sie zu denen gehören, die tatsächlich Hilfe benötigen. Weil sie mit schlechter Ausbildung oder zu wenig Zeit (Stichwort unzuverlässiger Umgang, Stichwort fehlende Kinderbetreuung) einfach nicht so arbeiten können, dass es ihnen und ihren Kindern ein „gutes Leben“ ermöglichen würde. Weil sie konfrontiert sind mit gewalttätigen oder auch nur zahlungsunwilligen Expartner:innen. Oder einfach nur, weil sie von vorneherein nicht das dickste Stück des Kuchens abbekommen haben: als Migrant:innen, Arbeiterkinder oder einfach, weil sie Frauen sind.</p>
<p><strong>Ein Buch, das unserer Gesellschaft den Spiegel vorhält</strong></p>
<p>93 Prozent aller Alleinerziehender sind Frauen und Frauen verdienen auch heute in Deutschland durchschnittlich fast ein Fünftel weniger als Männer, erhalten im Alter nur halb so viel Rente und reiben sich auf im ewigen Spagat zwischen Familie und Beruf. Alleinerziehende Mütter betrifft das alles doppelt – gerade auch, wenn tatsächlich kein (Ex-)Partner da ist, der finanziell, organisatorisch und emotional mit anpacken kann.</p>
<p>Anne Dittmann schreibt über das alles. Sehr persönlich. Sehr klug. Auch sprachlich wirklich beeindruckend auf den Punkt. Und vor allem gelingt es ihr, dass aus all dem kein Lamento wird. Weil sie selbstbewusst, reflektiert und kenntnisreich den Blick dafür schärft, dass ihr Bericht eben nicht die Schwierigkeiten und Erfolge einer einzelnen alleinerziehenden Mutter nachzeichnet – sondern dass wir uns als Gesellschaft darin wiedererkennen können. Wie wir mit denen umgehen, die (phasenweise) unsere Hilfe benötigen oder auch nur „reizdarmfleißig“ dafür rödeln, dass dem nicht so ist, sagt viel über uns als Gesellschaft aus. „Solo, selbst &amp; ständig“ ist damit viel mehr als ein Erfahrungsbericht oder Ratgeber für Alleinerziehende. Es ist ein wirklich packendes Plädoyer dafür, dass wir alle endlich dort hinsehen, wo andere für uns – oder an unserer statt – sorgen. Und dass wir den Menschen, die dies tun, darunter auch Alleinerziehenden, strukturell, über Rechtsprechung und politische Entscheidungen – endlich ein gutes Leben ermöglichen. Es ist Zeit!</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-1c727f8 elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider" data-id="1c727f8" data-element_type="widget" data-widget_type="divider.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-divider">
			<span class="elementor-divider-separator">
						</span>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-70515cc elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="70515cc" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Wer schreibt?</strong></p>
<p>Sarah Zöllner ist Journalistin, Bloggerin und Autorin für Familien- und Gesellschaftsthemen. Sie hat zwei Söhne im Kindergarten- und Grundschulalter. 2020 erschien ihr Buch „Alleinerziehend – und nun?“ Ihr zweites Buch <a href="https://www.magas-books.de/shop/geburt/muetter.-macht.-politik.-ein-aufruf/" target="_blank" rel="noopener">„Mütter. Macht. Politik: Ein Aufruf!“</a> erscheint im Herbst 2023. <a href="https://www.sarahzoellner.com/" target="_blank" rel="noopener">www.sarahzoellner.com</a></p>
<p>Diese Rezension ist ebenfalls auf dem <a href="https://mutter-und-sohn.blog/" target="_blank" rel="noopener">Blog</a> unserer Autorin erschienen.</p>
<p>Das Headerbild ist von Magdalena Fournillier. Ihre Zeichnungen illustrieren auch <a href="https://www.penguinrandomhouse.de/Paperback/solo-selbst-und-staendig/Anne-Dittmann/Koesel/e612505.rhd" target="_blank" rel="noopener">solo, selbst &amp; ständig</a>.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-b4191b0 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="b4191b0" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1269bb01" data-id="1269bb01" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-ca27073 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="ca27073" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<p class="elementor-heading-title elementor-size-default">Von Sarah Zöllner <br></p>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4a7c0b9f elementor-widget elementor-widget-image" data-id="4a7c0b9f" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/05/SOLOMUETTER_Autorin_Sarah-Zoellner-300x300.png" class="attachment-medium size-medium wp-image-5055" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/05/SOLOMUETTER_Autorin_Sarah-Zoellner-300x300.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/05/SOLOMUETTER_Autorin_Sarah-Zoellner-150x150.png 150w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/05/SOLOMUETTER_Autorin_Sarah-Zoellner.png 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2023/05/02/hammerbuch/">Ein Hammerbuch – lesenswert!</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link>https://solomuetter.de/2023/02/14/nachteilsausgleich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor_in]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2023 10:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AKTUELLES]]></category>
		<category><![CDATA[POLITIK & RECHT]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://solomuetter.de/?p=3060</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit dem Abitur in den Händen und dem ersten eigenen Auto unterwegs war ich 19 Jahre alt und die Welt lag mir zu Füßen. Nichts konnte mich aufhalten. Ich sprühte vor Energie und Lebensfreude. Den Sporttest gewuppt, startete ich im Sommer 2006 in das Lehramtsstudium für Gymnasien und Gesamtschulen mit den Fächern Sport- und Erziehungswissenschaften. [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2023/02/14/nachteilsausgleich/">Nachteilsausgleich</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="3060" class="elementor elementor-3060" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-72d03088 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default elementor-invisible" data-id="72d03088" data-element_type="section" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;animation&quot;:&quot;fadeIn&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-6d9d481" data-id="6d9d481" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-72459956 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="72459956" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="719" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/10/SOLOMUETTER_Nachteilsausgleich_V1.png" class="attachment-full size-full wp-image-3064" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/10/SOLOMUETTER_Nachteilsausgleich_V1.png 1920w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/10/SOLOMUETTER_Nachteilsausgleich_V1-300x112.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/10/SOLOMUETTER_Nachteilsausgleich_V1-1024x383.png 1024w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/10/SOLOMUETTER_Nachteilsausgleich_V1-768x288.png 768w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/10/SOLOMUETTER_Nachteilsausgleich_V1-1536x575.png 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-12b95e13 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="12b95e13" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-543cea74" data-id="543cea74" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-2a29a866 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="2a29a866" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Nachteilsausgleich</h1>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-d729b99 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="d729b99" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p></p>
<div title="Page 1">
<p>Mit dem Abitur in den Händen und dem ersten eigenen Auto unterwegs war ich 19 Jahre alt und die Welt lag mir zu Füßen. Nichts konnte mich aufhalten. Ich sprühte vor Energie und Lebensfreude. Den Sporttest gewuppt, startete ich im Sommer 2006 in das Lehramtsstudium für Gymnasien und Gesamtschulen mit den Fächern Sport- und Erziehungswissenschaften. Kurze Zeit später lernte ich meine große Liebe kennen und zu Beginn des vierten Semesters wurde ich stolze Mama. Zum Ende des Semesters bereits war ich jedoch alleinerziehend. Plötzlich, unerwartet, unvorbereitet.</p>
<p>„Jetzt erst recht“, sagte ich mir und fing nach nur einem Urlaubssemester mit dem Hauptstudium an. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich aber noch nicht, dass es recht kompliziert, recht kostspielig, recht anstrengend und zu meiner persönlichen Empfindung als junge, alleinerziehende Mutter teilweise recht ungerecht zuging.</p>
<p><strong>Die Welt türmte sich von Tag zu Tag höher vor mir auf</strong></p>
<p>Ich erlangte das erste Staatsexamen mit einer Note von 2,0. Hierfür benötigte ich aber vier Semester mehr als es die Regelstudienzeit vorsah. Finanziell hatte ich mich also jetzt schon weit mehr verschuldet, als andere Student*innen dies taten. Und leistungsfähig war ich eben auch nicht so wie andere, denn auch mein Tag hatte nur 24 Stunden, in denen ich alles, vom Einkauf, Lernen, Hausputz, Betreuung des sehr jungen Kindes und meine eigene Regenerationszeit unterbringen musste. Alles step by step, alles eins nach dem anderen. Denn während ich in der Uni war oder nachmittags mit dem Kind auf dem Spielplatz, gab es niemanden, der schon mal das Abendessen kochte, den Einkauf erledigte oder die Wäsche aufhing. Und es gab auch niemandem, mit dem ich über meine Erziehungskompetenzen reflektieren konnte, der das Kind zwei Nachmittage betreute, damit ich auch Vorlesungen am späten Nachmittag besuchen konnte oder nachts aufstand, weil ich am nächsten Morgen eine Prüfung hatte. Schlussendlich scheiterte ich dann im Referendariat, denn während ich im Studium noch das ein oder andere „Schlupfloch“ fand und länger studierte, gab es diese Möglichkeiten im Referendariat nicht. Nach nur einem halben Jahr beendete ich auf eigenen Wunsch hin die praktische Lehrerausbildung, am Ende meiner körperlichen Kräfte. Lange Zeit später zweifelte ich noch an mir selbst, nicht gut genug gewesen zu sein, möglicherweise den falschen Studiengang gewählt zu haben oder einfach den Belastungen des Arbeitsalltags nicht gewachsen zu sein. Die Welt, die einst vor meinen Füßen lag, türmte sich von Tag zu Tag höher vor mir auf. Wie ein Berg, der mir die Aussicht versperrte und kaum zu erklimmen war.</p>
<p><strong>Rückblickend war das der Tiefpunkt</strong></p>
<p>Auf der Suche nach Arbeit stellte ich dann noch fest, dass ein gutes Examen, ein Universitätsabschluss, auf dem Arbeitsmarkt überhaupt keinen Wert hatte. Ich bekam eine Absage nach der anderen, und selbst als Erzieherin, für deren Ausbildung ich nach Abschluss meines Referendariats an Berufsschulen qualifiziert gewesen wäre, wurde ich nicht eingestellt, denn „mir fehlten die praktischen Erfahrungen am Kind.“ Rückblickend betrachtet war dies der absolute Tiefpunkt meiner beruflichen Laufbahn. Doch es sollte gleichzeitig ein Wendepunkt werden.</p>
<p><strong>Auch die Umwelt- und Rahmenbedingungen sind wichtig</strong></p>
<p>Ich fing an als Schulbegleiterin zu arbeiten. Ich betreute und pflegte über mehrere Jahre hinweg Schülerinnen mit besonderen Beeinträchtigungen an Förderschulen. Eine Tätigkeit, die ungelernten Fachkräften zugeschrieben wird und entsprechend des Mindestlohnes bezahlt wurde. Hier erfuhr ich allerdings, dass es viele Menschen gibt, die, irgendwie genau wie ich, an der Teilhabe des regulären Lebens gehindert waren. Ich beschloss, die Ausbildung zur Heilpädagogin zu machen. Mein Menschenbild erweiterte sich. Ich lernte, dass es nicht immer nur die eigenen Fähig- und Fertigkeiten sind, die es zu optimieren gilt. Auch die Umwelt und die Rahmenbedingungen sind wichtig, um überhaupt leistungs- und arbeitsfähig zu sein. Ein für mich bis dahin völlig unbekannter Denkansatz. Lag es also vielleicht doch nicht nur an mir, im bisherigen Berufsleben gescheitert zu sein? War es nicht auch irgendwie unfair, dass ich aufgrund der Betreuung meines kranken Kindes drei wissenschaftlich fundierte Seiten ausarbeiten musste, weil ich meinen fünfzehnminütigen Vortrag verpasst hatte? Und warum musste ich acht Wochen lang an einem Praktikum teilnehmen, weil die Kinderbetreuungszeiten ein Vollzeitpraktikum nicht zuließen, während Student*innen in Vollzeit nur vier Wochen benötigten. Hätte ich nicht auch in einem geringeren Umfang geforderte Kompetenzen erwerben können? Ich war doch eine gute Studentin. Hätte der Praktikumsbericht nicht angezeigt, dass ich genügend oder ungenügend viel gelernt hatte? Für die anderen Student*innen schlossen sich vier Wochen Semesterferien an das Praktikum an. Für mich fing nach dem Praktikum direkt das nächste Semester wieder an &#8211; ohne Regenerationszeit – ohne Pause. Heute bin ich mir sicher, dass man auch andere Alternativen hätte finden können. Und heute würde ich auch mehr für meine Belange als alleinerziehende Mutter einstehen. Aber damals glaubte ich noch an persönliches Versagen.</p>
<p><strong>Es könnte Alleinerziehenden leichter gemacht werden</strong></p>
<p>Dank meines aktuellen Studiums des Sozialmanagements weiß ich heute, dass Organisationen lernfähig sind. Ich weiß jetzt, dass Arbeitgeber*innen eine gewisse Fürsorgepflicht für Mitarbeitende haben und das wir als Leitungskräfte für das Miteinander im Team und auch für gegenseitiges Verständnis bei familiären Belastungen Sorge zu tragen haben und als Vorbild agieren und handeln müssen. Und genau hier möchte ich ansetzen. Wohlwissend, dass es meine eigenen Erfahrungen sind, von denen ich berichte, glaube ich dennoch, dass es Alleinerziehenden leichter gemacht werden könnte, in Ausbildung, Studium und Arbeitswelt zu bestehen und wünsche mir für alle Alleinerziehenden mit Klein(st)kindern einen Nachteilsausgleich. Insbesondere junge Alleinerziehende müssen die Doppelbelastung von Klein(st)kind und Berufseinstieg meistern. Und auch wenn ich ein Beispiel dafür sein kann, dass jede*r Alleinerziehende dies schaffen kann, gibt es nicht eine einzige Freundin in meinem Umfeld, die in den oben beschriebenen Jahren auch nur vier Wochen mit mir hätte tauschen wollen. Als Sozialmanagerin, die ich heute geworden bin, möchte ich meine Personalverantwortung für familiäre Belange ernst nehmen und auch auf politischer und juristischer Ebene Pionierarbeit leisten. Jetzt habe ich wieder genügend Zeit und Energie dafür, denn auch Kinder werden größer und selbstständiger. Das dürfen wir nicht vergessen. Aber die ersten Lebensjahre sind eng begleitet und fordern eine große Menge Energie. Hier kann ein Nachteilsausgleich, der jeweils individuell auszuhandeln ist, große Unterstützung leisten. Und wenn dieser politisch und juristisch durchgesetzt ist, brauche ich mich als junge Mutter auch nicht „im negativen Sinne“ beweisen, mit der Doppelbelastung Studium und Kindererziehung stellenweise überfordert zu sein. Ich hoffe so sehr, dass bald jede junge, alleinerziehende Mutter oder jeder alleinerziehende Vater Hilfe in Anspruch nehmen kann, bevor es soweit kommt, an seinen oder ihren beruflichen Fähigkeiten zu zweifeln.</p>
<p><strong>Ein Nachteilsausgleich würde helfen</strong></p>
<div title="Page 2">
<p>Bis heute bereue ich nicht einen einzigen Tag Mama geworden zu sein. Das Bewusstsein für die Unterstützung junger (Ein-Eltern-)Familien scheint in den letzten Jahren etwas zu wachsen. Und wenn dieser kurze Einblick in meine Biografie ein klein wenig zum Nachdenken anregt, ist ein weiterer Teil hinzugekommen.</p>
<div title="Page 3">
<p>Ich bin sehr dankbar, dass ich damals zu Ende studiert habe, denn ansonsten hätte ich nicht mein Masterstudium aufnehmen können. Ich bin aber auch dankbar, dass die damalige Zeit vorbei ist und ich heute, immer noch alleinerziehend, mit jetzt vierzehnjährigem Kind, deutlich entspannter studieren und arbeiten kann. Eine für mich persönlich ungemein positive Erfahrung.</p>
<p><strong>Es ist nichts unmöglich, andere machen es vor</strong></p>
<p>Ich schreibe diesen Artikel auch, weil ich hoffe, dass meine Gedanken von SOLOMÜTTER in die Welt und vor allem in die Politik getragen werden können. Wichtig zu erwähnen ist mir, dass es bereits ja schon das Konzept des Nachteilsausgleichs für Menschen mit Beeinträchtigungen gibt. Dieses gilt es ja „eigentlich nur“ auf Ein-Eltern-Familien zu übertragen. Ich glaube, damit ist ein großer Schritt zu mehr Chancengleichheit geschaffen, damit ich als Alleinerziehende in Ausbildung oder Studium nicht auf die Gunst des Prüfungsamtes angewiesen bin, die mir entweder wohlwollend oder verständnislos bei der Bewältigung meiner Doppelbelastung im Weg stehen. Wenn es einen juristisch und politisch verankerten Nachteilsausgleich gäbe, hätten vielleicht mehr Alleinerziehende die Kraft und den Mut, für ihre Belange einzustehen. Bei meinen Recherchen bin ich übrigens auf ein Dokument der Universität Braunschweig gestoßen, die einen Nachteilsausgleich für Familien, Ein-Eltern-Familien und Student*innen haben, die Angehörige pflegen. Es ist also nichts Unmögliches, was ich hier fordere.</p>
<p>Ich hoffe sehr darauf, euch für mein Thema zu interessieren. Dass ich mich überhaupt auf den Weg gemacht habe, hierüber zu schreiben, war ursprünglich eine Interviewanfrage einer lokalen, privaten Redaktion, die mich als „Superheldin“ der aktuellen Zeit darstellen wollte. Als „Mutmacherin“ für andere Mütter. Doch das widerstrebt mir zutiefst. Ich sehe mich nämlich nicht als Mutmacherin. Eher finde ich es traurig, dass erstens: Müttern ihre Kinder bereits nach wenigen Monaten wieder abgenommen werden und sie fremdbetreut werden, damit Mütter wieder (wie zuvor ohne Kind) arbeiten gehen können. Das ist für mich ein nicht richtiger Ansatz, denn der suggeriert mir jungen Mutter ja, dass mein Leben mit Kind eigentlich genau so weiter laufen solle, wie ohne. Und wehe, ich bin mal müde oder sage, dass das Leben mit Kind anstrengend sei. Das darf man in dieser Gesellschaft ja gar nicht sagen. ABER es ist so!!! Zweitens kann ich, wenn ich nach nur wenigen Monaten Vollzeit-Mamasein wieder arbeite weder Kontakt zu Gleichgesinnten (jungen Müttern) knüpfen noch meine Erziehungskompetenzen ausbilden. Denn wie soll das gehen, wenn ich tagsüber am Arbeiten und das Kind nie zu Hause ist? Zudem scheinen ja alle Psychologen auf der Erde davon abzuraten, Kleinstkinder von den Müttern fremd zu betreuen. Aber das scheint ja politisch gesehen, die einzige Lösung zu sein, Mütter zu unterstützen. Hier sehe ich Reformationsbedarf, wie oben beschrieben in Form eines Nachteilsausgleichs. Die Interviewanfrage habe ich mit diesen Gründen abgesagt und konnte so ein Umdenken der Redakteurin bewirken. Jetzt wollen wir uns auf lokaler Ebene über meine Ideen unterhalten.</p>
</div>
</div>
</div>
<p></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-b4191b0 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="b4191b0" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1269bb01" data-id="1269bb01" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-ca27073 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="ca27073" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<p class="elementor-heading-title elementor-size-default">von Gastautorin Eva</p>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4a7c0b9f elementor-widget elementor-widget-image" data-id="4a7c0b9f" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="600" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/10/SOLOMUETTER_Gast_Autor_in.png" class="attachment-large size-large wp-image-3036" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/10/SOLOMUETTER_Gast_Autor_in.png 600w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/10/SOLOMUETTER_Gast_Autor_in-300x300.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/10/SOLOMUETTER_Gast_Autor_in-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2023/02/14/nachteilsausgleich/">Nachteilsausgleich</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ist doch schön, dass er dich unterstützt</title>
		<link>https://solomuetter.de/2022/12/20/ist-doch-schoen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor_in]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2022 12:58:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FAMILIE & GESELLSCHAFT]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://solomuetter.de/?p=3746</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Hey, H* muss noch ein Wichtelgeschenk für C* besorgen nächste Woche. Nur, damit du es nicht vergisst“, schrieb der Kindsvater aus dem Papawochende heraus per WhatsApp an mich. Während ich relativ schnell – nach meiner ersten Schrecksekunde von „Oh scheiße, ich hab was vergessen!“ über reflexartig empfundene Dankbarkeit „Ein Glück denkt er mit!“ – zu der [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2022/12/20/ist-doch-schoen/">Ist doch schön, dass er dich unterstützt</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="3746" class="elementor elementor-3746" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-72d03088 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default elementor-invisible" data-id="72d03088" data-element_type="section" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;animation&quot;:&quot;fadeIn&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-6d9d481" data-id="6d9d481" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-72459956 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="72459956" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="719" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/12/SOLOMUETTER_Wichteln.png" class="attachment-full size-full wp-image-3756" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/12/SOLOMUETTER_Wichteln.png 1920w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/12/SOLOMUETTER_Wichteln-300x112.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/12/SOLOMUETTER_Wichteln-1024x383.png 1024w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/12/SOLOMUETTER_Wichteln-768x288.png 768w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/12/SOLOMUETTER_Wichteln-1536x575.png 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-12b95e13 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="12b95e13" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-543cea74" data-id="543cea74" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-2a29a866 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="2a29a866" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Ist doch schön, dass er dich unterstützt</h1>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-d729b99 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="d729b99" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p></p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p class="p1"><b>„Hey, H* muss noch ein Wichtelgeschenk für C* besorgen nächste Woche. Nur, damit du es nicht vergisst“</b>, schrieb der Kindsvater aus dem Papawochende heraus per WhatsApp an mich.</p>
<p class="p1">Während ich relativ schnell – nach meiner ersten Schrecksekunde von „Oh scheiße, ich hab was vergessen!“ über reflexartig empfundene Dankbarkeit „Ein Glück denkt er mit!“ – zu der Erkenntnis komme, dass weder das eine, noch das andere angemessen ist, sehe ich den Vater meiner Kinder vor meinem inneren Auge, wie er – zufrieden mit seinem überdurchschnittlichen Engagement – einen Haken hinter das Wichtelthema macht.</p>
<p class="p1">Ich merke, wie wütend ich werde und gleichzeitig, wie sehr mich die Energie dieser Wut erschöpft und sie abflachen lässt zu einer vor sich hin gärenden Missmutigkeit und Resignation. Parallel fange ich an, nachhaltige Geschenke für 7-Jährige zwischen 5-10 Euro zu googeln.</p>
<p class="p1">Wie viele Wichtelgeschenke, Schulmaterialien, Geburtstagsgeschenke, passende Schuhe, Arzttermine und Beratungsgespräche, Impfungen, U-Untersuchungen, Verabredungen, passende saisonale Klamotten, neue Brotdosen, Sankt-Martin-Leuchtstäbe, Ferienprogrammanmeldungen, Elternsprechtage, Trainingszeiten in Sportvereinen und Schulfotografietermine habe ich bisher vergessen, dass diese Erinnerungen irgendwie nötig erscheint? Und wie unsichtbar ist diese seit 10 Jahren bestehende Verlässlichkeit offensichtlich, wenn der Vater meiner Kinder als engagiert gilt, weil er mich an eines von diesen Dingen erinnert?</p>
<p class="p1">Ich weiß, in diesem Fall fehlt der Teil, wo irgendjemand im Außen bestätigt, dass das doch eine großartige Hilfe sei. Irgendeine Freundin, Oma oder Tante, die sagt<b> „Naja, sei doch froh, dass er da auch dran denkt. Ist doch schön, dass er dich unterstützt.“ </b>Es ist Teil des Problems, dass ich mittlerweile über meine Wut in solchen Situationen nicht mehr spreche, weil ich mich dann in Diskussionen über meine vermeintliche Undankbarkeit erstmal so tief durchs Patriarchat und zurück zu dieser konkreten Situation kämpfen müsste, dass es mir dann wahrscheinlich tatsächlich passieren würde, dass ich mal kein Wichtelgeschenk bestelle. Und zack – wäre meine Fehlbarkeit bestätigt.</p>
<p class="p1">So wenig ich mir als alleinerziehende Mutter solch einen eklatanten Fehltritt leisten kann, so sehr würde er bestätigen, was für ein Glück ich mit einem Kindsvater habe, der solchen Unpässlichkeiten zuvorkommt.</p>
<p class="p1">Zugegeben ist dieses Wichtelgeschenk ein wenig aufregendes Beispiel für diese Strukturen. Aber für mehr Aufregung fehlt mir tatsächlich schlicht die Energie. Und gleichzeitig finde ich es so bezeichnend, dass sich selbst in diesen kleinen Interaktionen zwischen heteronormativ sozialisierten Elternteilen diese Muster zeigen, welche sich 1:1 auf ungefähr jede andere Situation übertragen lassen, in der es darum geht, wer die tatsächliche Verantwortung in einer per Gesetz gleichberechtigten Sorge um Kinder trägt.</p>
<p class="p1">Wer wird in die Verantwortung dafür genommen, ob diese gelingt? Wer ist Schuld, wenn es eine Situation gibt, in der es mal nicht rund läuft? Eigentlich rhetorische Frage, aber – falls dennoch unklar – natürlich die Mutter.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Und wer hat jederzeit Gelegenheit, sein Engagement durch Zurufe von der unterstützenden Seitenlinie ausreichend zu bekunden und dafür beklatscht zu werden? Wer hat jederzeit Gelegenheit, durch einmalige Intervention zu beweisen, dass er durch seinen heldenhaften Einsatz zum einen die Mutter vor dem möglichen Scheitern an ihrer Rolle und gleichzeitig noch die Kinder vor einer unangenehmen Situation bewahrt? Natürlich der Vater.</p>
<p class="p1">Eigentlich kann ich die Beschreibungen solcher wirklich lächerlich kleinen Situationen selbst nicht mehr lesen, andererseits merke ich, wie sehr gerade diese kleinen, nebenher stattfindenden Momente der absoluten Ungleichheit mir meine Energie rauben.<span class="Apple-converted-space"> </span>Wie sie mich immer unsichtbarer werden lassen, indem ich ihnen nichts entgegensetze.<span class="Apple-converted-space"> </span>Wie ich für meine Kinder eine müde, genervte und angestrengte Mutter werde und das, obwohl der Papa sie doch so schön unterstützt.</p>
<p class="p1">Ich bin es so leid, ernsthaft einen Moment der Angst zu entwicklen, weil ich aufgrund eines Wichtelgeschenks als unzureichende Mutter bewertet werden könnte, während dasselbe Geschenk dem Vater derselben Kinder als Gelegenheit dient, zu glänzen.</p>
<p class="p1">Und vor allem bin ich es leid, darüber nachzudenken, ob eine solche Situation es wert ist, darüber zu schreiben, vor dem Hintergrund, dass die Summe dieser Ungleichheiten mich in einen immer weniger für mich leistbaren Kampf gegen Erschöpfung, Resignation und Mutlosigkeit drängt.</p>
<p class="p1"><b>Dieses Wichtelgeschenk zeichnet für mich sichtbarer als jedes Buch über das Patriarchat, selbiges nach. Die Herrschaft und Kontrolle der Väter darüber, ob die ihnen untergeordneten Mütter ihren Job richtig machen.<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-5f95d0e elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider" data-id="5f95d0e" data-element_type="widget" data-widget_type="divider.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-divider">
			<span class="elementor-divider-separator">
						</span>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-d8ed355 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="d8ed355" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Über die Autorin</strong></p>
<p>Hannah Simon ist Studentin und arbeitet als Pflegefachkraft im Sozialdienst. Sie lebt mit ihren beiden Kindern alleinerziehend im Ruhrgebiet.</p>
<p>Nachdem die drei aus ihrem Einfamilienhaus-Elfenbeinturm geklettert sind, erproben sie sich an unterschiedlichen Formen des Zusammenlebens auf wenigen Quadratmetern – und sind dabei mal mehr, mal weniger erfolgreich.</p>
<p>Wohlmerkend, wie sehr Hannahs Kinder noch am Konzept der klassischen Kleinfamilie hängen, versucht sie, Alternativen zu schaffen, um unabhängig von diesem Konzept Gemeinschaft zu (er-)leben. „Dabei spüre ich, welche Widerstände Gedanken abseits der normativen Muster bei vielen hervorrufen“, so die 36-Jährige.</p>
<p>Um sich ihre eigene Klarheit zu bewahren, schreibt Hannah Texte. „Es ist meine Art, Gedanken zu sortieren und da zu bleiben, wo ich zuvorderst mit meinen Kindern, am liebsten aber mit allen, sein möchte. In Verbundenheit und Solidarität.“</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-b4191b0 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="b4191b0" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1269bb01" data-id="1269bb01" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-ca27073 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="ca27073" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<p class="elementor-heading-title elementor-size-default">Von Hannah Simon </p>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4a7c0b9f elementor-widget elementor-widget-image" data-id="4a7c0b9f" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/12/SOLOMUETTER_Hannah-300x300.png" class="attachment-medium size-medium wp-image-3850" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/12/SOLOMUETTER_Hannah-300x300.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/12/SOLOMUETTER_Hannah-150x150.png 150w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/12/SOLOMUETTER_Hannah.png 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2022/12/20/ist-doch-schoen/">Ist doch schön, dass er dich unterstützt</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
