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		<title>Wenn die Kinder 18 sind, mache ich Champagner auf #5</title>
		<link>https://solomuetter.de/2023/05/17/wenn-die-kinder-18-sind-mache-ich-champagner-auf-5/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christine Finke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 May 2023 22:48:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ERFAHRUNGSBERICHTE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du hast dir halt den falschen Vater für deine Kinder ausgesucht! Nein, das habe ich nicht. Und dieser Satz ist eine Unverschämtheit, auf so vielen Ebenen – vor allem aber gegenüber meinen Kindern. An meinen Kindern ist nichts falsch, und sie sind gemeinsam gezeugt worden; sie begreifen sich, bei allen Differenzen mit dem Vater, als [&#8230;]</p>
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									<p></p>
<p class="p1"><strong>Du hast dir halt den falschen Vater für deine Kinder ausgesucht!</strong></p>
<p class="p1">Nein, das habe ich nicht. Und dieser Satz ist eine Unverschämtheit, auf so vielen Ebenen – vor allem aber gegenüber meinen Kindern. An meinen Kindern ist nichts falsch, und sie sind gemeinsam gezeugt worden; sie begreifen sich, bei allen Differenzen mit dem Vater, als irgendwo zu ihm gehörig und natürlich auch von ihm abstammend. Die Hälfte von ihnen, den Kindern, als „falsch“ zu bezeichnen, zeugt von unfassbarer Empathielosigkeit. Es tut ihnen selbst genug weh, diesen Vater zu haben, nicht einen anderen, der sich liebevoll um sie kümmert und für sie da ist. Deswegen ist das Letzte, was von außen kommen sollte, ein zusätzliches Bohren in dieser Wunde. Sag das einfach nicht.</p>
<p class="p1">Und sag es auch nicht, weil es völlig verkennt, dass niemand zu Beginn einer Beziehung weiß, wie sie sich entwickelt, insbesondere, wenn dann irgendwann Kinder geboren werden. Kinder und manchmal auch Schicksalsschläge stellen alles auf den Kopf, und auch wenn du glücklich verheiratet bist und ebenfalls Kinder hast, steht es dir nicht zu, darüber zu richten, ob jemand anders Pech bei der Partnerwahl hatte oder, und das sagst du eigentlich mit diesem Satz, du hingegen alles richtig gemacht hast. Denn die Partnerwahl ist dir geglückt, jemand anders hingegen offenbar nicht – es ist nichts als Abwertung, was dieser Satz transportiert. Dahinter steckt das Bedürfnis, dich abzugrenzen von den gescheiterten Kreaturen, die nun als Alleinerziehende leben, und deren Expartner eine Niete ist. Dir kann das nicht passieren, du hast ja den richtigen Vater für die Kinder ausgesucht. Glaubst du.</p>
<p class="p1">Aber hast du damals wirklich einen „Vater“ ausgesucht? Sucht man nicht in erster Linie einen Partner, falls die Suche überhaupt aktiv angegangen wird? Oder passiert die Liebe einfach, und man kann sich zu einem gewissen Zeitpunkt des Lebens mit einem gewissen Menschen vorstellen, Kinder zu bekommen? Ich jedenfalls habe mir keinen Vater ausgesucht, sondern eine Liebe, mit der ich eine Zukunft haben wollte. Dass das nicht geklappt hat, war für uns beide schwierig, vor allem aber für die Kinder verheerend. Nicht, weil er der falsche Vater war, sondern weil er sich nach der Trennung unerwachsen und miserabel verhalten hat.</p>
<p class="p1">Das alles hätte ich vor der Trennung schon wissen sollen, meinst du? Nope. Den wahren Charakter eines Menschen erkennst man erst nach der Trennung. Das wissen alle getrennten Mütter, und vielleicht gehörst auch du irgendwann dazu.</p>
<p class="p1">Ah, du bist gar keine Mutter? Umso krasser, dass du meinst, dich äußern zu müssen. Schweige lieber still. Und falls du ein Mann bist, einer von denen, die im Internet fieses Zeugs kommentieren, wenn Alleinerziehende sich äußern, dann sei gewiss, dass mir klar ist: Du sagst das, weil der Neid dich zerfrisst. Du hast keine Kinder, die Frauen lassen dich links liegen, und hey, da fühlt man sich gleich besser, wenn man einer Frau sagen kann, sie habe die falsche Wahl getroffen. Schließlich hätte sie ja dich wählen können, nicht wahr!?</p>
<p class="p1">Und obwohl mir das alles klar ist, weil ich diesen unsäglichen Satz unzählige Male gehört habe, weiß ich nicht, was ich darauf antworten kann, wenn er kommt. Er verschlägt mir einfach jedes Mal die Sprache. Mehr als ein Schulterzucken und Seufzen vermag ich dir nicht zu entgegnen. Früher habe ich zustimmend „Tja“ gesagt, aber das kommt mir mittlerweile falsch vor. Nicht meine Kinder sind falsch, weil ihr Vater falsch war, sondern dieser Satz ist falsch! Und wenn ihn überhaupt irgendjemand sagen darf, dann die Kinder selbst. Die richtige Antwort darauf ans Kind ist übrigens: „Aber nein. Und ich bin froh, dass du da bist.“</p>
<p></p>								</div>
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		<title>Wenn die Kinder 18 sind, mache ich Champagner auf #4</title>
		<link>https://solomuetter.de/2023/01/18/wenn-die-kinder-18-sind-mache-ich-champagner-auf-4/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christine Finke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2023 17:11:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ERFAHRUNGSBERICHTE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich Zeit für Dinge, die nicht wichtig sind! Ich hab‘ jetzt Zeit. Ich meine nicht die Zeit, die man sich aus den Rippen schneidet, um eine Stunde ins Schwimmbad zu gehen, um direkt vor der Umkleide und nach dem Abtrocknen nochmal aufs Handy zu schauen, ob das Kind etwas von einem wollte oder die Schule [&#8230;]</p>
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									<p></p>
<p class="p1"><strong>Endlich Zeit für Dinge, die nicht wichtig sind!</strong></p>
<p class="p1">Ich hab‘ jetzt Zeit. Ich meine nicht die Zeit, die man sich aus den Rippen schneidet, um eine Stunde ins Schwimmbad zu gehen, um direkt vor der Umkleide und nach dem Abtrocknen nochmal aufs Handy zu schauen, ob das Kind etwas von einem wollte oder die Schule angerufen hat. Nicht die Zeit, um schnell in der Stadt Geschenke für den nächsten Kindergeburtstag zu besorgen, und auch nicht die Zeit, die frau sich nimmt, um einmal im Jahr zum Frisör zugehen, damit sie nicht aussieht wie ein Schlumpf.</p>
<p class="p1">Nach vielen Jahren des Alleinerziehens, in denen ich nicht wusste, wo mir der Kopf stand und ich immer abwägen musste, was ich priorisiere (somit gleichzeitig, was hinten runterfällt), habe ich jetzt endlich Zeit. Es hat auch lange genug gedauert, ich bin seit 22 Jahren Mutter und seit 13 Jahren alleinerziehend.</p>
<p class="p1">Jetzt aber, und das genieße ich sehr, habe ich das Gefühl, endlich ausatmen zu können. Mein Leben ist nicht entspannt, ich bin auch nicht frei, aber ich bin trotz der Einschränkungen als pflegende Angehörige (eins meiner Kinder ist behindert) zeitlich weniger fremdbestimmt. So etwas kommt natürlich schleichend, nicht über Nacht. Aufgefallen ist es mir daran, dass ich in den letzten Wochen mit großer Freude begonnen habe, reine Schönheitsreparaturen, und damit meine ich vorwiegend Säuberungsarbeiten im Haushalt, die nicht unbedingt notwendig sind, vorzunehmen. So habe ich die Duscharmaturen mit Zitronensäure behandelt und eine geradezu alberne Befriedigung verspürt, als diese nach 10 Jahren, die wir in dieser Wohnung wohnen, wieder strahlten, als seien sie neu. Gleiches mit den Duschabtrennwänden, die sind wirklich wieder durchsichtig, es ist unglaublich! Weiter ging’s ein paar Tage später mit dem Versuch, die Silkonfugen in der Dusche wieder weiß zu bekommen – und siehe da, der im Internet gefundene Tipp, es mit einer Paste aus Backpulver und Wasser zu versuchen, funktioniert ganz wunderbar. Ich habe auch vor kurzem die Ränder an der Türe der Geschirrspülmaschine gründlich gesäubert, die ist nun kein Anblick des Grauens mehr, sondern makellos wie bei meiner Schwiegermutter. Der Werkzeugkasten, in dem noch verrostetes Werkzeug von meinem Exmann lag, ist seit einigen Tagen aufgeräumt – jetzt sind darin nur noch Dinge, von denen ich weiß, wofür man sie benutzt, und die ich auch brauchen kann.</p>
<p class="p1">Was ich da gerade mache, ist der reine Luxus. Jahrelang war ich abends zu erschöpft, um noch zu telefonieren, ein Buch zu lesen oder gar den Haushalt zu machen – ich bin in den ersten Jahren des Alleinerziehens sehr oft mit den Kindern schon direkt nach der Tagesschau ins Bett gefallen. Natürlich ohne die Tagesschau zu gucken, denn die ist nicht kindgerecht. Mein Fernsehprogramm bestand aus Sandmännchen, Thomas, die Lokomotive, und Bob, der Baumeister; an Tatort gucken, ins Kino gehen oder gar eine Party zu besuchen war nicht zu denken. Auch das kann ich heute wieder, aber so richtig packend finde ich den Krimi gar nicht mehr, ich schaue ihn nur selten bis zum Schluss. Trotzdem – ich könnte.</p>
<p class="p1">Ich habe wieder die Wahl, und das fühlt sich großartig an. Wie viele Jahre ich zurückgesteckt habe, ich mag eigentlich gar nicht daran denken, und wie schwer mir das gefallen ist, auch wenn ich wusste, es gibt keine Alternative und da muss ich jetzt durch!</p>
<p class="p1">Die Freiheiten, die ich habe, sind immer noch lächerlich klein im Vergleich zu denen, die Menschen ohne Kinder haben, oder Menschen mit Partner, oder Menschen mit tatkräftiger Unterstützung und Geld. Ich mache keine Städtereisen allein oder mit Freundinnen, so wie andere Frauen in meinem Alter, und ich habe weder Lust noch Energie für Dates übrig. Vielleicht kommt auch das wieder, im Laufe der Jahre? Es scheint mir zumindest jetzt wieder denkbar. Aber ich hab’s nicht eilig damit, ich habe nämlich Zeit.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p></p>								</div>
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		<title>Wenn die Kinder 18 sind, mache ich Champagner auf #3</title>
		<link>https://solomuetter.de/2022/04/25/wenn-die-kinder-18-sind-mache-ich-champagner-auf-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christine Finke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2022 08:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ERFAHRUNGSBERICHTE]]></category>
		<category><![CDATA[MAGAZIN AUFMACHER]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das kommt von der Trennung! Es fing relativ zeitnah nach der Trennung an. Meine große Tochter war 10 Jahre alt und klagte immer wieder über Kopfschmerzen. Was macht man da? Natürlich zum Kinderarzt gehen, in der Folge danach noch zu anderen Spezialisten, bis hin zu Psychologen. Kopfschmerzen sind wie Bauchschmerzen ein besonders undankbar zu diagnostizierendes [&#8230;]</p>
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					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wenn die Kinder 18 sind, mache ich Champagner auf #3</h1>				</div>
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									<p></p>
<p class="p1"><strong>Das kommt von der Trennung!</strong></p>
<p class="p1"><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Arial,sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Es fing relativ zeitnah nach der Trennung an. Meine große Tochter war 10 Jahre alt und klagte immer wieder über Kopfschmerzen. Was macht man da? Natürlich zum Kinderarzt gehen, in der Folge danach noch zu anderen Spezialisten, bis hin zu Psychologen. Kopfschmerzen sind wie Bauchschmerzen ein besonders undankbar zu diagnostizierendes Symptom, ich habe Verständnis für die ÄrztInnen, dass sie da manchmal ratlos sind. Und anfangs hatte ich auch noch Verständnis dafür, dass die Diagnose dann lautete „Das kommt von der Trennung!“, die war noch nicht lange her, und natürlich hatte die familiäre Situation mein Kind gestresst. Aber zwei Jahre später, als die Kopfschmerzen immer noch da waren, wollte ich es dann doch genauer wissen und suchte mit meiner Tochter einen HNO auf. Der wiederum schickte sie ins CT, wo man tatsächlich etwas Ungewöhnliches sah, und der sagte, wenn das sein Kind wäre, würde er es operieren. Ach guck, dachte ich mir, es kommt also gar nicht alles von der Trennung, was man nicht erklären kann!</span></p>
<p class="p1">Von da an war ich etwas misstrauischer. Die Bauchschmerzen des Sohns, die er in den letzten Grundschulklassen regelmäßig vor dem Unterricht hatte, kamen die wirklich „nur“ von der Trennung, wie es mir die Lehrer in der Elternsprechstunde zu erklären versuchten? Oder war da noch etwas anderes? Und was war mit den massiven Stimmungsschwankungen und den schier endlosen Gedankengebäuden, in denen mein Kind sich regelmäßig verirrte? Alles nur auf die Trennung zurückzuführen?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Schließlich noch mein jüngstes Kind, von der ich heute weiß, dass sie Autistin ist. Auch hier hieß es in fast allen Anlaufstellen, die ich mit ihr aufsuchte: „Das liegt an der Trennung“, sogar, als sie für drei Monate in einer kinderpsychiatrischen Tagesklinik war. Niemand sah das offensichtliche: Der Sohn hat ADS und damit verbunden Schulängste, die jüngste Tochter war zwar traumatisiert durch miterlebte Gewalt im Rahmen der Trennung, aber das allein erklärte bei weitem nicht ihr absolut aus dem Rahmen fallendes Verhalten, und meine mittlerweile erwachsene Tochter hat auch ihr Päcklein zu tragen. Ich weiß es jetzt ganz genau: Nicht alles, was auffällig ist oder eventuell Krankheitswert hat, liegt an der Trennung.</p>
<p class="p1">Viel zu selten wurde ernsthaft danach gesucht, was meinen Kindern fehlen könnte, stets standen der Familienstatus und die Vergangenheit im Fokus der Erklärungsversuche. Dass einige Auffälligkeiten schlichtweg genetisch bedingt sind, und dass die einfachste und naheliegendste Erklärung nicht immer die passende ist, scheint für viele Ärzte und auch Pädagogen richtig schwer zu begreifen zu sein. Mich macht das im Rückblick sehr sauer und ich halte dieses Phänomen für ein verbreitetes Problem. Kinder von Alleinerziehenden, so scheint es, haben grundsätzlich zuerst einmal „Das liegt an der Trennung!“ anstatt irgendetwas anderes.</p>
<p class="p1">Hätten meine Kinder früher die passenden Diagnosen gehabt, wären einige Dinge, die uns heute das Leben sehr schwer machen, garantiert anders gelaufen. Ich denke da besonders an das Thema Schule.<span class="Apple-converted-space">  </span>Zu wie vielen Ansprechpartnern ich anreisen musste, teils mit über zwei Stunden Anfahrt, und ich auch immer noch fahren muss, weil hier in meiner Stadt keine qualifizierten Anlaufstellen vorhanden sind, will ich gar nicht zusammenrechnen. Aber in den vergangenen 10 Jahren waren das so einige. Ich bin von Pontius bis Pilatus gefahren, mal vergebens, mal habe ich endlich Antworten und Hilfe gefunden. Und so langsam muss ich diesen Satz auch nicht mehr hören, dieses „Das liegt an der Trennung!“, denn offenbar ist die nach 12 Jahren dann doch verjährt als Grund.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Das Aberwitzige ist, wenn ich mal – selten – versucht habe, anzuführen, dass irgendetwas an der Trennung bzw. dem Verhalten des Vaters meiner drei Kinder liegen könne, dann wurde immer ganz schnell der Kopf geschüttelt. Als denke mein Gegenüber, ich nutze den Exmann als billige Ausrede, um mich nicht mit meiner Situation und auch meinem eigenen Verhalten auseinanderzusetzen. „Leute, so bin ich nicht!“, will ich dann immer schreien und die Augen verdrehen, lasse es aber, weil mir natürlich klar ist, dass ich damit meine Glaubwürdigkeit nicht verbessere.</p>
<p class="p1">Ich bleibe also ruhig, jedenfalls meistens. Aber ich lasse mir auch nicht mehr jeden Unsinn gefallen. Und das wiederum, das kommt wirklich von der Trennung.</p>
<p></p>								</div>
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					<p class="elementor-heading-title elementor-size-default">Von Christine Finke</p>				</div>
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			</item>
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		<title>Wenn die Kinder 18 sind, mache ich Champagner auf #2</title>
		<link>https://solomuetter.de/2021/12/10/wenn-die-kinder-18-sind-mache-ich-champagner-auf-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christine Finke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Dec 2021 15:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ERFAHRUNGSBERICHTE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>“Das melde ich dem Jugendamt” Mir verschlägt es nicht so leicht die Sprache. Aber an jenem bitterkalten Wintertag vor drei Jahren, als ich mit meiner jüngsten Tochter beim therapeutischen Reiten war, da wäre es beinahe passiert. Ich war meinem Kind zur Hilfe geeilt, von dem ich sah, dass es entsetzt zu Boden guckte und völlig [&#8230;]</p>
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					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wenn die Kinder 18 sind, mache ich Champagner auf #2</h1>				</div>
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									<p></p>
<h3 class="wp-block-heading">“Das melde ich dem Jugendamt”</h3>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Mir verschlägt es nicht so leicht die Sprache. Aber an jenem bitterkalten Wintertag vor drei Jahren, als ich mit meiner jüngsten Tochter beim therapeutischen Reiten war, da wäre es beinahe passiert. Ich war meinem Kind zur Hilfe geeilt, von dem ich sah, dass es entsetzt zu Boden guckte und völlig hilflos war. Sie stand neben ihrer Freundin, mit der sie gerne zum Reiten ging, und der Vater dieser Freundin redete auf beide ein. Als ich zu ihnen stieß, wurde ich Zeugin von einer Art Schimpftirade, die darin gipfelte, dass der Mann, der sich in Rage geredet hatte, zu mir wendete und mich anfuhr: „Und überhaupt hat sich meine Tochter, seitdem Sie mit Ihrem Kind befreundet ist, sich sehr negativ verändert!“</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Während ich noch daran schluckte, diese Botschaft zu verarbeiten, legte er nach und verkündete in Gegenwart der verschüchterten 9-Jährigen: „Ihre Tochter ist schlecht erzogen. Alle schlechten Eigenschaften, die Dora* hat, stammen von ihr!“ Wow, einfach nur wow. Ich spürte, wie mein eigenes Kind zusammenzuckte, als habe der fremde Vater sie geschlagen. In mir stieg die kalte Wut auf. Was bildete dieser Mann sich ein!? Erstens ist es einfach nur dumm, solche Behauptungen aufzustellen, und zweitens klärt man so etwas wenn, dann unter Erwachsenen – ohne dass die beteiligten Kinder sich solche Sätze anhören müssen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Leider war ich in dem Moment zu schockiert, um genau das zu sagen. Ich brachte es gerade noch fertig, ihm zu entgegnen, dass das Verhalten meiner Tochter in vielen Situationen auf ihren Asperger Autismus zurückzuführen sei, und überhaupt nichts mit schlechter Erziehung zu tun hat, sondern einfach typisch für Autisten sei, aber das brachte herzlich wenig. Also nahm ich meine Tochter an der Hand und sagte, dass wir uns das nicht anhören müssen, und wir gingen. Natürlich war mein Kind völlig verstört und verletzt, ich musste sie lange trösten, und auch das andere Mädchen, das ein sehr nettes Kind war, tat mir furchtbar leid. So einen Vater wünscht man seinen schlimmsten Feinden nicht!</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Doch damit war es nicht genug: Nach jenem Zwischenfall besuchte uns Dora* noch ein paar Mal, und ich weiß noch genau, wie sie eines Tages ganz bedröppelt bei mir im Flur stand und beichtete, ihr Vater habe gesagt, er melde uns beim Jugendamt, weil es bei mir keine Medienzeitbegrenzung gebe. Ich konnte mir gut vorstellen, wie es zu dieser Aussage gekommen war, denn Dora lebte in einem Haushalt mit knallharten Erziehungsregeln, wo Süßigkeiten streng rationiert wurden, Hausarrest als häufig verwendete Erziehungsmethode zum Einsatz kam, und auch Anschreien an der Tagesordnung war, wie ich wiederum von meiner eigenen Tochter gehört hatte. Sprich, viel unterschiedlicher konnten die beiden Familienstile nicht sein. Tatsächlich hatte ich schon ein paar Mal überlegt, ob ich mit den Eltern der Freundin darüber reden sollte, dass Gewalt in der Erziehung nicht mehr erlaubt ist und was alles unter Gewalt fällt, aber aufgrund des schlechten Verhältnisses untereinander hätte das wohl wenig Sinn gemacht, man hätte mir eh nicht zugehört. Offenbar hatte Dora also versucht, etwas mehr Medienzeit für sich selbst rauszuschlagen, und dabei die laxen Regeln in meiner Familie als Argument ins Feld geführt. Und nun hatte sie Angst, dass sie uns damit geschadet hatte, denn sie war ein liebendwürdiges Kind.</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Ich lachte amüsiert auf, und Dora schaute mich erstaunt an. „Mach dir keine Sorgen, sag deinem Vater schöne Grüße, das kann er gerne tun“, erklärte ich dem Besuchskind. „Mit dem Jugendamt arbeite ich seit vielen Jahren sehr vertrauensvoll zusammen, die wissen genau, wie es hier zugeht, und es ist alles in Ordnung.“ Dora wirkte sehr erleichtert, das zu hören – und es war nichts als die Wahrheit, denn wir hatten für etwa zwei Jahre einen Familienhelfer vom Jugendamt, regelmäßig bei Hilfeplangesprächen mit dem Amt zu tun, und ein super Verhältnis zu unserer Sachbearbeiterin.</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Nun hat leider nicht jede Alleinerziehendenfamilie das Glück oder Pech, bereits ein Clearingverfahren vom Jugendamt durchlaufen zu haben, und somit „superclean“ zu sein. Aber diese Antwort, die kann ich allen ans Herz legen. Und auch der ebenfalls im Kontakt mit Schule, Nachbarn und Vermietern sehr kummererfahrenen alleinerziehenden Bloggerin Claire Funke hat der Satz schon gute Dienste geleistet, wie sie kürzlich twitterte:</p>
<p></p>								</div>
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					<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Als ich das Kind gerade zum Fahrdienst bringen wollte kam die Nachbarin aus der Wohnung geschossen. Maulte mich an, das meine Kinder zu laut sind und drohte: „Da ruf ich das Jugendamt an.“ Selten war ich ruhiger in solchen Situationen. Ich antwortete: „Machen Sie das.“ Und ging.</p>— Claire Funke (@Mamastreikt) <a href="https://twitter.com/Mamastreikt/status/1467752743553179648?ref_src=twsrc%5Etfw">December 6, 2021</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>				</div>
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									<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Lasst euch nicht einschüchtern, bleibt selbstsicher und gelassen, wenn’s geht. Das ist gut für die Seele. Und immer dran denken: Ihr macht das gut!</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Alles Liebe,<br />eure Christine</strong></p>
<p></p>								</div>
				</div>
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									<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p></p>
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Über die Autorin</strong></h4>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Christine Finke ist Autorin, macht Kommunalpolitik und lebt in Konstanz am Bodensee. Unter <a href="https://mama-arbeitet.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Mama arbeitet“</a> bloggt sie seit 2011 über ihr Leben als Alleinerziehende. Christine hat drei Kinder, von denen zwei noch Zuhause leben – und zwei Katzen, die bei Zoomkonferenzen für Erheiterung sorgen.</p>
<p></p>								</div>
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		<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2021/12/10/wenn-die-kinder-18-sind-mache-ich-champagner-auf-2/">Wenn die Kinder 18 sind, mache ich Champagner auf #2</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Wenn die Kinder 18 sind, mache ich Champagner auf #1</title>
		<link>https://solomuetter.de/2021/10/05/wenn-die-kinder-18-sind-mache-ich-champagner-auf-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christine Finke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Oct 2021 15:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ERFAHRUNGSBERICHTE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>So many Termine, so little Time! Vier Termine für ADS Diagnostik im Oktober für meine Tochter, jeweils vormittags um 10 in einer benachbarten Stadt? Kein Problem, das krieg ich hin. Diagnosen sind wichtig, und meinem Kind soll es ja gut gehen, bzw. müssen sowohl die Schule als auch meine Jüngste (12) und ich wissen, woran [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2021/10/05/wenn-die-kinder-18-sind-mache-ich-champagner-auf-1/">Wenn die Kinder 18 sind, mache ich Champagner auf #1</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="1054" class="elementor elementor-1054" data-elementor-post-type="post">
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					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wenn die Kinder 18 sind, mache ich Champagner auf #1</h1>				</div>
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<h3 class="wp-block-heading">So many Termine, so little Time!<strong></strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vier Termine für ADS Diagnostik im Oktober für meine Tochter, jeweils vormittags um 10 in einer benachbarten Stadt? Kein Problem, das krieg ich hin. Diagnosen sind wichtig, und meinem Kind soll es ja gut gehen, bzw. müssen sowohl die Schule als auch meine Jüngste (12) und ich wissen, woran wir sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Herbstmonate sind auch traditionell die Zeit der Elternabende, hier in BW ging vor kurzem die Schule erst wieder los, also werde ich auch zwei Elternabende in den Kalender eintragen, denn ich habe noch ein zweites schulpflichtiges Kind, einen 15-jährigen Sohn. Wann diese Elternabende stattfinden, erfahre ich immer relativ kurzfristig. Kein Problem, auch das kriege ich hin!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da ich drei Kinder habe, von denen eins schon erwachsen ist und mittlerweile in einer Universitätsstadt wohnt, gab es noch vor einigen Jahren durchaus mal Wochen, in denen ich entweder drei Abende hintereinander auf Elternabenden war, oder in denen ich mit hätte teilen müssen, denn ich bin alleinerziehend – der Vater meiner Kinder war nach unserer Trennung auf keinem einzigen Elternabend, hat keinen einzigen Arzttermin mit einem Kind wahrgenommen, und auch sämtliche regulären Elterngespräche in Kita und Schule ausgelassen. Dass ich als Alleinerziehende zu den Vorsorgeuntersuchungen in den ersten Babymonaten bei der Kinderärztin auch immer allein gegangen bin, versteht sich von selbst, und wenn Kita- und Schulfeste anstanden, war ich zwar nicht immer da, aber diejenige, von der das erwartet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleiben wir noch einen Moment bei den Kinderarztterminen und den Bildungseinrichtungen: Ich habe vorhin überlegt, wie viele Termine dieser Art meine Mutter wohl mit meinem Bruder und mir in unserer Kindheit hatte. Fragen kann ich sie leider nicht mehr, denn sie ist vergangenes Jahr gestorben, aber Wikipedia sagt, dass die U-Untersuchungen 1971 eingeführt wurden, da war ich fünf Jahre alt. In die Kita bin ich nur ein Jahr lang gegangen, nämlich das Jahr vor der Einschulung. Und Elternabende, das weiß ich aus Erzählungen, fanden damals ein Mal im Jahr statt, sie waren schnell vorbei und der Hauptteil bestand im geselligen Beisammensein in der Gastwirtschaft bei einem Glas Wein. Als Kind dachte ich, Elternabende seien so etwas ähnliches wie Kindergeburtstage für Kinder, denn meine Eltern haben sich immer darauf gefreut, sie kamen ausgesprochen heiter davon zurück, und berichteten eigentlich nie Inhaltliches davon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Früher war nicht alles besser, und natürlich ist es gut, dass es heute U-Untersuchungen gibt und auch die Idee der halbjährlichen Entwicklungsstandsgespräche in Kita und Schule ist im Grunde gut. Aber ich frage mich schon, ob denjenigen, die dazu einladen, klar ist, wie viele Termine dieser Art wir als Elternteile haben, insbesondere, wenn wir alleinerziehend sind? Jedes Elterngespräch am Vormittag oder im Laufe des Tages bedeutet, dass mindestens ein halber Tag im Job freigenommen werden muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Mutter war Hausfrau, die hätte dafür sogar Zeit gehabt – allerdings gab es in meiner gesamten Kita- und Schulzeit nur ein einziges Elterngespräch, und um das hatten meine Eltern beim Mathelehrer gebeten, weil sie sich in Klasse 8 Sorgen um meine Noten in diesem Fach machten. Der Lehrer übrigens war ganz erstaunt, dass die beiden bei ihm aufschlugen, er meinte, das wäre doch alles nicht der Rede wert, ich sei mit meiner 4- gar nicht besorgniserregend schlecht. Das war alles, ansonsten gab es noch einen Zahnarzttermin, als ich 15 war, bei dem meine Mutter dabei war, finito.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hingegen, und ich schätze, die meisten von uns Alleinerziehenden, gehen heute nicht nur pflichtschuldig zu sämtlichen U-Untersuchungen, allen Impfungen nach StiKo, auf Elternabende, zur Zahnarztvorsorge, zu Entwicklungsgesprächen, Pipapo, und wenn wir Kinder mit Förderbedarf/Behinderung haben, so wie ich, auch noch zur Ergotherapie, zum Logopäden, umfangreicher Diagnostik, haben Hilfeplangespräche mit dem Jugendamt, der Schule, und bringen die Kinder zu ihren Therapeuten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das alles muss irgendwann gemacht werden, und zwar zu den üblichen Geschäftszeiten. Dummerweise sind Alleinerziehende überproportional vollzeitnah berufstätig und arm, sodass erstens jeder Verdienstausfall wehtut, und wir zweitens unter chronischer Zeitnot leiden. Aber Hauptsache, dem Kind geht’s gut!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sorry, das ist jetzt etwas sarkastisch, aber mir scheint, dass bei all den Kontrollen und Terminen rund ums Kind ein bisschen aus dem Blick gerät, dass all das nur funktioniert, wenn wir als Elternteil super organisiert und diszipliniert sind. Oder wenn wir das Glück haben, dass der Expartner sich auch nach der Trennung noch zuständig fühlt, aber die Statistik sagt, dass etwa jedes vierte Kind keinen Kontakt mehr zum anderen Elternteil hat (meist dem Vater), und bei einem Viertel derer, die Kontakt haben, die Qualität des Kontakts schlecht ist.<br>Und kommt mir jetzt nicht mit Maternal Gatekeeping, ich kenne nur Frauen, die es sehr schätzen würden, wenn der Vater des Kinds sich ebenfalls verantwortlich einbringt, falls nicht schwere Gewalt vorgefallen ist. Im Rahmen meiner Trennung gab es übrigens aktenkundige schwere Gewalt (der Klassiker, die Trennung ist der gefährlichste Moment im Leben einer Frau!), und trotzdem hätte ich es geschätzt, wenn mein Exmann sich zuverlässig um seine Kinder gekümmert hätte. Hätte, hätte Fahrradkette, er wollte halt nicht. Und so mache ich das eben. Aber wenn die Kinder alle 18 sind, mache ich drei Kreuze, und eine Flasche Champagner auf. Und nur noch Termine für mich.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Über die Autorin</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Christine Finke ist Autorin, macht Kommunalpolitik und lebt in Konstanz am Bodensee. Unter&nbsp;<a href="https://mama-arbeitet.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Mama arbeitet“</a>&nbsp;bloggt sie seit 2011 über ihr Leben als Alleinerziehende. Christine hat drei Kinder, von denen zwei noch Zuhause leben – und zwei Katzen, die bei Zoomkonferenzen für Erheiterung sorgen.</p>
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					<p class="elementor-heading-title elementor-size-default">Von Christine Finke</p>				</div>
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