<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>TIPPS BEI TRENNUNG Archives | SOLOMÜTTER</title>
	<atom:link href="https://solomuetter.de/category/tipps-bei-trennung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://solomuetter.de/category/tipps-bei-trennung/</link>
	<description>Das digitale Zuhause für Single Moms.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 16 Jul 2024 10:03:32 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9</generator>

<image>
	<url>https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/cropped-cropped-Logo_rosa_alternativ-32x32.jpg</url>
	<title>TIPPS BEI TRENNUNG Archives | SOLOMÜTTER</title>
	<link>https://solomuetter.de/category/tipps-bei-trennung/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Die Sache mit dem Testament und warum Alleinerziehende daran denken sollten</title>
		<link>https://solomuetter.de/2023/11/06/die-sache-mit-dem-testament/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sara Buschmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 09:57:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[POLITIK & RECHT]]></category>
		<category><![CDATA[TIPPS BEI TRENNUNG]]></category>
		<category><![CDATA[Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://solomuetter.de/?p=6690</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wisst ihr, was oft übersehen wird, aber richtig wichtig ist? Die Sache mit dem Testament. Vor allem, wenn ihr alleinerziehend seid.  &#8222;Das Thema Nachlass und Vorsorge wird aus verschiedenen Gründen oft verdrängt und aufgeschoben,&#8220; weiß Verena Finkenberger, Fachanwältin für Erbrecht. &#8222;Zum einen haben viele einfach wahnsinnige Angst vor dem Thema Tod und Sterben. Zum anderen [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2023/11/06/die-sache-mit-dem-testament/">Die Sache mit dem Testament und warum Alleinerziehende daran denken sollten</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="6690" class="elementor elementor-6690" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-55f87d86 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default elementor-invisible" data-id="55f87d86" data-element_type="section" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;animation&quot;:&quot;fadeIn&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1daa8de3" data-id="1daa8de3" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-593bc047 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="593bc047" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img fetchpriority="high" decoding="async" width="1920" height="721" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/11/SOLOMUETTER_Header_Testament.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-6717" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/11/SOLOMUETTER_Header_Testament.jpg 1920w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/11/SOLOMUETTER_Header_Testament-300x113.jpg 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/11/SOLOMUETTER_Header_Testament-1024x385.jpg 1024w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/11/SOLOMUETTER_Header_Testament-768x288.jpg 768w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/11/SOLOMUETTER_Header_Testament-1536x577.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-3336ade9 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="3336ade9" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-218e4a27" data-id="218e4a27" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-5af7958 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="5af7958" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Die Sache mit dem Testament und warum Alleinerziehende daran denken sollten</h1>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-3e040525 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="3e040525" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p></p>
<div class="">
<p><strong>Wisst ihr, was oft übersehen wird, aber richtig wichtig ist? Die Sache mit dem Testament. Vor allem, wenn ihr alleinerziehend seid. </strong></p>
<div dir="auto">&#8222;Das Thema Nachlass und Vorsorge wird aus verschiedenen Gründen oft verdrängt und aufgeschoben,&#8220; weiß Verena Finkenberger, Fachanwältin für Erbrecht. &#8222;Zum einen haben viele einfach wahnsinnige Angst vor dem Thema Tod und Sterben. Zum anderen kommt ihnen die eigene Vorsorge wie ein riesiger Berg vor, den sie überwinden müssen: ein Überblick über ihr Vermögen, rechtliche Informationen, Entscheidungen treffen&#8230; Dabei ist das eigene Testament ein Thema, das man wie die jährliche Steuererklärung behandeln sollte: Einmal machen und bestenfalls einmal im Jahr mal drüber schauen. Danach fühlt man sich soooo viel besser. Wirklich!&#8220;</div>
<div dir="auto"> </div>
<div dir="auto">Aber jetzt mal im Detail, warum ist das überhaupt wichtig? </div>
<div dir="auto"> </div>
<div dir="auto">Als Alleinerziehende habt ihr oft die volle Verantwortung für eure Kids. Was also passiert, falls euch etwas zustößt? <strong>Ein Testament kann helfen, sicherzustellen, dass eure Kinder gut versorgt sind, auch wenn ihr nicht mehr da seid. Es geht darum, ihre Zukunft zu sichern und dafür zu sorgen, dass ihre Bedürfnisse erfüllt werden. Außerdem möchtet ihr wahrscheinlich sichergehen, dass der Nachlass auch wirklich in die richtigen Hände gelangt. </strong></div>
<div dir="auto"> </div>
<div dir="auto">Hier ein paar praktische Tipps:</div>
<p> </p>
<ul>
<li><strong>Denkt darüber nach, wie euer Vermögen auf eure Kinder übergehen soll.</strong> Wer soll sich darum kümmern? Das ist zum Beispiel wichtig, wenn eure Kinder noch unter 18 Jahre alt sind. &#8222;Mit einem Testament können Alleinerziehende die Vermögensverwaltung des anderes Elternteils ihres noch minderjährigen Kindes ausschließen und stattdessen eine Vertrauensperson ihrer Wahl einsetzen&#8220;, so Finkenberger. Konkret heißt das: Wenn ihr nicht wollt, dass zum Beispiel der Vater eurer Kinder über euer Vermögen entscheidet, solange eure Kinder noch minderjährig sind, könnt ihr im Testament eine andere Person bestimmen, die euer Geld und euren Besitz verwaltet, bis eure Kinder volljährig sind.<br /><br /></li>
<li><strong>Überlegt euch auch, was passiert, falls euch und euren Kindern gemeinsam oder kurz nacheinander etwas passiert.</strong> Denn dann könnte der Ex-Partner oder die Ex-Partnerin über das gemeinsame Kind an euer Vermögen gelangen, wenn das Kind zwar nach euch, aber vor ihm stirbt. &#8222;Auch diese Möglichkeit kann über ein Testament ausgeschlossen werden,&#8220; so Finkenberger. <br /><br /></li>
<li dir="auto"><strong>Auch das Sorgerecht kann ein Fall fürs Testament sein</strong>: &#8222;Hat etwa die Mutter das alleinige Sorgerecht, sollte sie eine Sorgerechtsverfügung erstellen und bestimmen, wer im Falle ihres Todes Vormund des minderjährigen Kindes sein soll.&#8220; Ansonsten geht in der Regel automatisch das Sorgerecht auf den anderen Elternteil über.<br /><br />Wählt einen Vormund mit Bedacht: Überlegt euch gut, wem ihr eure Kinder anvertrauen wollt, wenn ihr nicht mehr da seid. Es sollte jemand sein, dem ihr wirklich vertraut und der sich so um eure Kids kümmern kann, wie ihr es selbst tun würdet.<br /><br /></li>
</ul>
</div>
<div class="">
<ul>
<li><strong>Regelt weitere wichtige Entscheidungen:</strong> Erstellt eine Vorsorgevollmacht, damit jemand, dem ihr vertraut, Entscheidungen für euch treffen kann, wenn ihr dazu nicht mehr in der Lage seid. Auch eine Patientenverfügung ist wichtig, um festzulegen, welche medizinischen Maßnahmen ergriffen werden sollen.<br /><br /></li>
<li><strong>Und achtet auf die Form: </strong>Ein privates Testament muss persönlich und vollständig handschriftlich verfasst sowie eigenhändig unterschrieben werden. Ein mit dem Computer oder mit der Schreibmaschine verfasstes privates Testament ist nicht rechtskräftig.<br /><br /></li>
<li><strong>Sprecht mit euren Kids:</strong> Sobald sie alt genug sind, solltet ihr mit euren Kindern offen darüber sprechen, was in eurem im Testament steht. Es ist wichtig, dass sie eure Wünsche verstehen und sich darauf verlassen können.<br /><br /></li>
<li><strong>Aktualisiert euer Testament:</strong> Wenn sich eure Lebensumstände ändern, zum Beispiel durch die Geburt eines weiteren Geschwisterchens, solltet ihr euer Testament aktualisieren, damit es immer euren aktuellen Wünschen entspricht.<br /><br /></li>
<li><strong>Holt euch professionelle Hilfe:</strong> Wenn ihr unsicher seid, holt euch Hilfe von einem Rechtsanwalt oder Notar. Die können euch erklären, wie das alles funktioniert und sicherstellen, dass alles rechtlich korrekt ist.<br /><br /></li>
<li><strong>Und last but not least, findet einen guten Aufbewahrungsort für euer Testament</strong>: Es sollte auffindbar sein – aber eben auch von den &#8222;richtigen&#8220; Personen. Wenn es nach eurem Tod in falsche Hände gerät, wäre niemandem geholfen.</li>
</ul>
<p> </p>
<p>Fazit: Mit einem klug durchdachten Testament könnt ihr schon heute sicherstellen, dass eure Kids auch dann gut versorgt sind, wenn ihr nicht mehr da seid. <strong>Ein Testament zu erstellen, ist ein Akt der Liebe und Fürsorge, der euren Kindern eine sicherere Zukunft garantieren kann.</strong> Also, macht euch an die Arbeit und plant für die Zukunft, damit eure Kids immer auf euch zählen können – egal was passiert!</p>
</div>
<p></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-e4dc478 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="e4dc478" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Arial,sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size );"><b>Zum Hintergrund</b></span></p>
<p>Unsere Autorin Sara Buschmann hat an der Masterclass <a href="https://www.erbschaft-ohne-streit.de/mc-alleinerziehend" target="_blank" rel="noopener">„Nachlassregelung für Alleinerziehende“</a> von <a href="https://www.instagram.com/erbschaft_ohne_streit/" target="_blank" rel="noopener">Verena Finkenberger</a> teilgenommen. Im Nachgang ist nicht nur dieser Text erschienen, sondern unsere Autorin hat auch ihr eigenes Testament noch einmal gründlich überarbeitet.</p>
<p>Die Teilnahme am Seminar haben wir selbst bezahlt.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-c884a7d elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="c884a7d" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-68b5180 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="68b5180" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-d509bc9 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="d509bc9" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-32b8252c" data-id="32b8252c" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-140d83c0 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="140d83c0" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<p class="elementor-heading-title elementor-size-default">Von Sara Buschmann</p>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-e1eb982 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="e1eb982" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img decoding="async" width="600" height="600" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/04/SOLOMUETTER_Autorenbild_Sara.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-4881" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/04/SOLOMUETTER_Autorenbild_Sara.jpg 600w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/04/SOLOMUETTER_Autorenbild_Sara-300x300.jpg 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2023/04/SOLOMUETTER_Autorenbild_Sara-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2023/11/06/die-sache-mit-dem-testament/">Die Sache mit dem Testament und warum Alleinerziehende daran denken sollten</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Rechtsanwältin Karola Rosenberg</title>
		<link>https://solomuetter.de/2022/06/18/karola-rosenberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sara Buschmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jun 2022 09:55:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GESPRÄCHE]]></category>
		<category><![CDATA[INTERVIEW]]></category>
		<category><![CDATA[TIPPS BEI TRENNUNG]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://solomuetter.de/?p=1816</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als viertes von fünf Kindern ist Karola Rosenberg damit aufgewachsen zu verhandeln – über den besten Sitzplatz, das größte Stück Kuchen oder das schönste Spielzeug. Durch ihren Vater, der ebenfalls als Rechtsanwalt und Richter tätig war, bekam sie schon früh Einblicke ins Familienrecht. Wir haben mit Karola gesprochen und wollten unter anderem wissen, was die [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2022/06/18/karola-rosenberg/">Interview mit Rechtsanwältin Karola Rosenberg</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="1816" class="elementor elementor-1816" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-55f87d86 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default elementor-invisible" data-id="55f87d86" data-element_type="section" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;animation&quot;:&quot;fadeIn&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1daa8de3" data-id="1daa8de3" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-593bc047 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="593bc047" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img decoding="async" width="800" height="300" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/06/SOLOMUETTER_Karola_Header-1024x384.png" class="attachment-large size-large wp-image-1817" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/06/SOLOMUETTER_Karola_Header-1024x384.png 1024w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/06/SOLOMUETTER_Karola_Header-300x113.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/06/SOLOMUETTER_Karola_Header-768x288.png 768w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/06/SOLOMUETTER_Karola_Header-1536x576.png 1536w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/06/SOLOMUETTER_Karola_Header.png 1920w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-3336ade9 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="3336ade9" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-218e4a27" data-id="218e4a27" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-5af7958 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="5af7958" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Interview mit Rechtsanwältin Karola Rosenberg</h1>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-3e040525 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="3e040525" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									
<p><strong>Als viertes von fünf Kindern ist <a href="https://www.rechtsanwalt-sorgerecht.de/">Karola Rosenberg</a> damit aufgewachsen zu verhandeln – über den besten Sitzplatz, das größte Stück Kuchen oder das schönste Spielzeug. Durch ihren Vater, der ebenfalls als Rechtsanwalt und Richter tätig war, bekam sie schon früh Einblicke ins Familienrecht.</strong></p>
<p><strong>Wir haben mit Karola gesprochen und wollten unter anderem wissen, was die guten und was die nicht so schönen Seiten ihres Berufes sind. Außerdem hat uns Karolas Engagement für <a href="https://www.hotline-familienrecht.de/">die neue Rechtshilfehotline der Stiftung Alltagsheld:innen</a> interessiert.</strong></p>
<p><strong>Liebe Karola, war der Anwaltsjob mit deinem familiären Hintergrund für dich quasi gesetzt?</strong></p>
<p>Zugegeben – zunächst hat mich das Bonbon-Glas auf dem Bürotisch meines Vaters mehr interessiert, als seine Geschichten aus dem Arbeitsalltag. Doch mit steigendem Alter stieg auch mein Interesse an den Hintergründen. Durch und durch Praktikerin, machte ich nach dem Abitur aber zunächst eine Ausbildung bei der Polizei. Das dabei an der Fachhochschule zu leistende „kleine Jurastudium“ machte mir viel Spaß und so entschloss ich mich, auch das „große“ Jurastudium an den Universitäten in Osnabrück und Bonn zu absolvieren.</p>
<p><strong>Hatte auch deine persönliche Situation damit zu tun? Warst du selbst auch eine Zeit lang alleinerziehend?</strong></p>
<p>Nein, ich war nie alleinerziehend und bin auch in einer klassischen „Zweieltern-Familie“ mit meinen vier Geschwistern sehr Bullerbü-mäßig aufgewachsen. Ich bin seit über 20 Jahren mit dem gleichen Mann zusammen und seit mehr als 10 Jahren verheiratet. Allerdings habe ich mal scherzend gesagt, dass ich „Teilzeit alleinerziehend und Vollzeit berufstätig“ bin. Mein Mann ist Berufssoldat und zum Teil für längere Zeit in Einsätzen im In- und Ausland. Ich kenne also die praktisch-organisatorischen Probleme von Eineltern-Familien, aber nicht die emotionalen und finanziellen Schwierigkeiten. Jedenfalls nicht aus persönlicher Erfahrung.<br /><strong> </strong><br /><strong>Wir kennen dich und deine Arbeit in erster Linie von <a href="https://www.instagram.com/rechtsanwaeltin.rosenberg/?hl=de">Instagram</a>, wo du Interessierte an deinem Leben als Anwältin teilhaben lässt. Wann und warum hast du dich entschlossen Teile deiner Arbeit auf Social Media sichtbar zu machen?</strong></p>
<p>Ich war frustriert und wollte etwas verändern. Ich habe gearbeitet bis zum Umfallen und hatte lauter Fälle, die relativ leicht zu regeln gewesen wären, wenn die Mandant:innen einfach manche Sachen früher gewusst hätten. Ich wollte ansetzen, bevor alles in Scherben liegt und es nur noch darum geht, zu kitten was zu kitten ist. Also habe ich mir eine Strategie überlegt, wie man die wesentlichen Informationen möglichst einfach möglichst vielen Leuten zugänglich machen kann. Ich habe ein Buch über Instagram gelesen, weil ich so gar nicht Social Media-affin war und dann einfach losgelegt.</p>
<p><strong>Mittlerweile bist du <a href="https://www.rechtsanwalt-sorgerecht.de/">deutschlandweit als Anwältin</a> unterwegs und hast diverse Fälle begleitet. Was ist besonders schön an deinem Beruf?</strong></p>
<p>Ich löse gerne Probleme. Die Geschichten der Menschen sind für mich wie ein Riesendurcheinander an Seilen. Jura ist mein Werkzeug, um das Chaos zu entwirren. Ich prüfe, welche Stricke „entheddert“ werden können, wo man schneiden muss und was einfach zur Seite geschoben werden kann. Das kann für Mandant:innen ein schmerzhafter Prozess sein. Das Schönste ist, wenn eine Strategie aufgeht und die Menschen am Ende frei und unbelastet in die Zukunft gehen.</p>
<p><strong>Und gibt es auch eine traurige, unschöne Seite? Was deprimiert dich?</strong></p>
<p>Unwissenheit und fehlendes Interesse oder Voreingenommenheit bei anderen professionell Beteiligten. Kindschaftsrecht ist das ungeliebte Stiefkind des Familienrechts. Die Fälle sind oft anstrengend, belastend und aufwendig und gleichzeitig häufig schlecht bezahlt. Aber das ändert man nicht, indem man Fälle stereotyp und mit einer Null-Bock-Haltung abfrühstückt. Die Kinder gehen dabei drauf und das finde ich frustrierend, deprimierend und inakzeptabel.<br /> <br /><strong>Das Thema PAS ist ja seit einiger Zeit in aller Munde. Vornehmlich Väter nutzen diese Argumentation, aber auch Medien wie die ARD widmen diesem Thema ganze Filme und Talkrunden. Wie beobachtest du die Entwicklung dieses Themas und die der Diskussion in der Öffentlichkeit?</strong></p>
<p>PAS ist die Abkürzung für Parental Alienation Syndrome. Wenn die Leute von PAS sprechen meinen sie häufig die Entfremdung des Kindes, also dass das Kind nichts mehr mit dem „Umgangs-Elternteil“ zu tun haben will. Schuld daran soll dann der andere betreuende Elternteil sein, der das Kind manipuliert und gegen den Umgangselternteil aufbringt. Da die Hauptbetreuung häufiger durch die Mütter erfolgt, wird die Argumentation häufig von Väterinitiativen genutzt. PAS als „Syndrom“ wurde von Gardner geprägt und ist wissenschaftlich nicht haltbar, Gardner selber ist wissenschaftlich ebenfalls nicht tragbar.</p>
<p>Ich finde die Art der Diskussion völlig grotesk und wenig ziel- und lösungsorientiert. Weder bringt es etwas zu leugnen, dass es Eltern – und damit meine ich ausdrücklich Väter und Mütter – gibt, die ihre Kinder ohne Rücksicht auf Verluste manipulieren. Auf der anderen Seite ist es eine ziemlich einfache und dementsprechend schlechte Erklärung, jede Schuld von sich zu weisen, weil ja immer der betreuende Elternteil schuld daran ist, dass das Kind keinen Kontakt mehr möchte.</p>
<p>Einfache Lösungen für komplexe Probleme sind ein ziemlich sicheres Zeichen dafür, dass man sich auf dem Holzweg befindet. Die Diskussion wird darüber geführt, wer schuld ist. Wem soll das etwas bringen? Ein Massenphänomen, nach dem die vermeintlich verbitterten Mütter stets die armen Väter durch hinterlistige Manipulation der Kinder von eben diesen fern halten, ist absoluter Unsinn. Der gleiche Unsinn ist das Märchen von den perfekten Müttern, die niemals den heißgeliebten Kindern etwas antun würden. Monster gibt es sowohl auf Väter-, als auch auf Mütterseite.</p>
<p>Ich würde mir wünschen, die ganzen Kampagnen und Gegenkampagnen würden all die finanziellen Mittel und Medienaufmerksamkeit dafür einsetzen, Lösungen zu finden, statt Schuldzuweisungen zu propagieren.<br /> <br /><strong>Viele fordern Reformen im Familienrecht. Siehst auch du Bedarf? Und falls ja, welchen?</strong></p>
<p>Ja und nein! Wir haben in Deutschland grundsätzlich exzellente Gesetze und eine hervorragende höchstrichterliche Rechtsprechung. Das Problem liegt in der Umsetzung in der Praxis, besonders auf amtsgerichtlicher Ebene.  Die Sachverhalte sind häufig sehr komplex, aufwendig zu bearbeiten und interdisziplinär, weil rechtliche, pädagogische, wirtschaftliche und psychologische Aspekte zusammentreffen. Die Sachbearbeiter:innen aller beteiligten Professionen sind oft schlecht bezahlt bei gleichzeitiger hoher Arbeitsbelastung. Dazu kommt dann noch der weit verbreitete Glaubenssatz, dass es ja um Kinder gehe und nicht um Recht und Recht haben. Dabei wird dann gar nicht bemerkt, dass man damit zugleich sagt, dass Kinder keine Rechte haben. Statt, dass die überwiegend sehr guten rechtlichen Arbeitsmittel genutzt werden, um das oben erwähnte Knäuel an Problemen zu „entheddern“, entsteht eine „Bauchgefühl-Rechtsprechung“. Und dann ist es eben reine Glückssache, ob man auf Leute trifft, die das gleiche Bauchgefühl wie man selbst hat haben oder eben nicht. Das Bauchgefühl beruht aber ja auf den individuellen Lebenserfahrungen der einzelnen professionell Beteiligten. Mit Jura und der Anwendung des Rechts hat das dann nicht mehr viel zu tun. Das ist ein Fehler.<br /> <br /><strong>Du bist mittlerweile wirklich umtriebig. Unter anderem auch als telefonische Ansprechpartnerin bei der <a href="https://www.hotline-familienrecht.de/">Rechtshilfehotline</a> der Stiftung Alltagsheld:innen. Das Angebot wurde wahnsinnig gut angenommen. Warum gibt es so viel Bedarf?</strong></p>
<p>Letztlich aus den oben genannten Gründen. Ich glaube, dass die Hotline besonders wichtig ist, um ein niederschwelliges Beratungsangebot und erste Informationen zu bekommen. Viele Menschen haben Angst sich an eine:n Anwält:in zu wenden, aus Angst vor hohen Kosten und weil sie nicht wissen, was auf sie zukommt. Manchmal entsteht auch eine Verunsicherung darüber, ob man bei seinem Anwalt richtig aufgehoben ist.<br /> <br /><strong>Mit welchen Themen (natürlich ohne konkret zu werden) wenden sich die Anrufer:innen an dich?</strong></p>
<p>Das Oberthema ist (logischerweise) Probleme rund um die Trennung mit Kind. Wer hat welche Rechte, wann macht das Wechselmodell Sinn, wie kann man sich schützen, bei wem bekommt man Hilfe…</p>
<p><strong>Und in welchem Rahmen kannst du in dieser kurzen Zeit helfen oder unterstützen? Was ist die Erwartungshaltung der Anrufer:innen?</strong></p>
<p>Tatsächlich kann man innerhalb weniger Minuten das Grundproblem erkennen und einen ersten „Fahrplan“ für die nächsten Schritte entwickeln. Das hilft den Anrufer:innen schon aus dem Gefühl der völligen Hilflosigkeit und Ohnmacht heraus. Egal wie übermächtig das Problem zu sein scheint. Wenn man schon mal weiß, was der nächste Schritt ist und in welche Richtung man loslaufen muss und wer einem auf dem Weg helfen kann, erscheint alles schon ein Stück lösbarer.<br /> <br /><strong>Ich kenne Menschen, denen es im Trennungsprozess negativ ausgelegt werde, sich recht schnell an eine:n Anwält:in gewandt zu haben. Was empfiehlst du bzw. wann hältst du eine Rechtsberatung für sinnvoll?</strong></p>
<p>Je früher desto besser. Man muss das ja nicht an die große Glocke hängen und es besteht bei den Rechtsanwält:innen die Schweigepflicht. Nur weil man sich beraten lässt, heißt das ja noch nicht, dass man auch nach außen auftritt. Ich begleite manche Mandant:Innen im Hintergrund durch die Trennung, ohne dass der oder die andere das je erfahren hat.<br /> <br /><strong>Wer kann zusätzlich zu einem Rechtsbeistand bei einer Trennung noch unterstützen? Was ist sinnvoll?</strong></p>
<p>Ein starkes Netzwerk ist sinnvoll, wobei man immer wieder reflektieren muss, was für einen selbst richtig ist und nicht blind irgendwelchen Empfehlungen folgen. Es gibt Vereine und Interessengemeinschaften, die ganz lebenspraktisch helfen, z.B. der VAMV. Wenn es eine sehr belastende Trennung ist, würde ich auch immer empfehlen sich psychologisch unterstützen zu lassen. Da besteht oft die Angst davor, als psychisch krank stigmatisiert zu werden und deshalb schlechtere Karten im Rechtsstreit ums Kind zu haben. Oft ist aber das Gegenteil der Fall. Das man sich selbstkritisch und selbstreflektiert verhält, ist oft einer der stärksten Punkte, um die eigene Verhandlungsposition zu stärken.<br /> <br /><strong>Du gibst ja online auch immer viele Tipps und Ratschläge — meistens deeskalierender Natur. Du klärst aber auch über Mythen und Ungerechtigkeiten auf. Kannst du mal drei ungewöhnliche Beispiele nennen?</strong></p>
<p>1. Mythos: Psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen stempelt einen als „Psycho“ ab, der/die sich nicht um die Kinder kümmern kann. FALSCH.<br />2. Alle Trennungskinder nehmen durch die Trennung psychischen Schaden und sind durch die Trennung geschädigt. FALSCH. Die Trennung kann eine Riesenerleichterung sein.<br />3. Vor Gericht sollte mehr über das Kind und weniger über das Recht gesprochen werden. Klingt zwar richtig, ist aber FALSCH, weil das dazu führt, dass Kinder im rechtsfreien Raum dem Bauchgefühl der restlichen Beteiligten ausgesetzt sind. Wenn das stimmen würde, bräuchte man kein Gericht, sondern nur Gesprächskreise.<br /> <br />Oder: Ich brauche keine Strategie für die Trennung, ich sage einfach immer die Wahrheit und dann wird die Gerechtigkeit siegen. Funktioniert nur bei Disney, im echten Leben, in denen subjektive Wahrheiten, Stereotypen und Überarbeitung eine Rolle spielen, geht das schnell nach hinten los.<br /> <br /><strong>Und noch einen Tipp zum Schluss: Woran erkenne ich einen guten Rechtsbeistand?</strong></p>
<p>Ausnahmen bestätigen die Regel, aber grundsätzlich ist es besser bei speziellen Problemen auch zum Spezialisten zu gehen. Eine Herz-OP lässt man ja auch eher nicht vom Hausarzt durchführen. Im Zweifel immer nochmal in eine zweite Erstberatung investieren und schauen, ob die Chemie auch stimmt.</p>
<p><strong>Danke, Karola, das war spannend und auch ein bisschen erleichternd. Für uns fühlt es sich nach diesem Interview so an, als ob wir tatsächlich Anwält:innen finden können, mit denen wir – auf Augenhöhe und mit viel Engagement von allen Seiten – gute Ergebnisse aushandeln können. Also an dieser Stelle auch noch mal eine absolute Follower-Empfehlung für Karolas Account!</strong></p>
								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-68b5180 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="68b5180" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-32b8252c" data-id="32b8252c" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-140d83c0 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="140d83c0" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<p class="elementor-heading-title elementor-size-default">Von Sara Buschmann</p>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-e1eb982 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="e1eb982" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="600" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Sara2_600x600_rund.png" class="attachment-large size-large wp-image-1046" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Sara2_600x600_rund.png 600w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Sara2_600x600_rund-300x300.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Sara2_600x600_rund-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2022/06/18/karola-rosenberg/">Interview mit Rechtsanwältin Karola Rosenberg</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neu: Kostenlose Rechtshotline für Alleinerziehende</title>
		<link>https://solomuetter.de/2022/05/19/kostenlose-rechtshotline/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sara Buschmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 May 2022 11:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AKTUELLES]]></category>
		<category><![CDATA[TIPPS BEI TRENNUNG]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://solomuetter.de/?p=1827</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Stiftung Alltagsheld:innen hat die erste deutschlandweite&#160;Rechtshotline für Alleinerziehende&#160;im Familienrecht gestartet, bei der sie sich kostenfrei von Rechtsanwält:innen beraten lassen können. Das Angebot soll erste bestehende, lokale Rechtsberatungsangebote für Alleinerziehende ergänzen und bundesweit zugänglich machen. Auf den großen Bedarf an spezialisierter Rechtsberatung wurde die Stiftung Alltagsheld:innen durch ihre Kooperationspartner:innen aufmerksam, die als Verbände und Vereine [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2022/05/19/kostenlose-rechtshotline/">Neu: Kostenlose Rechtshotline für Alleinerziehende</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="1827" class="elementor elementor-1827" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-1eec90c5 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default elementor-invisible" data-id="1eec90c5" data-element_type="section" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;animation&quot;:&quot;fadeIn&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-549e0b6f" data-id="549e0b6f" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-5a4eefda elementor-widget elementor-widget-image" data-id="5a4eefda" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="299" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/05/SOLOMÜTTER_Rechtshilfehotline-1024x383.png" class="attachment-large size-large wp-image-1828" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/05/SOLOMÜTTER_Rechtshilfehotline-1024x383.png 1024w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/05/SOLOMÜTTER_Rechtshilfehotline-300x112.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/05/SOLOMÜTTER_Rechtshilfehotline-768x288.png 768w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/05/SOLOMÜTTER_Rechtshilfehotline-1536x575.png 1536w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/05/SOLOMÜTTER_Rechtshilfehotline.png 1920w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-610b4d38 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="610b4d38" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-609875d" data-id="609875d" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-76652cd3 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="76652cd3" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Neu: Kostenlose Rechtshotline für Alleinerziehende</h1>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-a903c24 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="a903c24" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									
<p>Die Stiftung Alltagsheld:innen hat die erste deutschlandweite <a href="https://www.hotline-familienrecht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rechtshotline für Alleinerziehende</a> im Familienrecht gestartet, bei der sie sich kostenfrei von Rechtsanwält:innen beraten lassen können. Das Angebot soll erste bestehende, lokale Rechtsberatungsangebote für Alleinerziehende ergänzen und bundesweit zugänglich machen.</p>
<p>Auf den großen Bedarf an spezialisierter Rechtsberatung wurde die Stiftung Alltagsheld:innen durch ihre Kooperationspartner:innen aufmerksam, die als Verbände und Vereine täglich mit der Lebenswirklichkeit von Alleinerziehenden befasst sind. Ihnen fiel seit einiger Zeit auf, dass es einen wachsenden Bedarf an spezialisierter Rechtsberatung für Alleinerziehende im <a href="https://alltagsheldinnen.org/stiftung-alltagsheldinnen-unterstuetzt-neue-studie-zum-familienrecht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Familienrecht</a> gibt. Dem Bedarf stehen bisher nur lokal begrenzt und eher in Ballungsräumen erste Beratungsangebote gegenüber. Im ländlichen Raum sind solche Angebote bisher nahezu inexistent.</p>
<p><strong>Bedarf an spezialisierter Rechtsberatung nimmt zu</strong></p>
<p>Den steigenden Bedarf nach Beratungsangeboten im Familienrecht belegen auch Einschätzungen der juristischen Fachwelt: Die Ausgestaltung der Betreuung gemeinsamer Kinder nach Trennung wird immer häufiger auch mit rechtlichen Mitteln ausgetragen.</p>
<p>Eine Ursache dafür sieht die Stiftung u.a. in der fehlenden oder nicht ausreichenden rechtlichen Beratung von Alleinerziehenden, um frühzeitig ihre Rechte zu kennen und auf dieser Basis passende Lösungen zu finden. Das Hotline Angebot der Stiftung möchte dazu beitragen, möglichen Belastungen der Ein-Eltern-Familien durch langwierige gerichtliche Auseinandersetzungen vorzubeugen.</p>
<p><strong>Alleinerziehende bei Rechtsberatung oft benachteiligt</strong></p>
<p>Alleinerziehende haben strukturell bedingt einen erschwerten Zugang zu passender Rechtsberatung und können oft nicht einfach zu einem Anwalt oder einer Anwältin gehen, um sich beraten zu lassen. Durch ihre Mehrfachbelastung von Erwerbs- und Carearbeit verfügen sie über geringere finanzielle Mittel und sind zusätzlich von Zeitarmut betroffen.</p>
<p>Bei der Rechtshotline für Alleinerziehende kann ein kostenfreier persönlicher Beratungstermin à 30 Minuten bei einem Anwalt bzw. einer Anwältin unter <a href="https://www.hotline-familienrecht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.hotline-familienrecht.de</a> gebucht werden. Die telefonische Rechtsberatung ist immer donnerstags zwischen 17 und 20 Uhr unter 0800 – 50 60 600 erreichbar (außer feiertags).</p>
<p>Die Hotline wird für die Dauer von einem Jahr bereitgestellt und anteilig aus Mitteln der Stiftung Alltagsheld:innen sowie der <a href="https://www.cms-stiftung.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">CMS-Stiftung</a> finanziert.</p>
								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-656239b elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="656239b" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-68f5e339" data-id="68f5e339" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-64afa5c5 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="64afa5c5" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<p class="elementor-heading-title elementor-size-default">Von Sara Buschmann</p>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-23b756a1 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="23b756a1" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="600" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Sara2_600x600_rund.png" class="attachment-large size-large wp-image-1046" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Sara2_600x600_rund.png 600w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Sara2_600x600_rund-300x300.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Sara2_600x600_rund-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2022/05/19/kostenlose-rechtshotline/">Neu: Kostenlose Rechtshotline für Alleinerziehende</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das kannst Du tun, wenn Deine beste Freundin sich trennt</title>
		<link>https://solomuetter.de/2021/05/22/das-kannst-du-tun-wenn-deine-beste-freundin-sich-trennt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celsy Dehnert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 May 2021 11:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TIPPS BEI TRENNUNG]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://solomuetter.de/?p=248</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bis dass der Tod euch scheide – oder eben auch nicht. 2018 betrug die Scheidungsquote 32,94%. Oder auch: Jede dritte Ehe wird geschieden. Doch nicht nur auf dem Papier tun sich Menschen zusammen und gehen dann wieder getrennte Wege. Auch ohne Trauschein kommt bei manchen nach einem langen Hoch der tiefe Fall. Sind Kinder im Spiel, [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2021/05/22/das-kannst-du-tun-wenn-deine-beste-freundin-sich-trennt/">Das kannst Du tun, wenn Deine beste Freundin sich trennt</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="248" class="elementor elementor-248" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-2297b35d elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default elementor-invisible" data-id="2297b35d" data-element_type="section" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;animation&quot;:&quot;fadeIn&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-798c723a" data-id="798c723a" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-1c102030 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="1c102030" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="374" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2020/05/Scheidung-scaled-1-1024x479.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-252" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2020/05/Scheidung-scaled-1-1024x479.jpg 1024w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2020/05/Scheidung-scaled-1-300x140.jpg 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2020/05/Scheidung-scaled-1-768x359.jpg 768w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2020/05/Scheidung-scaled-1-1536x719.jpg 1536w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2020/05/Scheidung-scaled-1-2048x958.jpg 2048w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-32c6349e elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="32c6349e" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-540dd6df" data-id="540dd6df" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-12c4fcf2 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="12c4fcf2" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Das kannst Du tun, wenn Deine beste Freundin sich trennt</h1>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-71e3b31 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="71e3b31" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p></p>
<p>Bis dass der Tod euch scheide – oder eben auch nicht.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><a href="https://de.statista.com/themen/134/scheidung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2018 betrug die Scheidungsquote 32,94%.</a> Oder auch: Jede dritte Ehe wird geschieden. Doch nicht nur auf dem Papier tun sich Menschen zusammen und gehen dann wieder getrennte Wege. Auch ohne Trauschein kommt bei manchen nach einem langen Hoch der tiefe Fall. Sind Kinder im Spiel, ist das mit der Trennung allerdings nicht ganz so einfach. Statt Möbel auseinander zu dividieren und sich über den Verbleib in der gemeinsamen Wohnung zu streiten, gilt es nun Sorgerecht und Umgangsregelungen festzulegen.</p>
<p></p>
<p></p>
<h4 class="wp-block-heading">Kinder und Care-Arbeit sind oft »Frauensache«</h4>
<p></p>
<p></p>
<p>Eine Zahl, die man sich auf der Zunge zergehen lassen kann: Im Jahr 2018 <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/318160/umfrage/alleinerziehende-in-deutschland-nach-geschlecht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">waren unter den Alleinerziehenden in Deutschland 2,17 Millionen Frauen.</a> Nur circa 407.000 Alleinerziehende waren Männer. Auch im Jahr 2020 ist es also nach wie vor so, dass im Fall einer Trennung Kinder »Frauensache« sind. Per se nichts Schlechtes. Aber unsere strukturellen Bedingungen machen aus dieser Tatsache einen Nachteil. Denn es bedeutet nicht nur, dass alleinerziehende Frauen zumeist mit der Care-Arbeit völlig allein(gelassen) sind. Sondern für sie bedeutet das Leben nach der Trennung zumeist eines in Armut oder mit akuter Armutsgefährdung.</p>
<p></p>
<p></p>
<h4 class="wp-block-heading">Was tun im Falle einer Trennung?</h4>
<p></p>
<p></p>
<p>Für mich als verheiratete Frau in einer stabilen Beziehung ist es schwer vorstellbar, mit welchen Schwierigkeiten und Herausforderungen Alleinerziehende konfrontiert sind. Entsprechend schwierig finde ich es, zu wissen, was ich tun kann, wenn eine meiner Freundinnen durch eine Trennung geht. Deshalb habe ich mir kompetente Hilfe ins Boot geholt: <a href="https://www.instagram.com/diemias/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MIA, die Mütterinitiative für Alleinerziehende,</a> hat mir ein umfassendes Interview gegeben.</p>
<p></p>
<p></p>
<h4 class="wp-block-heading">Interview von Celsy Dehnert mit MIA</h4>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Nehmen wir an, meine beste Freundin hat Kinder und die Ehe geht auseinander. Was kann ich konkret tun, um sie zu unterstützen?</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>MIA:</strong> Mach dir zuerst bewusst, dass für deine Freundin eine Zeit zahlreicher Unsicherheiten und Fragen anbricht: Sie muss zusätzlich zu ihrem bisherigen Alltag plötzlich zig weitere Dinge regeln und organisieren, muss Entscheidungen von enormer Tragweite treffen. Es ist nicht nur die emotionale Belastung: Ihr wird durch die Trennung mit Kindern meist auch ein Teil ihrer ökonomischen Existenz unter den Füßen weggezogen. Unterstütze sie deshalb nicht nur mental, sondern nimm ihr konkrete Dinge ab. Frage konkret: Was kann ich Dir gerade abnehmen? Worum kann ich mich kümmern? Und sei es, dass du immer wieder ihre Kinder hütest, damit sie den Kopf frei hat, Termine beim Scheidungsanwalt, in Beratungsstellen etc. wahrzunehmen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Sollte Gewalt im Spiel sein, ist besonders viel Fingerspitzengefühl gefragt, nicht nur deiner Freundin, sondern auch dem gesamten Umfeld gegenüber. Denn die statistisch gefährlichste Zeit im Leben einer Frau ist die ab einer Trennung bzw. der Äußerung dieses Vorhabens. In dieser Phase geschehen die meisten Femizide. Unterstütze sie mental, bestärke sie, hilf ihr bei der Vorbereitung und Organisation von neuen Strukturen. Du kannst dich auch als Freundin an z.B. das <a href="https://www.hilfetelefon.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hilfetelefon</a> oder entsprechende <a href="https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/organisationen.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Beratungsstellen</a> wenden.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Welche Rolle für die Situation als Alleinerziehende spielt die Familienorganisation vor der Trennung?</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>MIA:</strong> Eine zentrale. Die gewählte Organisation der Carearbeit stellt die Weichen dafür, wie armutsgefährdet die Mutter bis ins Alter hinein ist. Diese hängt direkt mit der gewählten Aufteilung der Carearbeit und beruflichen Auszeiten oder Teilzeitphasen zusammen. In unserer <a href="https://die-mias.de/bald-mama-was-du-ab-geburt-beachten-musst-sorgerecht-elternzeit-teilzeitfalle/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Broschüre für Mom2bes</a> haben wir zahlreiche Informationen dazu und zur rechtlichen Lage zusammengetragen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Wenn Eltern sich nicht von Beginn an Elternzeit und Teilzeitphasen hälftig aufteilen möchten oder können, bedeutet das deutliche finanzielle Einbußen für die Frau – nicht nur in der Rente (dafür gibt es zumindest in den ersten drei Jahren immerhin Rentenpunkte), sondern auch hinsichtlich der künftigen Gehaltsentwicklung. Unser bestehendes System bestraft Mutterschaft – die Wissenschaft kennt dafür den Begriff <a href="https://www.henrikkleven.com/uploads/3/7/3/1/37310663/klevenetal_aea-pp_2019.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Child penalties</a> – sowie zu Hause geleistete Carearbeit immer noch finanziell. Mutterschaft verweigert sich jeglicher kapitalistischen Logik. Weil sie nicht monetarisierbar ist, wird sie abgewertet. Häusliche Carearbeit ist zwar in Teilen kapitalistisch verwertbar, nämlich dann, wenn sie an andere – wiederum Frauen – ausgelagert wird: an die Kita-Erzieherin, die Nanny, die Putzfrau. <a href="https://www.boell.de/de/2014/03/03/das-care-chain-konzept-auf-dem-pruefstand" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Care Chain</a> heißt das dann, und diese Kette legt sich um den gesamten Globus. Die Folge ist jedoch nur eine Verschiebung der weiblichen Armut auf andere, noch stärker benachteiligte Frauen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Mütterarmut ist eine während der Beziehung erschaffene Tatsache, die die meisten erst wirklich realisieren, wenn sie ihre Rentenschätzung lesen – oder sich mit Trennungsgedanken befassen. Aber dann ist es oft zu spät: die Armutsfalle ist für viele bereits zugeschnappt, die berufliche Entwicklung konnte sie nicht wie der Mann vorantreiben. Das rächt sich in magerem Einkommen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Gesellschaft und Politik privatisieren bisher die Lösung für diese strukturellen Probleme. Sie schieben den einzelnen Elternpaaren die Verantwortung für die Lösung zu, z.B. private Altersvorsorge, aber auch die Lösung der Vereinbarkeitslüge, in der sich Eltern – um ehrlich zu sein: allermeist Mütter – zerreißen.</p>
<p></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-7fae53b elementor-widget elementor-widget-image" data-id="7fae53b" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="671" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Einseitige-Bestaltung_Mias.png" class="attachment-large size-large wp-image-259" alt="" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Einseitige-Bestaltung_Mias.png 940w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Einseitige-Bestaltung_Mias-300x251.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2022/01/Einseitige-Bestaltung_Mias-768x644.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />															</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-a83e0bb elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="a83e0bb" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Wirklich sichtbar wird das Dilemma in seiner Gesamtheit jedoch erst, wenn eine Mutter alleinerziehend ist oder wird. Denn dann steckt sie in einem Spannungsfeld zwischen Burnout und Armut fest: weniger arbeiten den Kindern und der eigenen Gesundheit zuliebe? Dann lebe mit deiner Armut. Vollzeit arbeiten, damit die Armut nicht zu schlimm ist und die Besorgung der neuen Winterschuhe für die Kids dir keine schlaflosen Nächte bereitet? Dann sieh zu, wie du all deine unbezahlten Aufgaben zeitlich unterbekommst. Erholungsphasen? Selten bis inexistent. Ein sich um die Kinder ebenfalls kümmernder Kindsvater löst vielleicht den Care Gap etwas, aber nicht das Finanzproblem: Die Bestandskosten laufen nahezu unverändert weiter, egal, ob die Kids nun 5 oder 7 Tage pro Woche bei der Mutter leben.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Wie kann ich mir als verheiratete Frau am besten begreifbar machen, mit welchen strukturellen Schwierigkeiten Alleinerziehende konfrontiert sind?</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>MIA:</strong> Stelle Dir einfach folgende Frage: Was würdest du jetzt in deinem Leben ändern, wenn du wüsstest, dass deine Familie in sechs Monaten zerbricht? Was würde das – abgesehen von der emotionalen Belastung – ganz konkret für dich und deine Kinder existenziell und hinsichtlich der Alltags-Organisation bedeuten? Ja, diese Vorstellung tut weh. Aber genau an diesen Schmerz müssen wir ran, denn der ist symptomatisch.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Er wird verursacht von immer noch deutlicher Diskriminierung von Müttern durch patriarchale, frauenfeindliche Strukturen. Sie führen dazu, dass Mütter in Paarbeziehungen bis heute von ihren Partnern existenziell abhängig sind, teils in unglücklichen, gar gewalttätigen Beziehungen verharren, weil sie in den Abgrund der Trennungsarmut blicken. Angesichts der Scheidungsquote von rund 50 Prozent in Großstädten ist es nur ein Münzwurf – Kopf oder Zahl – , ob du als Mutter mit deinen Kindern in die Trennungsarmut rutschst. Eine paritätische Aufteilung mit dem Partner von Care- und Erwerbsarbeit von Geburt des Kindes an kann das zumindest teilweise mit Blick auf das eigene berufliche Standing auffangen, eine echte Lösung ist das jedoch nicht und schon gar nicht in wenig karriereorientierten Berufsfeldern. Die Unvereinbarkeit bleibt bestehen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Verschiedene Statistiken belegen: Alleinerziehende sind von Armut besonders betroffen. Woran liegt es denn, dass Alleinerziehende wirtschaftlich so schwer auf die Beine kommen?</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>MIA:</strong> Alleinerziehende sind dreifach diskriminiert: Zum einen, weil sie Frauen sind, Stichwort Arbeitsmarkt, gläserne Decke, schlechte Bezahlung in »typischen Frauenberufen« etc. Zum anderen, weil sie Mutter sind: Carearbeit wird bis heute als Privatvergnügen abgetan, die Armut, die für Mütter dadurch entsteht, ebenfalls. Wenn eine Mutter auch noch auf die irrwitzige, selbstbestimmte Idee kommt, sich von dem Vater ihrer Kinder zu trennen, bekommt sie ein ganzes Paket an struktureller und gesellschaftlicher Diskriminierung zu spüren. Sie steht oft beruflich in einer Sackgasse, wenn sie vor der Trennung zugunsten der Kinder und Care beruflich zurückgesteckt hat: Teilzeitfalle. Das magere Einkommen deckt vielleicht gerade einmal den eigenen Bedarf, aber nicht den der Kinder.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Der Ehegattenunterhalt wurde bereits 2008 abgeschafft, ohne jedoch die notwendigen Rahmenbedingungen bereitzustellen, damit Frauen sich und ihre Kinder tatsächlich einfach selbst ernähren können. Und über die Zahlungsmoral kindesunterhaltspflichtiger Elternteile geben die Statistiken kein gutes Zeugnis: 75% zahlen entweder gar keinen (50%) oder zu wenig/unregelmäßig den dem Kind zustehenden Unterhalt.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Christine Finke hat die Ursachen für die Stigmatisierung in ihrem Text <a href="https://mama-arbeitet.de/familie/alleinerziehende-stigma-geschichte" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alleinerziehende und Stigma</a> sehr gut zusammengetragen. Er veranschaulicht, warum unsere Gesellschaft Mütter immer noch abwertet und ausgrenzt, sobald sie »aus der Reihe tanzen«.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Das bestehende System grenzt aus, indem es an die weibliche, ökonomische Existenz geht und Teilhabe wie Gestaltungsspielräume für Mütter über gesetzte Strukturen erschwert: u.a. Steuerpolitik, Rentenpolitik, Vereinbarkeitslüge (Vollzeit vs. Carearbeit).</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Würde unsere Gesellschaft gemäß den je nach Lebensphase wechselnden Bedürfnissen von Frauen und Müttern (und deren Kindern) anstatt nach männlichen Normen gestaltet – sie sähe wohl gänzlich anders aus. Mütterarmut (und damit Kinderarmut) würde ganz sicher nicht existieren.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Welche drei Tipps gebt ihr MIAs Frauen mit, die sich perspektivisch oder konkret mit der Familiengründung beschäftigen?</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>MIA:</strong> Mach Dir bewusst, dass wir im Patriarchat leben, also nicht in einer Männer-, sondern Väterherrschaft. Eine Familie zu gründen ist für die allermeisten etwas positives, romantisches, vervollständigendes. Gerade als Frau musst du dich aber viel mehr als ein Mann mit den jahrzehntelangen Folgen dieser Entscheidung auseinandersetzen, und zwar am besten bereits, bevor du überhaupt schwanger bist. Denn nach der 12. Woche steht deine potentielle Armut und womöglich Abhängigkeit vom Partner im Lebensbuch. Überlege dir deshalb vorher bereits und konkret, wie du die ersten Familienjahre gestalten möchtest und wie du mit deinem Partner Familie leben willst. Eher klassisch oder Equal Care? Wie sichert ihr vor allem dein finanzielles Risiko durch die Mutterschaft ab?</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Setze einen Ehe- bzw. Partnerschaftsvertrag mit deinem Partner auf, in dem ihr schon vor der Familiengründung festlegt, wie ihr Elternzeit, Teilzeitphasen, Finanzen wie z.B. ergänzende private Altersvorsorge zum Abfangen des Pension Gaps regelt. Je klarer ihr euch bereits vorher darüber seid, desto weniger Streit und böses Erwachen gibt es später.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Mach dich mit der Rechtslage vertraut und denke die Möglichkeit einer Trennung von Anfang an mit. Ja, ist voll unromantisch, aber hier geht es nicht um Romantik, sondern die Weichen für dein restliches Leben. Die Reformen im Familien- und Kindschaftsrecht der vergangenen zwei Jahrzehnte haben wieder dazu geführt, dass eine Mutter auch nach Trennung vom Goodwill des leiblichen Vaters ihrer Kinder abhängig ist. Wenn sich Eltern auch nach der Trennung verstehen und kooperieren, ist das kein Problem – und in den meisten Fällen klappt das auch. Schwierig wird es, wenn es eskaliert: das tut es in 10 bis 15 Prozent der Fälle. Woher willst Du jetzt schon wissen, ob ihr zu den 15 Prozent gehört? Eben. Deshalb sei dir im Klaren darüber, dass der Vater auch nach Trennung über das Leben deiner Kinder und damit dein Leben weiterhin mitentscheiden kann: wo ihr wohnt, welchen Job du also annehmen kannst, ob du dafür mit den Kindern umziehen darfst, ob du mit den Kindern den Urlaub im Ausland verbringen darfst. Umgekehrt darf der Vater für die Kinder auch nichts gegen deinen Willen entscheiden, doch die strukturelle und ökonomische Benachteiligung von Müttern macht die Situation im Konfliktfall nicht leichter. Sei dir also sicher, dass der Mann an deiner Seite dir gegenüber verlässlich, fair und auf Augenhöhe ist. Er sollte deine Vorstellung von Familienleben und der Aufteilung von Care und den Risiken teilen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Liebe MIAs, danke für dieses offene, teilweise schonungslose Interview!</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Über MIA</strong><br /><a href="http://www.die-mias.de/">MIA</a> entstand aus der digitalen Vernetzung alleinerziehender Mütter. Ihre Ziele: die Öffentlichkeit verstärkt über die Missstände und großen Hürden ihrer Lebenssituation aufklären, der Politik wichtige Impulse geben und selbst politisch arbeiten, um die teils erschreckend prekäre Lage von alleinerziehenden Müttern und ihren Kindern zu verbessern. Dafür schlossen sie sich Ende 2017 zu <a href="http://www.die-mias.de/">MIA</a> zusammen. Die bundesweite Initiative umfasst rund 2.000 betroffene Mütter in verschiedenen assoziierten Gruppen; ihre Bundesgeschäftsstelle hat sie in Berlin. Seit 2020 ist <a href="http://www.die-mias.de/">MIA</a> Mitglied im bundesweiten Bündnis Istanbul-Konvention. </p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Die Autorin</strong><br />Dieser Artikel erschein im Mai 2020 auf Celsy Dehnerts Blog <a href="https://einefixeidee.de/2020/05/13/das-kannst-du-tun-wenn-deine-freunde-sich-trennen/?fbclid=IwAR3FOf9YM-58wZdhUjYVcoCF6tPREJi1-A-rWatdnxQxJ4SjGDxElsVHZDY">»Eine fixe Idee«</a>. Celsy ist freie Texterin, Journalistin, Dozentin und Bloggerin. Entweder schreibt sie Ratgeber für Kunden, über Familie, Feminismus und Gesellschaftliches oder sie engagiert sich ehrenamtlich und sozialpolitisch. Dabei hat sie immer eine Tasse Kaffee in der Hand. Wie soll man das Leben mit zwei Kleinkindern denn auch sonst überleben?</p>
<p></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-7ddfcb8 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="7ddfcb8" data-element_type="widget" data-widget_type="spacer.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-spacer">
			<div class="elementor-spacer-inner"></div>
		</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-25166161" data-id="25166161" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-6e553c1b elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="6e553c1b" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<p class="elementor-heading-title elementor-size-default">Von Celsy Dehnert</p>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-746948f9 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="746948f9" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="600" src="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2020/05/Celsy_600x600_rund.png" class="attachment-large size-large wp-image-250" alt="Porträt SOLOMÜTTER Gastautorin Celsy Dehnert" srcset="https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2020/05/Celsy_600x600_rund.png 600w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2020/05/Celsy_600x600_rund-300x300.png 300w, https://solomuetter.de/wp-content/uploads/2020/05/Celsy_600x600_rund-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://solomuetter.de/2021/05/22/das-kannst-du-tun-wenn-deine-beste-freundin-sich-trennt/">Das kannst Du tun, wenn Deine beste Freundin sich trennt</a> appeared first on <a href="https://solomuetter.de">SOLOMÜTTER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
