Der Staat fördert die Ehe, nicht aber die Familie. Denn: Steuern sparen dürfen nur Ehepaare. Sobald Elternteile ihre Kinder allein erziehen, bittet der Staat sie stärker zur Kasse.

Würden Sie deshalb eine fremde Person heiraten? Nein? Wir auch nicht!

Mit dieser Aktions-Website möchten wir aufklären:

Viele familienbezogene Leistungen sind auf die Ehe ausgerichtet – darunter das Ehegattensplitting.

Dabei addiert das Finanzamt das Einkommen des einen Partners zu dem des anderen und teilt diese Summe wieder durch zwei. Danach wird für dieses Ergebnis die Einkommensteuer berechnet und wieder verdoppelt. Das ist die Einkommensteuer, die Verheiratete zahlen müssen.

Für Alleinerziehende oder nicht verheiratete Paare ist diese Leistung nicht zugänglich.

Das heißt: Wer in Deutschland verheiratet ist, profitiert vom Ehegattensplitting – unabhängig davon, ob das verheiratete Paar Kinder hat oder nicht. Das wirkt nicht nur diskriminierend für Familien ohne Trauschein, sondern insbesondere auch für Alleinerziehende. 

Staatlicherseits werden somit immer noch starke Anreize für eine traditionelle Rollenverteilung gesetzt. Die Frau leistet weniger Erwerbs-, dafür mehr Sorgearbeit als der Mann. Das Ehegattensplitting setzt Fehlanreize, die Frauen und Mütter in Teilzeitjobs drängen oder gänzlich vom Arbeitsmarkt fern halten.

Eine Partnerschaft sichert verheiratete Mütter häufig finanziell ab. Alleinerziehende haben dagegen das Nachsehen, da sie von Partnereinkommen kaum oder gar nicht (mehr) profitieren. Das ist unfair, denn: Zusätzlich zur steuerlichen Benachteiligung erfüllen alleinerziehende Elternteile meist mehrere Rollen gleichzeitig. Sie stemmen Kinderbetreuung und Hausarbeit parallel zum Lohnerwerb allein. Eine kräftezehrende Zerreißprobe mit enormer (auch finanzieller) Belastung.


Hier die Fakten:

    • 20 % aller Familien in Deutschland sind alleinerziehend

 

    • Der Staat investiert jährlich 22 Milliarden Euro in das Ehegattensplitting

 

    • Vom Splitting profitieren zu 41% Ehepaare ohne steuerlich relevante Kinder

 

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Es braucht eine universellere Absicherung unterschiedlicher Lebenswirklichkeiten. Wir brauchen eine Familienpolitik, die für alle Familien da ist, damit auch Menschen in Ein-Eltern-Familien faire Chancen haben.

Alleinerziehend heiraten ist eine gemeinsame Aktion der Initiativen